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250 Jahre Schönkamp
1758 – 2008

 

Wolfgang Schimmel

 

 

   Am Anfang der Geschichte Schönkamps stand - wie könnte es passender in Mecklenburg sein - ein Ochse.

   Bevor wir aber zu dem bewußten Ochsen kommen, müssen wir in der Zeit noch etwas weiter zurück gehen.

   Die Feldmark Schorrentin unterteilte man bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts hinein in eine deutschen Feldmark, die sich zu dieser Zeit im Besitz der Adelsfamilie von Levetzow befand, und eine wendische (slawische) Feldmark in der Nähe der Buschkoppel und um Schwarzenhof, welche dem Landesherrn gehörte. Für den wendischen Teil der Feldmark war im Auftrag des Landesfürsten die in Neukalen ansässige Amtsverwaltung zuständig.

   Nach dem Dreißigjährigen Krieg war Schorrentin ziemlich verwüstet. Die letzten Amtsuntertanen waren verschwunden. Aus ihren drei Bauernstellen ließ das Amt eine Schäferei mit Wohnhaus, Scheune und Schafstall einrichten und verpachtete diese. Die Schäferei befand sich wohl westlich der Schorrentiner Kirche. Dazu gehörte eine Schaftrift 1), die über den Acker des Herrn von Levetzow führte, was diesem schon damals nicht recht gefiel. Er beschwerte sich auf dem Malchiner Landtag. Mit einem Gerichtsentscheid vom 6.12.1667 konnten dann beide Kontrahenten viele Jahre geruhsam auskommen. Um 1700 war aus der zum fürstlichen Amt Neukalen gehörenden Schäferei eine Meierei (Milchwirtschaft) geworden.

   Nun kommen wir zum bewußten Ochsen. Im Herbst 1720 war ein Ochse, der zum verpachteten Meierhof des Amtes gehörte, von der Viehtrift abgekommen und auf ein abgeerntetes Ackerstück der verwitweten Frau von Levetzow, geb. Brömbsen geraten. Kurzerhand wurde er von ihren Untertanen mitgenommen und in den Stall des Gutshofes gesperrt. Regimentsquartiermeister Johann Joachim Müller hatte gerade seine neue Funktion als Amtshauptmann in Neukalen übernommen, als ihm der Vorfall gemeldet wurde. Er war zuständig für Recht und Ordnung im Namen des Landesfürsten und somit auch für den Schutz des Pächters Dollen vom fürstlichen Meierhof in Schorrentin. Trotz mündlicher und schriftlicher Aufforderung weigerte sich die Frau von Levetzow, den Ochsen herauszugeben und vermeinte sich im Recht.

   An einem Sonnabend Anfang November 1720, früh um 8 Uhr, zog Amtshauptmann Müller mit 39 Männer, davon sechs beritten, los in Richtung Schorrentin. Er selbst und drei andere führten Flinten im Sattel mit, die übrigen hatten alle "Stackel und Mistforken, auch Axen und Beylen" dabei. Auf der Mühlenbreite nahe beim Dorf waren einige Tagelöhner der Frau von Levetzow beim Pflügen. Es waren die "Hacker" Jochen Wargenthin (etwa 36 Jahre alt), Clauß Tornant (etwa 26 Jahre alt), Dettloff Heinrich (etwa 26 Jahre alt), Theodoss Zand (etwa 30 Jahre alt) und Jochen Diderich Stornicke (etwa 40 Jahre alt). Sie sahen den ankommenden Tross. Als einige Männer des Amtshauptmanns in das Dorf gingen, befürchteten sie für die allein zu Hause befindliche Frau von Levetzow Schlimmes. Einige Hacker liefen deshalb ebenfalls zum Dorf. Amtshauptmann Müller fühlte sich im Recht. Er ließ zwei Ochsen,die der Frau von Levetzow gehörten, auf dem Feld ausspannen und nahm sie mit nach Neukalen. Den sich sträubenden Tagelöhner herrschte er an: "Du Hunßvott, schweig du stille, das verstehest du nicht". Bei dieser Aktion war auch ein Stück Acker mit Roggensaat und ein Knick 2) von den Leuten des Amtshauptmanns zerstört worden.

   Damit war der Streit zwischen den beiden verschiedenen Höfen in Schorrentin wieder offen ausgebrochen und entwickelte sich zu weiteren Feindseligkeiten. Frau von Levetzow beschwerte sich unverzüglich beim herzoglichen Landesgericht. Laut Schreiben vom 7.11.1720 sollte Müller den Schaden wieder gut machen. Der lehnte dieses ab. Eindeutige Urkunden über die Gerechtsame auf der großen Feldmark Schorrentin waren wohl schlecht zu finden. Frau von Levetzow berief sich auf einen Vertrag von 1583 zwischen ihrem Vorfahren und dem Herzog Ulrich. Zwischendurch war das Gut Schorrentin mit seiner deutschen und wendischen Feldmark sowie dem "Schwartzen Hoff" allerdings auch in die Bülowen Hände geraten. Nach den Verwüstungen im Dreißigjährigen Krieg war der Verlauf von Scheiden und Grenzen auf der Schorrentiner Feldmark nicht immer eindeutig zuzuordnen.

