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Ärzte in Neukalen

 

   Jochim Soost

Wundärzte, Bader oder Barbierer gab es in früheren Zeiten selbstverständlich auch in Neukalen; der erste namentlich bekannte war "Chirurgi" Jochim Soost (genannt 1704 ... 1714).

 

   Klever

In den Jahren 1728 ... 1733 gab es einen Bader und Balbierer Klever in Neukalen, über welchen nichts weiter bekannt ist.

 

   Carl Richter

Als nächster ist der Balbierer und Chirurgus Carl Richter überliefert (genannt 1755 ... 1757).

 

   Heinrich Kähler

Chirurgius Heinrich Kähler (genannt 1762 ... 1789).

 

   Hinrich Tamßen (auch Trambsen)

(genannt 1751 ... 1785).

 

   August Hinrich Bartsch

Als Chirurgius 1785 genannt.

 

   Johann Nicolaus Appelberg

Er heiratete am 9.11.1790 in Neukalen die Tochter des Chirurgen Kähler und war bis zu seinem Tode am 17.1.1806 als Balbierer tätig. 1803 saß er im Zuchthaus in Dömitz. Am 4.1.1806 wurde er erneut nach Dömitz abgeführt und starb dort total verarmt am 17.1.1806.

 

   Ludwig Friedrich Carow

Er wird als Medicus Practicus ab 1790 genannt. Am 19.1.1790 hatte er in Neukalen die Tochter des früheren Bürgermeisters Bischoff geheiratet und wohnte in dessem Haus in der Malchinerstraße (heute Nr. 16). Den Doktortitel bekam er am 11.2.1807 in Rostock verliehen. Von 1796 bis 1811 war er auch Ratmann. Am 21.3.1811 morgens früh starb er im Alter von 55 Jahren an Brustwassersucht.

 

   Johann August Christoph Müller   

Er wurde am 3.6.1782 in Dresden geboren, kam im Juni 1811 nach Neukalen und amtierte hier als Balbierer und Chirurgus bis zu seinem Tod am 6.3.1855. 1832 kaufte er das Haus Malchinerstraße 14.

 

   Weinrebe

1812 wird ein Chirurgus Weinrebe erwähnt, welcher wohl nicht in Neukalen ansässig war.

 

   Hermann Friedrich Willgohs

Hermann Willgohs (geb. am 26.8.1782 in Gnoien) war zuerst praktischer Arzt in Gnoien, promovierte am 22.2.1808 in Rostock und kam 1813 als Doktor med. nach Neukalen. Ab 21.11.1815 war er auch Amtsarzt. Am 24.7. 1857 wurde er zum Sanitätsrath ernannt. Wie sein Vorgänger, so fungierte auch er als Ratmann (ab 1822 bis 1860). Er wohnte mehrere Jahre im Rathaus, dann ab etwa 1819 im Haus Malchinerstraße 6. Seine Wohnung bezahlte der Magistrat. Am 3.10.1860 starb er an Lungenentzündung.

 

Unterschrift Dr. Willgohs

 

Unterschrift Dr. Willgohs 1840

 

 

 

In seiner Amtszeit gab es größere Cholera-Epidemien, so z. B. 1832.

1848 sollte das Haus des Maurergesellen Penzlin für den Fall, daß die Cholera auftritt, entsprechend eingerichtet werden. Im Protokoll der Ratssitzung vom 2.9.1850 ist zu lesen:

"Von Magistrats wegen hatte man bereits nach Vorschrift des Mini­sterial Erlasses vom 24 v.M. nach den betreffenden Localitäten zur Einrichtung einer Kranken Anstalt Nachforschungen angestellt, jedoch kein günstiges Resultat bisher erhalten können, weil passende Wohn­häuser hier nicht zur Disposition gestanden.

Man sprach mit den Bürgerrepraesentanten über die vorseyende An­gelegenheit und ging die Ansicht dorthin, daß die Einrichtung der Kranken Anstalt außerhalb der so dicht bebaueten Stadt für den Ge­sundheitszustand im höchsten Grade wünschenswerth erscheinen dürfte.

Vor dem Malchiner Thor ohnfern der Stadt hat der Kaufmann Köhler ein großes Gartenhaus nebst Anbau, welches sich zur Kranken Anstalt am besten qualificiren würde, wenn daselbst die erforderlichen Ein­richtungen ge-troffen würden.

