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Das Gefecht bei Neukalen 1762

 

Lars Wikander / Wolfgang Schimmel

 

2012

 

   Vor 250 Jahren kam es im Siebenjährigen Krieg zwischen Neukalen und Salem an den Höhen der Hardtberge zu einem größeren Kampf zwischen preußischen und schwedischen Truppen.

 

   1756 bis 1763 führte der König von Preußen, Friedrich II., Krieg gegen Österreich, das Reich, Rußland, Frankreich, Schweden und die meisten deutschen Fürsten. Mecklenburgs Resident, Herzog Friedrich, hatte sich den preußenfeindlichen Kräften angeschlossen, in der Hoffnung, daß er mit ihrer Hilfe seinen Landbesitz vergrößern könne. So wurde Mecklenburg, Preußen am nächsten gelegen, zum Tummelplatz preußischer und schwedischer Truppen.

 

   Die Einwohner Neukalens litten in den ersten Jahren des Krieges nicht so sehr unter Kampfhandlungen, als vielmehr unter den fortwährenden Einquartierungen, Kontributionen, Erpressungen sowie Nahrungs- und Futterlieferungen, die alles Maß überstiegen und vom preußischen Kriegskommissariat herausgepreßt wurden. Mecklenburg diente außerdem als Reservoir zur Auffüllung der preußischen Truppen.

   Mit Durchmärschen und Einquartierungen von Husaren und Dragonern ab dem 9.12.1757 begann für die Neukalener der Siebenjährige Krieg. Über die zahlreichen Geschehnisse und Leiden seit dieser Zeit mag an anderer Stelle berichtet werden, hier soll über Kampfhandlungen, die 1762 - also vor 250 Jahren - bei Neukalen stattfanden, berichtet werden.

 

Schweden hatte seit dem 30jährigen Krieg bis 1815 diesen Teil Vorpommerns besetzt

 

Schweden hatte seit dem 30jährigen Krieg bis 1815
diesen Teil Vorpommerns besetzt.

 

 

   Die preußischen Truppen unter Führung des Oberstleutnant Belling hatten Malchin als Winterquartier auserkoren. Etwa 900 Mann und fünf Geschütze waren untergebracht. In den Magazinen waren reichlich Nahrungsmittel und 12000 Rationen für die Pferde eingelagert.

   Schwedische Truppen unter dem Befehl von Oberstleutnant Sprengtporten marschierten am 22.12.1761 - von Dargun kommend - durch Neukalen und nahmen am Abend nach einem Gefecht mit den Preußen Malchin ein. Ein Offizier und 120 Husaren gerieten in schwedische Gefangenschaft, der Rest der Preußen flüchtete südwärts aus der Stadt. Nun konnten die Schweden, die nur einen verwundeten Offizier und 16 Tote zu beklagen hatten, den vorhandenen Vorrat nutzen. In den folgenden Tagen gab es immer wieder kleinere Angriffe der Preußen, um die Stadt zurückzuerobern, was aber nicht gelang.

   Die Festung Kolberg in Hinterpommern war inzwischen gefallen, und der russisch-preußische Feldzug damit beendet. Das hier stationierte preußische Truppenkorps zog zurück über die Oder, wobei etwa 7000 bis 8000 Männer, welche dem Prinzen von Württemberg unterstanden, in Mecklenburg Winterquartier nehmen sollten und deshalb am 26.12.1761 über Pasewalk in Richtung Malchin marschierten. Am 30.12.1761 vereinigte sich die Hauptkolonne des Prinzen von Württemberg mit den Truppen des Oberstleutnant Belling bei Jürgenstorf. Dagegen war eine andere Kolonne, bestehend aus vier Infanterie-Bataillone unter Führung des Oberstleutnant Schwerin, bei Verchen über die Peene gegangen und von dort über Neukalen im Anmarsch auf Malchin. Man disponierte einen gemeinsamen Angriff auf die schwedische Besatzung in Malchin für den 31.12.1761. Die Schweden hatten geplant, Malchin zu verlassen und den eroberten Vorrat nach Demmin zu schaffen. Nun erreichten den schwedischen Oberstleutnant Sprengtporten aber die Berichte über die preußischen Truppenbewegungen. Malchin war umzingelt und ein Rückzug nach Schwedisch - Pommern abgeschnitten.