   Jedenfalls nahmen die Auseinandersetzungen in den folgenden Jahren erhebliche Ausmaße an. Die offenen Feindseligkeiten machten besonders dem Pächter des fürstlichen Meierhofes namens Dollen zu schaffen. Die Akten berichten von zahlreichen Drangsalen:

   1721 ließ die Frau von Levetzow die Viehtrift absperren und verweigerte die Benutzung. Die Trift führte durch eine Fuhrt im Langen Moor zu den Koppeln in der Nähe von Schwarzenhof. Der genaue Verlauf war - wie sich herausstellte - schon 1719 nicht mehr deutlich erkennbar gewesen. Amtmann Müller ließ die Absperrung niederreißen.

   Links des Weges von Neukalen nach Schorrentin ging ein Feldweg ab, welcher über die deutsche Feldmark, also die Levetzowschen Ackerstücke, führte. Diesen Weg mußten aber die Neukalener Beamten nutzen, um ihren Acker zu bestellen. Das wollte Hans Heinrich von Levetzow verhindern und ließ einen Graben aufziehen, der von den Leuten des Amtmanns dann wieder zugeschüttet wurde. 1726 ließ er einen weiteren Graben von dem "fürstlichen Warsower Felde bis zum Blancken - Soll durch die Priester - Stücken und dem Fürstl. Hoff – Acker" graben und behinderte den Pächter Dollen bei der Bewirtschaftung seiner Äcker. Der "Blancke Soll" lag in der Nähe des heutigen Dorfes Schwarzenhof. Mehrere Ackerstücke hatte von Levetzow einfach widerrechtlich seiner Feldmark einverleibt. 1728 schmälerte er auch noch die allgemeine Weide zu seinem Gunsten. Ein Jahr später ließ von Levetzow widerrechtlich einen Krug (Bauernstelle mit Ausschank) nahe der Kirche beim fürstlichen Meierhof bauen. Der Bauer braute auch etwas Bier nebenbei, was er eigentlich ohne Genehmigung nicht durfte. Zur Verteidigung führte Hans Heinrich von Levetzow 1728 und 1737 an, daß der Pächter des Meierhofes sich ebenfalls anmaßte, Bier auszuschenken.

   Nach dem Tod des Pächters Dollen führte seine Frau die Meierei bis zum Ablauf der Pachtzeit fort. Dann übernahm ab 1733 der 47jährige Frantz Hinrichs als Pächter den fürstlichen Meierhof in Schorrentin.

   In einem umfangreichen Protokoll vom 14.11.1739 sind zahlreiche weitere Vergehen dargestellt, die vor allem Hans Heinrich von Levetzow zu Hoppenrade, Schwiessel und Schorrentin, wie er sich betitelte, als äußerst unangenehmen und niederträchtigen Menschen erscheinen lassen. Er wohnte zu dieser Zeit nicht in Schorrentin, sondern in Schwiessel. Sein Verwalter in Schorrentin Otto Lotzow (auch Loutzow geschrieben) handelte in seinem Auftrag. Im Protokoll lesen wir von zahlreichen Untaten:

   1735 hatten Untertanen des von Levetzow mehrere Kühe des Pächters Hinrichs an den Schwänzen zusammengebunden und dann so lange gepeitscht, bis die Schwänze abrissen.

   Am 21.5.1738 nahm von Levetzow dem Pächter Hinrichs 45 Stück Schafe weg, da seiner Meinung nach auf einen Meierhof keine Schafe gehörten. Er mußte sie aber zurückgeben.

   Desweiteren ließ von Levetzow eine Eiche fällen, so daß sie über den Weg fiel und Pächter Hinrichs beim Holzfahren behinderte.

   1738 ließ von Levetzow Steine aus der durch Schorrentin führenden sogenannten "Heer – Straße"  für seinen Bedarf entnehmen, wodurch der Weg bei schlechtem Wetter kaum noch passierbar war.

   1739 jagten seine Leute das Vieh des Meierhofes und des Pastors entgegen althergebrachter Gewohnheit aus der allgemeinen Weide. Am "Schönen Kamp", nahe am "Priester – Holtz", hatten Pächter Hinrichsen und Gutsbesitzer von Levetzow nahe beieinander ihre Koppeln. Von Levetzow ließ 1739 kurzerhand einen Schlagbaum mit Schloß vor die Tränke setzen, so daß das Vieh des Pastors und des Pächters Hinrichsen nicht mehr zum Wasser gelangen konnte. Seinen Jäger hatte er angewiesen "auf jeden, welcher den Schlagbaum öffnen würde, es wäre gleich der Priester oder der Verwalter Hinrichs in die Augen zu schießen, daß es feürete und flammete". Den "Teufel Pfaff" wollte er totschlagen lassen. Pastor Gottfried Priestaff beschwerte sich am 28.7.1739 über diese Vorgehensweise. Pächter Hinrichs verlor Vieh, was durch das Abschneiden der Tränke regelrecht verdurstet war. Das bestätigte der Holländer Friedrich Völcker in Lelkendorf. Hinrichs hatte große Probleme, sein Vieh mit Wasser zu versorgen. So beantragte er am 18.9.1739 beim Amt die Anlegung eines Brunnens.