Herr Doctor Willgohs als Kunstverständiger erklärte, daß er kein besseres Local am hiesigen Orte wüßte. Der Kaufmann Köhler wurde herbei gerufen und erklärte sich zur Hergabe des Gartenhauses pp be­reit worauf sich mit ihm der Herr Senator Dr. Willgohs, der Stadtsprecher Bruger und der Cämmereybürger Matz zu dem Gartenhause bega­ben, um an Ort und Stelle die behufigen Einrichtungen zu verabreden.

Nach der Rückkehr derselben wurde mit dem Kaufmann Köhler nach­stehende Vereinbarung getroffen.

 

   1.    Der Kaufmann Köhler überläßt von jetzt vorläufig bis zum Mai 1851 sein Gartenhaus nebst Kegelstube, überhaupt sämmtliche Localitä­ten, auch den Garten selbst jedoch ohne die darin befindlichen Früchte der Stadt um daselbst eine Kranken Anstalt einzurichten.

   2.    Herr Köhler läßt die erforderlichen Einrichtungen auf seine al­leinigen Kosten herstellen und zwar jetzt sofort aus der großen Stube zwei kleine Krankenzimmer und aus dem Kegelhause ein Wär­tezimmer einrichten, auch die nöthigen Oefen fordersamst setzen.

   3.    Sollte es erfordert werden, so übernimmt Herr Köhler imgleichen aus der übrigen Localität der Kegelbahn noch ein großes Zimmer auf seine alleinige Kosten einzurichten.

   4.    Sollte wider Erwarten im Frühjahr die Cholera noch grassiren, so giebt Herr Köhler das Local auch noch länger her und zwar für das Sommer halbe Jahr gegen eine Miethe von 30 Rthlr.

   5.    So lange das Locale für Kranke nicht benutzt wird, behält Herr Köhler die Disposition über dasselbe.

   6.    Als Miethe zahlt von jetzt bis Ostern die Stadtcasse 40 Rthlr. und zwar 20 Rthlr. sogleich wofür Herr Köhler die nöthigen Ein­richtungen machen lassen will, die übrigen 20 Rthlr. zum 1 Mai 1851.

   7.    Ueberhaupt unterwirft sich der Kaufmann Herr Köhler den Anordnun­gen des Baudepartements in jeder Beziehung und hat hiernach die behufigen Bau Einrichtungen zu treffen.

Vorstehende Vereinbarung wurde verlesen, genehmigt und dem Kauf­mann Köhler eine Abschrift davon zugesichert.

 

Man sprach nun weiter über die erforderlichen Utensilien als wel­che nachstehende in Bereitschaft zu halten wären.

   1.    3 einschläfrige Bettstellen mit Madratzen, den nöthigen Bettla­ken, wollenen Decken, eine Badewanne und 2 Steckbecken, was die kleineren übrigen Gegenstände anbetrifft, so bemerkte Herr Dr. Willgohs dieserhalb ein Verzeichniß einreichen zu wollen.

   2.    sollen vorläufig eine Wärterin und zwei Wärter angenommen werden, um bei den hereinbrechenden Unglück sofort eintreten zu können. Ueberhaupt wurde dem Herrn Dr. Willgohs der Auftrag ertheilt, das Nöthige der Kranken Anstalt unter Zuziehung des Baudepartements fordersamst anfertigen zu lassen, so wie auch die Krankenwärter und Krankenwärterin anzunehmen."

 

1859 lesen wir: "In Neukalen trat wiederum die Cholera auf, jedoch nicht so heftig wie in anderen Orten. In Gnoien gab es sehr viele Choleraerkrankungen, und die Not war groß. Es starben dort bis zum 12.9.1859  309 Personen. In Neukalen wurden 96 Rthlr. 40 Schilling zur Unterstützung in Gnoien gesammelt."

 

Karl Voß schrieb über die Choleraseuche:

 

"In den Jahren 1856 - 1859 - 1860 wütete die asiatische Cholera auch besonders stark in Mecklenburg. Besonders in der Umgegend von Neukalden, so z. B. in Dargun - Malchin - Gnoien - Teterow, hat dieselbe viele hundert Opfer gefordert. Auch in unserem kleinen Heimatort sind einzelne Fälle vorgekom­men, doch sind nur zwei Todesfälle hier am Ort zu beklagen gewesen. Es wurde in genannten Jahren auch der ernstgemeinte Versuch ge­macht, ein Krankenhaus zu erbauen. Es war auch schon der Ort dazu bestimmt. Doch ist es nichts damit geworden. Statt dessen wurde eine leerstehende Wohnung gemietet von zwei Stuben nebst Küche. Es fehlte auch in besagter Wohnung an Herden und Öfen, doch trö­stete sich die Commission damit, daß die Seuche meistenteils im hei­ßen Sommer am heftigsten auftrete und man allsdann nicht zu heizen brauche. Im übrigen empfehlen sie die Einwohner der göttlichen Gnade, daß er die drohende Gefahr allergnä-digst von ihnen abwenden möge. Nachdem 1860 die Seuche erloschen war, ist der Bau eines Kranken­hauses dann wieder in Vergessenheit geraten."

