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„Gasthof Witwe Hingst“

 

   In der Malchinerstraße 267 (heute Straße des Friedens Nr. 5) hatte der Gastwirt Johann Friederich Krüger eine kleine Gastwirtschaft mit Übernachtungsmöglichkeit (genannt 1794 / 1795). Seine Witwe (genannt 1804) führte den Ausschank weiter, während der Sohn, Bäckermeister Christian Krüger, eine Bäckerei in dem Haus betrieb.

   Um 1831 erwarb der Bäcker Christian Christoph Hingst das Haus. Er starb bereits 1847. Seine Witwe, Marie Hingst, geb. Wundermann, führte die Gaststätte mit Hotelbetrieb weiter (1869: Gaststätte Witwe Hingst, 1875/1876: Gastwirtin Hingst, 1881: Gasthof Frau Hingst). Sie starb 1882. Ihr Sohn August Gottlob Christian Hingst betrieb das Hotel noch einige Jahre weiter. Da er eigentlich Buchbinder war, verkaufte er das Haus 1890 an den Gastwirt Johann Christian Wilhelm Albrecht (geb. 11.2.1850 in Gahlkow, Krs. Greifswald). Ab dem 1.4.1890 wohnte er in Neukalen, aber er hatte sich wohl mehr versprochen, die Konkurrenz war groß. Es gab zu dieser Zeit ausreichend Gaststätten in Neukalen. Und so verkaufte Gastwirt Albrecht das Haus an den Gastwirt Albert Niemann. Dieser war von Beruf Stellmacher und gab Hotel und Gaststätte auf. Er verkaufte 1894 das Haus an den Senator August Ernst Ludwig Kossow.