   Von Neukalen kommend führte der in Schorrentin so genannte "Demminer Weg" nahe am heutigen Dorf Schwarzenhof vorbei und verlief dann weiter in Richtung Wagun - Dargun. Etwa 150 bis 200 Schritte von diesem Weg entfernt lag früher der "Schwartze – Hoff", der aber um 1720 schon total zusammengefallen und verwüstet war. 1739 waren nur noch Reste des alten Backofens und der Hausstelle zu sehen. Hans Heinrich von Levetzow hatte etwa 1723/25 ein neues Haus direkt auf dem "Demminer Weg" errichten lassen und den Landweg auf fürstliches Gebiet verlegt. In diesem Zusammenhang waren auch mehrere fürstliche Ackerstücke beim "Besem - Kahn - oder Blancken – Soll" beim "Neuen Schwartzen – Hoff" in einer Breite von 15 Ruthen dem von Levetzowschen Besitz einverleibt worden. Die Untertanen des von Levetzow hatten auch hier das Vieh von der allgemeinen Weide gejagt und Sträuche aus der Koppel des Amtes abgehauen.

   Dem Amtsjäger Ulrich Prange wurde am 24.1.1740 in der Nähe von Schwarzenhof die Flinte durch den Levetzowschen Untertanen Krüger, "Molle" genannt, "eigentlich ein verlauffener Apothecker" wie es in Aussagen dazu heißt, gewalttätig weggenommen. Dabei war noch ein anderer, "Peicke" genannt. Nach der Befragung mehrerer älterer Leute hatte das Amt Neukalen schon immer das Jagdrecht auf der Schorrentiner Feldmark ausgeübt. Levetzow wollte es nicht mehr dulden. Beweise für eine eindeutige Rechtslage waren in diesen wirren Zeiten leider nicht zu finden.

   Auf dem fürstlichen Meierhof in Schorrentin ließ das Amt Neukalen 1738 eine Scheune und 1740 einen Schafstall neu errichten. Verwalter Hinrichs wurde aber durch den Gutsherrn Levetzow immer wieder bedrängt und in allen möglichen Dingen schikaniert, so daß er seine Pacht kaum bezahlen und seine Leute nur äußerst mangelhaft ernähren konnte. Ende 1740 starb er arm und verbittert. Um allen Querelen in Zukunft aus dem Wege zu gehen und da er befürchtete, einen neuen Pächter schwerlich zu bekommen, sah der Amtshauptmann Heinrich Ludewig von Wenckstern keine bessere Lösung, als den fürstlichen Meierhof in Schorrentin an Hans Heinrich Levetzow für 220 Gulden zu verpachten. Dieser stimmte erfreut dem Pachtcontract am 3.5.1741 zu. Endlich hatte er die Möglichkeit, seine Feldmark zu bereinigen und nach seinem Willen einzurichten. Die umstrittene Schaftrift wurde beseitigt und zum Ausgleich anderweitige Ackerstücke dem Amtsgebiet zugeschlagen. Trinitatis 1745 übernahm dann sein Sohn Hans Hinrich von Levetzow, Erbherr auf Schorrentin und Schwiessel, das Gut Schorrentin mit dem "Pensions – Contract" der Meierei. Am 5.7.1747 schloß er einen "Prolongations – Contract" 3) bis zum September 1755 mit dem Amtmann Souhr in Neukalen ab. Von Levetzow junior wohnte in einem neu eingerichteten Haus des so genannten adeligen Meierhofes in Schorrentin.

 

 

Mit einem Ochsen begann der Ärger, mit der Gründung von Schönkamp sollte er endlich beendet sein.

 

   In den Jahren vor 1757 war auch in Neukalen der Wunsch nach einer Trennung vom herzoglichen Amt laut geworden. Die Einwohner empfanden die besonderen – zum Teil ungeklärten - Rechte sowie die Lage der Grundstücke im Stadtgebiet und auf der Feldmark als störend.

   Am 7.10.1755 wurde deshalb ein Permutationsvertrag zwischen der herzoglichen Domainenkammer und dem Gutsherrn von Levetzow abgeschlossen, der unter anderem den Tausch von 7 Last Acker auf dem "Schönen Kamp" gegen den fürstlichen Meierhof vorsah. Die Gebäude des früheren Meierhofes in Schorrentin, in welchen jetzt ein Holländer wohnte, sollten abgebrochen und an dem neuen Ort auf dem "Schönen Kamp" wieder aufgebaut werden. Genaue Einzelheiten sind in einem Tauschcontract vom 6.7.1756 festgehalten. Als Zeugen von Seiten des Amtes waren zugegen: Stoffer Honerjäger, Friederich Rassmus, Ludwig Krüger, Jacob Schulz und Martin Paepke, alle aus Warsow; als Zeugen des Herrn von Levetzow unterschrieben: Jochim Dieterich Beneke, Johann Schröder und Jürgen Bölkerd aus Schorrentin. Der frühere Meierhof in Schorrentin war zu diesem Zeitpunkt bereits abgerissen.