 

Schutzblattern-Impfungs-Schein

 

Schutzblattern-Impfungs-Schein

 

Name: Hermann Friederich Willgohs

Alter: 21 Jahre und 8 Monate

Eltern: der Doctor med: Willgohs

Wohnort: Neukalden

Ist den 1ten May 1817 von mir vaccinirt, und hat zufolge der am 9ten Tage nach der Impfung angestellten Untersuchung ächte Schutzblattern bekommen

Neu-Kalden, den 24ten Junius 1837.

Dr. medec. Willgohs 

 

 

   Christian Gottfried Heinrich Zimmer

Er wurde am 22.5.1816 in Hamburg geboren und war von 1838 bis 1852 als Barbier und Chirurgus in Neukalen tätig. Am 4.5.1852 starb er an Delirium tremens (Alkoholkrankheit)

 

   Friedrich Schröder

In den Jahren 1848 ... 1857 war er als Bader in Neukalen tätig.

 

   Heinrich Friedrich Wilhelm Schweinebart

Friedrich Schweinebart wurde am 7.12.1831 in Gremsheim bei Braunschweig geboren und ließ sich 1858 als Bader in Neukalen nieder. Er wohnte in der Malchinerstraße 1. Bis zu seinem Tode am 4.1.1911 war er auch im Vorstand der Ortskrankenkasse.

 

   August Theodor Ernst Raimund Buschmann

Raimund Buschmann wurde am 25.8.1834 als Sohn des Rektors Friederich Buschmann und dessen Frau Emilie, geb. Willgohs (Vater: Doktor Hermann Willgohs) in Neukalen geboren. Er promovierte am 9.6.1859 in Rostock und eröffnete eine Praxis in Neukalen in seinem Haus gegenüber dem Ratmannsteich (heute Straße der Freundschaft 6). Doktor Buschmann war auch Domanialamtsarzt und arrangierte sich vielfältig in Stadtangelegenheiten als 1. Stadtsprecher und als Mitglied im Baudepartement. Oft fuhr er mit einem Pferdewagen über Land zu den Patienten.

 

Vorsichtsmaßregeln, um sich gegen das Erkranken an der Cholera zu schützen

 

Im PDF-Format aufrufbar.

 

 

Schutzblattern-Impfungs-Schein

 

Schutzblattern-Impfungs-Schein

 

Der Arbeitsmann Hinrich Gamm hieselbst, geb. d. 16. Juli 1821, hat gute Vaccinationsnarben

Neukalen d. 12. May 1861   R Buschmann Dr.

 

Schutzblattern-Impfungs-Schein

 

Schutzblattern-Impfungs-Schein

 

Elisabeth Heiden, geb. d. 15. März 1821, hat gute Vaccinationsnarben.

Neukalen d. 3. Mai 1861   R Buschmann Dr.

 

 

 

1873 bestand die Gefahr der Choleraseuche. Der Apotheker Reinhardt erhielt am 27.9.1873 "für Desinficiren der Rinnsteine p. p. zur Verhütung der Cholera in hiesiger Stadt" 301 Rthlr. 41 Schilling 8 Pfennig.

 

"Neukalen, 9. Juni 1884. Heute feierte der hiesige Arzt, Dr. med. Buschmann, unter zahlreicher Beteiligung unserer Stadtbewohner und der Herren der Umgegend das Jubiläum seiner 25jährigen hiesigen Praxis. Zu diesem Feste trafen viele Glückwünsche und Geschenke ein. Als hervorragendes Festgeschenk ist ein elegantes Pianoforte zu nennen zum Preise von 1200 M., welche Summe durch freiwillige Beiträge aus der Umgegend und der hiesigen Stadt zusammengebracht wurde."

   Mitteilung im "Öffentlichen Anzeiger" Nr. 55 vom 9.7.1884:

"Dem Herrn Dr. med. R. Buschmann in Neukalen ist der Charakter eines Sanitätsrats Allerhöchst verliehen worden."