   Der Prinz von Württemberg schickte einen Trompeter mit dem Gebot, daß die Stadt sich ergeben sollte. Die Antwort war: "Hier ist kein einziger Hundsfott, und damit reite man zurück!"

   So ab 12.30 Uhr wurde die schwedische Besatzung in Malchin von den preußischen Truppen immer wieder von allen Seiten angegriffen, aber ohne Erfolg. Am Abend startete Oberstleutnant Belling einen starken Angriff. Aus drei verschiedenen Batterien - Haubitzen und Kanonen - wurde auf die Stadt geschossen und 30 Gebäude in Schutt und Asche gelegt.

   Der Befehlshaber der schwedischen Armee, Generalleutnant Ehrensvärd, erteilte an die nächsten schwedischen Quartiere den Befehl, sich bei Demmin und Volksdorf zusammenzuziehen. Es waren das neuerrichtete finnische Grenadierbataillon Wetterhof, Elfsborgs- und Westerbottens-Regiment (andere Nachrichten nennen das Dalregiment), Smaland-Kavallerie und einige Schwadronen Husaren, im Ganzen 5 Bataillone mit 6000 Mann, 2000 Gewehren und etwa 600 Pferde. Mit diesem Detachement brach der Oberstleutnant Carnal am 1. Januar 1762 nach Dargun auf, als Avantgarde der nachfolgenden Truppenmacht, mit welcher der Kommandierende zum Entsatze von Malchin auf dem Fuße nachzurücken beabsichtigte.

   Oberstleutnant Belling war mit seinem Regiment bis nach Neukalen, die Vorhut in die Stadt hinein, vorausgegangen, von wo aus man den Anmarsch der Schweden beobachtete.

   Die etwa 6000 Schweden erreichten "durch einen geschwinden Marsch" wie es hieß, am 2. Januar 1762 Neukalen. Als die Preußen gegen 11.00 Uhr die anrückenden Truppen sahen, zündeten sie die Scheunen nördlich der Peenebrücke an, um einen weiteren Vormarsch der Schweden zu verhindern. Der Oberstleutnant von Carnal schickte die Avantgarde, welche aus 5 Bataillons bestand, trotz Rauch und Feuer in die Stadt hinein, an der Spitze die Kavallerie. Am Markt und in der Malchinerstraße kam es zu einem Handgemenge mit den Preußen. Das Blut der Getöteten und Gefallenen soll bis in die heutige Wasserstraße geflossen sein, die man danach auch "Blutstraße" nannte. Die Preußen flüchteten und zogen sich auf die bewaldeten Hardtberge südlich der Stadt zurück, nachdem sie auch noch die Scheunen vor dem Malchiner Tor angezündet hatten. Oberst Belling versuchte nun mit einem Grenadier-, zwei Füsilierbataillons und dem Hordtschen Regiment den Schweden die Passage nach Malchin streitig zu machen, indem er sich auf dem später so genannten Bataillenberg festsetzte und dort eine Batterie (Kanonen) aufrichtete. Inzwischen war auch die preußische Infanterie angelangt und auf den Berghöhen aufmarschiert. Die Kavallerie stellte sich dahinter auf. Im Hinblick auf die vorteilhafte Position der Preußen auf den Höhen und versteckt im Wald, konnten die anrückenden Schweden die Stärke der Preußen nicht feststellen. Das war ein Risiko. Das finnische Bataillon war östlich von Neukalen über die zugefrorene Peene zum Mühlenberg gelangt. Obwohl noch nicht alle Schweden durch Neukalen gezogen waren, gab Oberstleutnant von Carnal gegen 11.30 Uhr den Befehl zum Angriff. Als erstes erreichte das finnische Bataillon die Brücke am Ziegenbach. Sofort begannen die Preußen mit zwei Kanonen (Zwölfpfünder) und einer Haubitze vom Bataillenberg aus zu schießen, was bei den Finnen zu hohen Verlusten führte.