   Ab 1756 wurde am heutigen Standort Schönkamp ein größeres Gebäude für den Pächter errichtet, dazu eine Scheune, ein Viehhaus und ein Katen von 4 Hisch (Herdstellen) für die Tagelöhner. Der Bau eines Schafstalles ist 1757 angefangen und 1765 vollendet worden. Der Kalk für den Aufbau soll aus der Kuhle entnommen sein, die etwa 1955 / 1965 mit Müll zugeschüttet wurde und sich ungefähr 100 m östlich der Straße Neukalen – Gnoien befand. Heute steht hier noch ein alter Apfelbaum. Zwischen der Neukalener und der Schönkamper Feldmark wurde ein achtfüßiger Grenzgraben auf beiderseitige Kosten gezogen.

Der neue Ort gehörte zur Kirchgemeinde Schorrentin. Pastor Gottfried Pristaff berichtete 1756 in seinem Beichtkinderverzeichnis über die Einwohner von "Neu - Schorrentin":

   "keine Volle – Hauß – Leute, keine Knechte und Mägde, keine Einlieger,

   Frey – Leute: der Statthalter mit seiner Frau + Tochter und die Witwe des gewesenen Holländers mit ihrem Mägdchen

   geb.: 15.8. Philipp Jochim Spencker, des Holländers Sohn

   gest.: 5.9. Niclas Spencker – Holländer"

 

   Johannis 1757 geschah die Tradierung des Pachthofes Schönkamp. Der neue Hof sollte ursprünglich "Neu Schorrentin" heißen, erhielt dann aber in einem Reskript der herzoglichen Kammer vom 13.1.1758 offiziell die Bezeichnung "Schönen - Camp" zugewiesen, nach dem alten Flurnamen für diese Gegend 4).

   Amtmann Souhr schrieb am 28.9.1764 an den Herzog in Schwerin:

 

   "Da muthmaßlich der Landtag dieses Jahr wieder in Malchin werden dürffte, so ersuche Ew. H. D. unterthl. mir so gnädig zu erscheinen mich von den Fuhren des Holzes und der Kohlen zum Landtag zu befreyen. Ich muß die Scheunen zu Schönenkamp, wie ich anders die große Scheune hier zukünftiges Jahr fertig haben will, noch für den Eintritt des Winters stehen haben: Ich hoffe um so viel mehr gnädige Erhörung zu finden, als eines theils die Ämter Darguhn und Gnoyen in der Nähe sind, und andern theils durch meine Abwesenheit, welche den 5 Octob. ihren Anfang nimmt, als wenn ich selber gegenwärtig bin.

   Der ich in tieffniedrigster Ehrfurcht ersterbe

   Ew. H. D."

 

   "Schönenkamp" – heute "Schönkamp" geschrieben - war eine Domaine des Landesherrn und wurde vom herzoglichen Amt verpachtet. Zum Pachthof gehörten 305 ha 5), die landwirtschaftlich genutzt wurden. Es gab eine Holländerei (Milchwirtschaft) und eine Schäferei (um 1775 genannt: Holländer und Schäfer Päpcke; um 1796: Holländer und Schäfer Christian Peter Lange, 1801: Holländer Schmidt, ab etwa 1803: Holländer Carl Brockmann).

 

   Die Einwohner von Schönenkamp waren seltsamerweise verpflichtet, ihr Korn in der Neukalener Windmühle mahlen lassen, obwohl die Schorrentiner Mühle viel näher lag. Verstöße gegen die Zwangsmahlpflicht wurden bestraft.

 

   Laut Pachtvertrag vom 19.7.1785 hatte der Amtmann Döhn die herzoglichen Besitzungen Schlakendorf und Schönenkamp gepachtet. Schlakendorf wurde von ihm selbst bewirtschaftet, während der Hof Schönenkamp ab 1805 an Friedrich Wilhelm Krüger (geb. 27.7.1779 in Friedland) weiter verpachtet war. Etwa ab 1811 bis 1828 übernahm sein Principal Helmuth Gustav Fröhlich den Pachthof, Krüger führte für ihn aber den Betrieb weiter.

 

Auf der Schmettau - Karte von 1788 sind für

 

Auf der Schmettau - Karte von 1788 sind für "Schönencamp" drei Gebäude eingezeichnet ("VW" = Vorwerk)

 

 

   Laut Beichtkinderverzeichnis von 1810 lebten in Schönkamp:

   Der Pächter Krüger; die Dienstleute: 1 Schreiber, 1 Ausgeberin, 4 männliche und 5 weibliche Dienstboten; als Pächter der Holländerei: Holländer Brockmann mit 1 Knecht und 1 Mädchen; die Katenleute: Hilmann, Aulerich, Burmeister, Kuhhirte Blohm, ein alter lediger Mann sowie der Rademacher Schmidt.