Etwa 1904 verzog er nach Rostock und feierte dort 1909 sein 50jähriges Doktorjubiläum.

 

Siegel des Dr. Buschmann

 

Siegel des Dr. Buschmann

 

 

 

   Johann Lang

Als Barbier in Neukalen 1869 ... 1883 genannt. Er wurde am 26.5.1838 in Gorschendorf geboren und erhängte sich auf Grund seiner Trunksucht in der Nacht vom 15. zum 16.10.1883.

 

   Hermann Bauer

Er stammte aus Burow, besuchte das Gymnasium zu Parchim, studierte in Rostock und approbierte daselbst am 20.2.1894. In Neukalen war er von 1894 bis Ende 1896 als praktischer Arzt in der Malchinerstraße 7 tätig. 1896 ging er nach Südafrika.

 

   Johannes Carl Emil Götze

Er wurde am 2.6.1863 in Wismar als Sohn des Kirchenrats A. Goetze geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums studierte er in München und Würzburg. Seine Approbation erfolgte am 26.11.1896 und die Promotion am 28.7.1896 in Würzburg. Von 1897 bis 1900 arbeitet er als praktischer Arzt in Neukalen, ab 1900 in Warin.

 

   Cuno Deutloff

Er wurde am 12.4.1868 in Berlin geboren, besuchte dort das Soph.-Gymnasium und studierte daselbst und in Würzburg. Seine Promotion war am 15.3.1899 und seine Approbation am 12.12.1900 in Würzburg. In Neukalen war er seit dem Februar 1901 bis etwa 1910 als praktischer Arzt tätig. 1906 wird er als Impf- und Polizeiarzt bezeichnet.

 

   Otto Carl Wilhelm Hinneberg

Wilhelm Hinneberg wurde am 3.9.1876 in Potsdam geboren und war vom 1.1.1906 bis zu seinem Tode am 10.4.1929 als praktischer Arzt in Neukalen tätig. Er war für das Krankenhaus zuständig und erhielt als Armenarzt ein jährliches Gehalt von 250 Mark aus der Stadtkasse.Um 1910 erbaute er das Haus Chausseestraße 6a und nannte sein Anwesen "Sanatorium QUI SI SANA". Im September 1914 wurde Dr. Hinneberg zum Militärdienst eingezogen. In einem Bericht vom 18.10.1917 heißt es: "Zur Zeit ist in Neukalen kein Arzt ansässig, da der eine Arzt seit Kriegsbeginn im Heere steht und der zweite Arzt, der sich kurz vor Beginn des Krieges hier niederlassen wollte von dieser Nieder­lassung absehen mußte, weil auch er als Oberarzt d.R. eingezogen wurde. Bisher ist die ärztliche Versorgung hier geregelt worden, daß ein Malchiner Arzt mehrmals wöchentlich nach hier kam und im Kran­kenhause Sprechstunden abhielt. Diese Vertretung wird mit dem 1. No­vember d. Js. wegen Einschränkung des Zugverkehrs wegfallen. Eine Vertretung ist für die Folge nur noch in der Weise zu beschaffen, daß der pr. Arzt Herr Dr. Faltz zu Dargun mehrmals wöchentlich nach Neukalen zur Abhaltung von Sprechstunden herüber kommt. Hierbei ist er auf Benutzung seines Kraftwagens angewiesen. Die Übernahme der Vertretung ist ihm jedoch nur dann möglich, wenn ihm erhöhte Mengen Benzol zugewiesen werden. Aus dieser Veranlassung ersuchen wir drin­gend, Herrn Dr. Faltz nach Benehmen Not ihm eine größere Menge Ben­zol vom 1. November d.Js. zuzuweisen. Es liegt ein dringlicher Not­stand vor."

 

Ansichtskarte Sanatorium QUI SI SANA

 

Dr. Buschmann hatte vor 1900 das linke Wohnhaus, welches schon älter war, sanieren lassen (heute Str. der Freundschaft 6). Dr. Hinneberg erbaute dann um 1910 das rechte Gebäude (heute Str. der Freundschaft 6a) und nannte das Anwesen auf einer Ansichtskarte "Sanatorium QUI SI SANA".

 

 

   Wilhelm Christoph Georg Vierheller

Er war in Neukalen als praktischer Arzt von 1922 bis 1933 tätig, Bahnhofstraße 23.