   Die schwedische Infanterie formierte sich nach der Überquerung der Brücke zum Angriff, den die Artillerie vorbereitete, wobei sich diese jedoch, am Fuße der Höhen aufgefahren, im Nachteil gegenüber den Preußen befand. Die Infanterie stieg dann die von tiefem Schnee bedeckten Anhöhen hinauf. Sie hatte unterwegs das Feuer der preußischen Artillerie zu ertragen. Oben angelangt, wurde sie mit Gewehrsalven empfangen. Nachdem das sich jetzt entwickelnde Feuergefecht, bei welchem auch Bajonette benutzt wurden, zwischen den beiderseitigen Infanterien eine Zeit lang dauerte, begann die schwedische Seite zu wanken, da sie die Unterstützung ihrer schwer nachzubringenden Artillerie entbehrte. Es gab viele Verletzte. Bei Elfsborg und Westerbotten rissen Unordnungen ein, sie waren gezwungen zu weichen. Ein Teil der preußischen Infanterie verfolgte sie. Kapitän Torken mit seinem finnischen Bataillon griff die Preußen von der östlichen Seite her an und trieb sie zurück. Während des Kampfes waren weitere schwedische Bataillone durch Neukalen nachgerückt.

   Die schwedische Infanterie, nachdem sie sich in kurzer Zeit hinter und unter dem Schutz ihrer Artillerie gesammelt hatte, rückte abermals und mit rühmlicher Entschlossenheit gegen die Höhen vor, stieß jedoch auf den gleichen hartnäckigen Widerstand. Der Angriff hatte keinen Fortgang und gelangte erst zum Erfolg, als das finnische Grenadierbataillon unter dem Schutz eines Wäldchens ["Gartsbruch"?] den preußischen linken Flügel umging. Das Manöver brachte die Entscheidung.

   Dieser Flügel, welcher sich an jenes Wäldchen lehnte, war die schwache Seite der preußischen Stellung. Um die zu der Besetzung derselben nötige Front einnehmen zu können, war das hier fechtende Regiment Grabow in einer Reihe aufgestellt worden. In solcher Formation angegriffen, vermochte das Regiment dem auf seine Flanke geführten Stoße der Finnländer nicht zu widerstehen und wurde vollständig aufgerollt.

   Die Preußen waren damit geschlagen. Oberst Belling befahl gegen 14.00 Uhr den Rückzug nach Wendischhagen hin, den seine Kavallerie, der feindlichen überlegen, deckte. An dem Gefecht selbst hatte die Kavallerie scheinbar keinen Anteil genommen. Die Ursache ist wohl darin zu sehen, daß das Terrain, welches von vielen Waldpartien bedeckt war, sie am Handeln hinderte.

   Die Schweden nahmen die Verfolgung auf, gaben sie aber bald auf Grund des tiefen Schnees und des Nebels auf.

   Der preußische Verlust in diesem Gefecht bei Neukalen betrug etwa 350 Mann, also nahezu die Hälfte der Infanterie. Die darunter befindlichen 180 Gefangenen fielen auf das Regiment Grabow, welches ruiniert war. Auch mußten die beiden Zwölfpfünder - Kanonen der Preußen, welche bei dem nach der Auflösung des östlichen Flügels unvermeidlich gewordenen, schleunigen Rückzug durch den tiefen Schnee nicht fortzuschaffen waren, den Schweden überlassen werden. Dazu kam, daß die meisten der zu den Kanonen gehörenden Pferde im Kampfgetümmel erschossen worden waren. Die Verluste der Schweden waren weniger schwerwiegend: Ein Offizier (Leutnant Plan) wurde getötet, acht Offiziere und drei Unteroffiziere wurden verwundet. Von den Soldaten wurden 36 getötet und 126 verwundet.

   Die schwedischen Truppen in Malchin hatten von dem Gefecht bei Neukalen auf Grund des dichten Winternebels nichts gehört. Am Nachmittag beobachteten sie aber, daß Schlitten mit preußischen Verwundeten aus dieser Richtung kamen und erkannten bald den Rückzug der Preußen in Richtung Wendischhagen. Die Schweden in Malchin waren nicht mehr umzingelt. Oberstleutnant Sprengtporten vereinigte sich noch am Abend des 2.1.1762 mit den schwedischen Truppen des General Ehrensvärd. Der letztere ließ seine müden Truppen in den Dörfern nördlich und westlich von Malchin ausruhen.

 

Karte zum Gefecht bei Neukalen 1762

 

Karte zum Gefecht bei Neukalen 1762

 

Erläuterungen:

A.

Die Anhöhe, wo um 2 Uhr morgens einige Feinde auftauchten, als wir die Stadt NeukaIen durch unsere Vorhut angriffen.

 

B.       

Mühle.

 

C.       

Wald.

 

D.       