   Insgesamt waren es 28 Abendmahlgänger und 13 Schulkinder. Die Kinder gingen in Schorrentin zur Schule.

 

   1815 waren in Schönenkamp wohnhaft:

      1 Pächter, dem die Holländerei und die Schäferei gehörte

      1 Statthalter

      4 Katenleute

      1 Hirte

      1 Einwohner im Holländerhaus

 

   Im Dezember 1815 brach in Schönenkamp die Zungenseuche bei Rindern aus.

 

   Pensionär Krüger wollte - ebenso wie Kämmerich - einen eigenen Kirchenstuhl in der Schorrentiner Kirche haben. 1818 und 1820 stellte er schriftliche Anträge. Seiner Bitte wurde später entsprochen, und die Schönenkamper bekamen ihren Kirchenstuhl.

 

   1819 lebten in Schönenkamp 69 Personen:

   Der Pächter Friederich Wilhelm Krüger mit seiner Frau Dorothea Krüger, geb. Schmidt, die Wirtschafter Friedrich Schröder und Friedrich Schmidt, der Statthalter Andreas Deichen mit seiner Frau Friedericke Deichen, geb. Hennings, mehrere Dienstmädchen und Knechte, Schäferknecht Friederich Gentzen, Schäferjunge Gustav Aulerich, Pferdejunge Heinrich Tielcke, Ochsenhirte Heinrich Ziel, Schweinehirte Jacob Kagel, Kuhhirte Johann Aulerich, die Tagelöhner Friederich Költzow, Johann Jochen Ave, Franz Christ. Schumacher, Johann Friederich Ladewig, Joh. Friederich Guhl, der Tabacksplanteur Christoph Ballenstaedt sowie die Wirtschafter Wilhelm Conrad und Friederich Schröder mit ihren Familien.

 

   1822: 43 Konfirmierte und 26 Kinder

   1826: 52 Konfirmierte und 27 Kinder

   1832: 42 Konfirmierte und 30 Kinder

   1843:  1 Hofpächter und 8 Einwohner (Tagelöhner) mit Familien 6).

 

   Ab der Neuverpachtung 1828 bis 1840  wird Wilhelm Krüger und von 1841 bis 1850 Helmuth Friedrich Theodor Krüger als Pächter in Schönenkamp genannt.

 

   1838 wohnten in Schönenkamp schon 7 Katenleute

 

   Ab 1850 pachtete Hugo Ludwig Johann Mussäus Schönenkamp (geb. 1824, auch Mussaeus geschrieben). Seine Frau war Friederica Mathilde Sophie Mussäus, geb. Toosbüy (geb. 1831). Die Tochter, Anna Marie Caroline Mathilde Mussäus (geb. 23.11.1859) heiratete am 15.6.1877 in Schorrentin den Gutspächter Paul Heinrich Friedrich Militz aus Mamerow (geb. 19.3.1851).

 

   Seit 1864 hatte Schönenkamp eine eigene Armenpflege eingerichtet.

   1867 lebten in den vier Tagelöhnerkaten folgende Familien:

 

Katen 1

   1. Wohnung: Johann Scheel, seine Frau und die Witwe Marie Blohm

      mit drei Kindern (6 Pers.)

   2. Wohnung: Fritz Fürstenberg (5 Pers.)

Katen 2      

   1. Wohnung: Joachim Schumacher (5 P.)

   2. Wohnung: Carl Bauer (5 Personen)

Katen 3

   1. Wohnung: Christian Zarpentin (7 Pers.)

   2. Wohnung: Johann Laartz (8 Personen)

Katen 4

   1. Wohnung: Johann Stoll (3 Personen)

   2. Wohnung: Ludwig Hering (4 Personen)

 

   Ab 1.7.1871 trat die revidierte Gemeinde - Ordnung für die Domanial - Ortschaften vom 29.6.1869 auch für Schönenkamp und Schlakendorf in Kraft. Sogar ein Gemeindesiegel wurde am 7.9.1871 bewilligt: ein deutscher Schild, welcher ganz golden tingirt ist.

Zu dieser Zeit wohnten der Gutspächter und acht Tagelöhner mit ihren Familien in Schönenkamp.

 

Das Gemeindesiegel von Schönenkamp aus dem Jahre 1871

 

Das Gemeindesiegel von Schönenkamp
aus dem Jahre 1871

 

 

   Auch aus Schönenkamp sind Personen nach Amerika ausgewandert, so der Arbeitsmann Friedrich Hering (32 Jahre alt) mit Ehefrau und zwei Kindern im Jahre 1873 sowie 1883 der Hofschäfer Chr. Geese (26 Jahre alt).