 

   Wilhelm Heinrich Maass

Wilhelm Maass wurde am 23.5.1902 in Köslin geboren. Er zog am 30.9.1930 von Gotha nach Neukalen, Chausseestraße 6 und übernahm die Praxis von Dr. Hinneberg bis 1933.

 

   Richard Rademacher

Richard Rademacher wurde am 20.6.1894 in Krefeld im Rheinland geboren. Er kam als junger Arzt mit 27 Jahren nach Mecklenburg. 1921 war er zwölf Monate als Assistent bei Dr. Hinneberg in Neukalen tätig. Von 1922 bis 1923 betrieb er in Altkalen und von 1923 bis 1933 in Dargun eine eigene Niederlassung. 1933 übernahm Dr. med. Rademacher die Praxis von Dr. Maass in Neukalen, Chausseestraße 6, die er bis 1956 innehatte. Danach wurde er Leiter des Landambulatoriums Neukalen. Wie bereits seine Vorgänger versorgte er hier die Patienten. Nachdem seine erste Frau, Margot, geb. Petersen, geb. 27.8.1896 in Schleswig, am 26.8.1951 gestorben war, heiratete er erneut. Dr. Rademacher verbrachte in Neukalen schwere und glückliche Stunden. Nach einem arbeitsamen Leben als Landarzt, wobei er seinen Beruf über 40 Jahre ausübte, ging er als 72jähriger am 1.8.1966 in den Ruhestand. Er verstarb am 25.12.1973.

 

   Fritz Fulda

Doktor med., in Neukalen von 1946 bis 1947.

 

   Kalsen

Doktor med., in Neukalen von 1950 bis 1951.

 

   Elfriede Voigt

Am 5.8.1955 eröffnete Elfriede Voigt in der Bahnhofstraße 17a als freipraktizierende Ärztin ihre Praxis. Sie erfreute sich im Laufe der Jahre eines großen Patientenkreises: außer im unmittelbaren Einzugsgebiet versorgte sie vor allem Patienten aus Lelkendorf, Groß Markow, Küsserow und dem Altkalener Raum. Gesundheitliche Gründe zwangen sie zur Aufgabe ihres Berufes am 1.2.1979.

 

   Klaus Grünwoldt

Am 1.8.1966 wurde Dr. med. Grünwoldt die Leitung des Landambulatoriums übertragen. Er wirkte hier bis 1987.

 

1968 vor dem Krankenhaus (oben in der Mitte Dr. Grünwoldt)

 

1968 vor dem Krankenhaus
(oben in der Mitte Dr. Grünwoldt)

 

Obere Reihe von links: Fr. Schäfer (Sekretärin), Fr. Inge Hellwig (Köchin), Fr. Lange (zuständig für die Wäsche), Herr Hofrichter (Hausmeister), Herr Strey (Kraftfahrer), F. Bliesener (Aufnahme).

Mittlere Reihe von links: Fr. Sänger (Pflegerin), Fr. Helene Schmidt (Pflegerin), Erna Ullrich (Gemeindeschwester), Fr. Renate Langer (Laborantin), Charlotte Brüshaber (Schwester).

Untere Reihe von links: Kind Elke Schelän, Fr. Minna Möller (Köchin), Fr. Brunhilde Harder (Zahnarzthelferin), Fr. Scheuermann (Küchenhilfe), Fr. Maria Flach (Schwester), Fr. Lieschen Zielke (Pflegerin), Fr. Leonore Gleichmann (Zahnärztin).

 

 

   Wolfgang Luck

Ab 1.5.1975 wurde durch Dr. med. Wolfgang Luck der ambulante Bereich Neukalen verstärkt. Er war bis 1981 tätig.

 

   Christine Weißkopf

Von 1981 bis 1988 arbeitete Dipl. med. Christine Weißkopf im Landambulatorium.

 

   Elfi Neuhaus

Frau Dr. med. Neuhaus arbeitete seit 1981 als Ärztin im Landambulatorium. 1988 übernahm sie die Leitung des Landambulatoriums. 1990 eröffnete sie ihre private Praxis.

 

   Ilona Rettig

Frau Dipl. Med.  Ilona Rettig, arbeitete seit dem 1.9.1988 als Fachärztin für Allgemeinmedizin im Landambulatorium und ist seit dem 28.12.1990 in eigener Praxis in der Straße der Freundschaft tätig.

 

   Wolfgang Tietz

Am 2.5.1995 eröffnete Dr. med. Wolfgang Tietz seine Arztpraxis in Neukalen.