 

Die Feldmark Schönkamp (1885)

 

Die Feldmark Schönkamp (1885)

 

 

   1890 lebten in Schönkamp:

Im Herrenhaus: Ökonomierat Mussäus mit Familie, Dienstmädchen und Knechte, die zum Teil im Pferdestall schliefen (15 Personen). Es gab jetzt fünf Tagelöhnerkaten, und hier wohnten:

 

Katen 1

   1. Wohnung: Statthalter Schumacher (2 Personen)

   2. Wohnung: Deputatist Fritz Laartz (4 Personen)

Katen 2

   1. Wohnung: wohl unbesetzt

   2. Wohnung: Tagelöhner Fürstenberg (2 Personen)

Katen 3

   1. Wohnung: Tagelöhner Kubbernuss (4 Personen)

   2. Wohnung: Tagelöhner Vierck (5 Personen)

Katen 4

   1. Wohnung: Kuhfutterer Griebahn (4 Personen)

   2. Wohnung: Tagelöhner Joh. Laartz (2 Personen)

Katen 5

   1. Wohnung: Tagelöhner Meyer (6 Personen)

   2. Wohnung: Tagelöhner Röder (8 Personen)

 

 

   Als Hugo Mussäus 1893 starb, übernahm sein Sohn, der Ökonomierat Paul Raimund Ludwig Adolph Johannes Mussäus (geb. 23.4.1861 in Schönkamp), den Pachtvertrag. Er heiratete 1893 Johnny Marie Christiane Wilhelmine Emilie Rathke aus Rostock (geb. 5.8.1874 in Alt – Karin). Sie hatten zwei Kinder: Thea Mussäus, geb. 8.7.1894 und Johnny Mussäus, geb. 19.3.1899. Die Ehe wurde am 21.1.1908 geschieden. 1911 heiratete Paul Mussäus in Hamburg Lola Großer (geb. 3.3.1891 in Hamburg). Sie hatten drei Kinder: Hans–Werner Mussäus (geb. 9.10.1914, seit 1944 in Italien vermißt), Paul-Friedrich Mussäus und Lola Marie Eva Willi Mussäus (geb. 22.7.1918; Heirat am 15.10.1935 in Schorrentin: Wilhelm Rudolf Oskar Max Gesellius, geb. 3.7.1904 in Demmin, 1935 Geschäftsführer und Bauer in Levin-Zarnekow). Ökonomierat Paul Mussäus trat am 16.7.1903 der Neukalener Schützenzunft bei.

 

   Die Tagelöhnerfamilien wohnten in den fünf Katen auf der rechten Seite der Dorfstraße. Zu jedem Katen gehörte etwas Hofraum und Gartenland. Der Dorfweg machte dann einen scharfen Knick nach links und führte über eine Brücke durch eine Toreinfahrt auf den großen Pachthof. Vor dem Haupteingang des Herrenhauses befand sich ein Rondeel, rechts vom Herrenhaus das Wirtschaftsgebäude, und an beiden Seiten des Hofes standen größere Scheunen, welche 1917 abbrannten.

    Der "Rostocker Anzeiger" berichtete darüber am 25.7.1917 7):

   "Neukalen, 24. Juli. Zu dem auf dem Großh. Haushaltspachthof Schönkamp ausgebrochenen Feuer, über das wir bereits in unserer gestrigen Nummer berichteten, erfahren wir noch, daß etwa 180 Schafe in den Flammen umgekommen sind. Außerdem wurden auch die erst neu eingebrachte Heuernte und das vorhandene Stroh vom Feuer vernichtet. Das Herrenhaus, sowie Pferde- und Schweinestall blieben verschont. Der herbeigeeilten hiesigen Feuerwehr und der Jugendtruppe, sowie einer hier stationierten Matrosenabteilung im Verein mit den aus der Umgegend herbeigeeilten Guts- und Dorfspritzen gelang es, des Feuers Herr zu werden. Die Entstehungsursache ist bis jetzt unbekannt."

 

   Unmittelbar nach dem Brand wurden zwei große Stallgebäude neu errichtet, die noch heute stehen.

   Oftmals reichten die vorhandenen Arbeitskräfte auf dem Hausgut nicht aus. So forderte Paul Mussäus zum Beispiel 20 polnische Schnitter für die Bestellung 1922 von ca. 60 Morgen Zuckerrüben, 40 Morgen Kartoffeln, 30 Morgen Wruken und 5 Morgen Möhren an.

   Für die Schnitter war ein eigenes Gebäude, die sogenannte Schnitterkaserne, vorhanden. Heute ist das Haus unbewohnt.

   Als Paul Mussäus 1923 mit 62 Jahren starb, führte seine Frau Lola Mussäus die Pachtung mit dem Inspektor Grünert weiter. Um 1933 wird als Statthalter der vorherige Vorknecht Joachim Koch genannt, etwa ab 1935 bis 1945 war Friedrich Urbaneck 8) Statthalter. 1941 lief die Pachtzeit für Schönkamp ab, wurde aber dann um 3 Jahre bis zum 30.6.1944 verlängert.

   Ab dem 1.1.1944 befand sich das Standesamt für den Bereich Schorrentin in Schönkamp. Als Standesbeamter fungierte der Inspektor W. Jebsen, als Vertreterin Lola Mussäus.

 

Das Herrenhaus in Schönkamp um 1930. Über dem Eingang steht:

 

Das Herrenhaus in Schönkamp um 1930.
Über dem Eingang steht:
"Trautes Heim ist Glück allein".

 

Rückseite des Herrenhauses in Schönkamp um 1930

 

Rückseite des Herrenhauses in Schönkamp um 1930

 

 

   Als die Rote Armee Ende April 1945 immer näher kam, flüchteten die Einwohner in die "Buschkoppel". Der erste Russe soll auf einem Fahrrad nach Schönkamp gekommen sein. Er stürzte in den Dreck und schimpfte laut. Dann kam ein Russe auf einem Pferd geritten. Inspektor Jebsen ging ihm zur Begrüßung entgegen und wollte ihm die Hand reichen. Der Russe schlug ihm mit der Reitpeitsche die Mütze vom Kopf und nahm seine Uhr mit. Weitere Russen kamen auf Pferdewagen und schließlich mit Panzer. Allmählich kamen auch die Schönkamper wieder aus ihrem Versteck. Die drei Zugänge zum Dorf (der Hauptweg zur Landstraße Neukalen - Gnoien, der Weg zum Lelkendorfer Bahnhof und der Schul- oder Kirchweg nach Schorrentin) wurden mit Schlagbäumen versperrt, damit niemand den Ort ohne Kontrolle verlassen oder betreten konnte.

   Frau Lola Mussäus mußte den Pachthof verlassen. Sie zog zu ihrer Tochter Luise Gesellius in Demmin, die dort ein Papierwarengeschäft besaß, und später nach Westdeutschland. Inspektor Jebsen verzog mit Alwine Ziems nach Rostock.

   Der Bürgermeister von Neukalen verwaltete Schönkamp mit. Es mußten viele Flüchtlinge untergebracht werden, so auch im leerstehenden Herrenhaus. Es waren u.a. die Familien Lemke, Schmidt, Kuhn, Manthei, Wietzke, Boeck, Strelau...

   Der Grundbesitz der großen Güter und Pachthöfe kam im Rahmen der Bodenreform zur Aufteilung. Der Anfang wurde in unserer Gegend  im Oktober 1945 mit Schönkamp gemacht und die gesamte Feldmark versiedelt. Jeder Bewerber bekam 5 Hektar zugesprochen. Alwin Salow, der im Kuhstall gearbeitet hatte, war ab 1946 als Bürgermeister für Schönkamp eingesetzt.

   Ab 1.1.1951 schließlich wurde Schönkamp der Stadt Neukalen zugelegt und eingemeindet.

 

 

1) Trift = Viehweg

 

2) Einfriedigung

 

3) Verlängerungsvertrag

 

4) Auf der Flurkarte von 1727 gehörte diese Ackerfläche noch zur Feldmark Neukalen und ist als „Auf den Schönen – Camp“ benannt. Schon im ältesten Stadtbuch findet sich 1414 die Bezeichnung „Sconenkampe“, welche sich aus dem mittelniederdeutschen Wort „scone“ = „schön, hell, klar“ ableitet. Im Volksmund wird die Herkunft des Namens „Schönenkamp“ so erklärt: Der Herzog von Mecklenburg kam einmal von einer Gerichtsverhandlung in Malchin. Er hatte den Prozeß gewonnen und war guter Laune. Als es den Heidalsberg hinaufging, ließ er den Kutscher anhalten und man genoß die herrliche Aussicht über die Höhenzüge der „Mecklenburgischen Schweiz“. Da sagte er zum Kutscher: „Dat´s oewer ´nen schönen Kamp hier“.

 

5) Nach dem Buch „Mecklenburgische Vaterlandskunde“ von 1894 waren es: 236 3/10 Ackerland (= 18 1/6 Last) 3. – 5. Classe; 13 9/10 Wiese; 44 6/10 Weide; 7 8/10 unbrauchbares Land; 2 4/10 Gartenland

1928 umfaßte die Feldmark Schönkamp 306 ha, davon 239 ha Acker- und Gartenland, 14 ha Wiesen, 45 ha Weide, 8 ha Unland, Wasser, Hof, Wege; Viehbestand: 40 Pferde; 115 Rinder, dav. 56 Milchkühe; 6 Schafe; 120 Schweine

 

 6) Einwohnerzahlen für Schönkamp:

1810   41 Einwohner                                                          

1850   63 Einwohner                                                          

1867   66 Einwohner

1890   52 Einwohner                                                          

1894   52 Einwohner                                                          

1900   90 Einwohner

1910   63 Einwohner

 

7) Archiv Böttcher, Malchin

 

8) Friedrich Johann Wilhelm Urbaneck wurde am  23.11.1892 in Gülitz geboren (Vater: Müllerknecht Friedrich Lorenz Johann Urbaneck, geb. 26.7.1859 in Gorezin, Kreis Posen; Mutter: Friederike Sophie Johanne Wilhelmine, geb. Häbel, geb. 24.7.1864 in Warnkenhagen).Friedrich Urbaneck lebte bis 1914 in Schlakendorf, dann zog er nach Schönkamp. Er heiratete am 30.10.1917 in Schorrentin das Dienstmädchen Frieda Caroline Sophie Meier, geb. 25.6.1896 in Schönkamp (Vater: Tagelöhner Wilhelm Meier, Mutter: Alwine Friederike Marie, geb. Schlundt).

Kinder:

Klara Urbaneck, geb. 10.8.1917 in Schönkamp

Paul Urbaneck, geb. 2.11.1919 in Schönkamp, früh verstorben

Anni Urbaneck, geb. 29.11.1933 in Schönkamp, früh verstorben

Gertrud Urbaneck, geb.  27.10.1931 in Schönkamp (sie ist heute die älteste Einwohnerin Schönkamps)

 

Friedrich Urbaneck heiratete am 29.4.1939 in Schorrentin als Witwer: Ida Johanna Wilhelmine Martins, geb. Gielow, Friseurwitwe, geb. 23.12.1894 in Greifswald (Friseur Richard Martins am 16.9.1936 gestorben). Er starb am  10.8.1983.

 

 

Die Gefolgschaft der Domäne Schönkamp

 

"Demminer Tageblatt" vom 28. März 1939):

 

   Schönkamp bei Neukalen. Auf der Domäne Schönkamp fand am Sonnabend, 25. März, eine Ehrung für mehrere langjährige Gefolgschaftsmitglieder statt. Die Kreisbauernschaft Malchin war durch den Kreisgefolgschaftswart Kombrink vertreten, der die Glückwünsche des Kreisbauernführers übermittelte. Das Gefolgschaftsmitglied Friedrich Genß erhielt für 50jährige ununterbrochene Tätigkeit im Betriebe Schönkamp das vom Führer und Reichskanzler gestiftete Treudienstehrenzeichen, überreicht durch die Betriebsführerin, Frau Mussaeus. Außerdem wurden mit Ehrenurkunden der Landesbauernschaft ausgezeichnet acht Betriebsangehörige: Wilhelm Meyer 40 Jahre, Johann Wollert 30 Jahre, Friedrich Urbanek 25 Jahre, Wilhelm Jenß 20 Jahre, Willi Griebahn 15 Jahre, Willi Waterstradt und Paul Prehn je 10 Jahre, Alwin Salow 5 Jahre. Die Betriebsführerin zeigte ihren Dank durch Ueberreichung eines Geldgeschenkes. Dann blieben alle noch einige Stunden gemütlich beisammen.

 

   "Die Gefolgschaft der Domäne Schönkamp" (1939)

Obere Reihe von links: Hans-Werner Mussäus; Alwin Salow mit Ehefrau; Wilhelm Gesellius mit Ehefrau Lola Mussäus; Paul-Friedrich Mussäus; Frieda Griebahn, geb. Remer und Ehemann Willi Griebahn. Mittlere Reihe von links: Köchin Alwine Ziems; zwei Dienstmädchen; Stellmacher Wilhelm Waterstrat und Ehefrau Frieda Waterstrat, geb. Westphal; Inspektor W. Jebsen; Lola Mussäus; Frieda Prehn, geb. Ullrich und Ehemann Paul Prehn (Gärtner); Statthalter Friedrich Urbaneck. Untere Reihe von links: Frieda Jenss, geb. Moeller und Ehemann Wilhelm Jenß; Wilhelmine Genz, geb. Meier und Ehemann Friedrich Genß; Alwine Meier, geb. Schlund und Ehemann Wilhelm Meyer; Caroline Wollert, geb. Jacobs und Ehemann Johann Wollert.

 

 

Erntewagen Schönkamp

 

Mit diesem geschmückten Wagen nahmen die Schönkamper 1937 am Erntefest in Neukalen teil. Vor dem Wagen stehen Inspektor Jebsen (links) und Friedrich Urbaneck (rechts); der Reiter ist Ferdinand Pich.

 

Pächterin Lola Mussäus

 

Pächterin Lola Mussäus

 

Statthalter Friedrich Urbaneck

 

Statthalter Friedrich Urbaneck

 

Das Herrenhaus in Schönkamp (1981)

 

Das Herrenhaus in Schönkamp
(Foto vom Juni 1981)

 

Stallgebäude in Schönkamp (Juni 1981)

 

Stallgebäude in Schönkamp (Juni 1981)

 

Wohnhäuser in Schönkamp (Juni 1981)

 

Wohnhäuser in Schönkamp (Juni 1981)

 

Ehemalige Tagelöhnerkaten in Schönkamp

 

Ehemalige Tagelöhnerkaten in Schönkamp
(Juli 1988, das vordere Gebäude wurde abgerissen)

 

Schönkamp 2008 (1)

 

Schönkamp 2008 (2)

 

Schönkamp 2008

 

Schönkamp auf einer Karte von 1953

 

Schönkamp auf einer Karte von 1953
(angefertigt nach einer Karte aus dem Jahre 1883)

   An der südlichen Seite des Gartens befand sich der sogenannte "Kiekut" - ein kleiner Aussichtsturm, von welchem Inspektor Jebsen bis zu den Schönkamper Wiesen bei Schlakendorf sehen und die Leute bei der Arbeit beobachten konnte. Heute steht hier noch ein Lindenblaum mit einem Hochsitz.