Kleine Hecken und Buschwerk. Der Vortrupp war abgeschnitten, bis zum Zeitpunkt, als er verstärkt wurde durch ein Bataillon von finnischen Grenadieren und den Befehl zum Angriff erhalten hatte.

 

E.       

Da, wo der Vortrupp sich formierte und von neun Stück Kanonen und einer Artillerie-Salve begrüßt wurde.

 

F.       

Da, wo vier Bataillone der Feinde parierten, in der selben Zeit, als eine Anhöhe nach der anderen fiel und die Kanonen begannen, das auszunutzen.

 

G.

Einige Peloton von Feinden stellten sich in Kolonnen auf der linken Seite ihrer Bataillone auf.

 

H.       

Einige andere Peloton versteckten sich vor allem in den Wäldern.

 

I.

Eines unserer Bataillone, welches im Wald daran gehindert wurde, sich in Linie auszurichten, ging in vier Abteilungen dort entlang, wo die anderen zuvor gewesen waren.

 

J.

Wir hatten die Flanke gewonnen, die zuvor die Peloton gewesen waren.

 

K.

Vier Bataillone von uns vor der Schlacht, die Marschierenden, um anzugreifen.

 

M.

Das Bataillon von Ostrobotnice.

 

N.

Der Ort, wo die Bataillone der Garde sich formiert haben.

 

O.

Der Ort, wo die Kavallerie sich formiert hat.

 

P.

Der Rest der Armee, der sich über den ganzen großen Weg erstreckte.

 

Q.

Der Ort, wo in dem Moment die sechs Schwadronen unserer Kavallerie aufgetaucht und vorbei marschiert sind.

 

R.

Da, wo die Bataillone der Garde vorgerückt sind - zur seIben Zeit. Wir, um die Feinde bis hierher zurück zu schlagen, wo sie sich in den Wald stürzten, nachdem wir zwei Stück Kanonen erbeutet und 150 Gefangene und Tote zu verzeichnen hatten, davon 20 Feinde. Auf unserer Seite verloren wir 36 Männer und 90 Verwundete, darunter 8 Offiziere.

 

- - -

 

 

   Am Abend des 4. Januar 1762 waren schwedische Freikorps in Neukalen einquartiert. General Ehrensvärd verließ am 5. Januar 1762 mit etwa zehntausend Mann die Stadt Malchin und zog durch Neukalen zurück nach Dargun. 30 Husaren der Freikompanie hatten als Feldwacht die Aufgabe, den Rückzug durch Neukalen zu beobachten und zu sichern. Sie wurden von 300 Reitern des Prinz von Württemberg angegriffen und mußten sich in einen nahe gelegenen Wald [Heidetal?] zurückziehen. Mit Unterstützung des herbeigeeilten Bataillons Skaraborg konnte die preußische Kavallerie vertrieben werden. Die Feldwacht nahm ihre alte Position wieder ein. Während dieser Auseinandersetzung waren einige Preußen von einem Bataillon des Regiments Hordt in Neukalen eingedrungen und hatten sich hier versteckt. Die Schweden wußten nicht, wie viele es waren und konnten es auch nicht von den Einwohnern in Erfahrung bringen. Man entschied sich, die Preußen aus der Stadt hinauszujagen, bevor die schwedische Infanterie aus Richtung Malchin ankommen könnte. Zwei Freikompanien gingen nach ein paar Kanonenschüssen zum Angriff über, eine gegen das Tor [Mühlentor] und die andere gegen eine in den östlich vor der Stadt gelegenen Gärten stationierte Wache. Das südliche Skaraborg - Bataillon führte die Angriffe an und drang in die Stadt hinein, als sich die Preußen zurückzogen. Die Schweden machten nur vier Gefangene beim eiligen Rückzug der Preußen. Die einfallende Dunkelheit verhinderte eine weitere Verfolgung.

   Die schwedischen Korps blieben bis spät in die Nacht hinein in Neukalen, zogen sich dann aber nach Dargun zurück und überquerten am 6. Januar 1762 die Trebel und verließen so Mecklenburg.

   Die preußischen Truppen nahmen in unserer Gegend ihr Winterquartier. Neukalen blieb aber verschont. Durch die Einquartierungen, Durchmärsche und besonders den Brand der Scheunen war es um die Bevölkerung so schlecht bestellt, daß sogar der Oberstleutnant Belling Mitleid hatte und dem Bürgermeister folgenden Schein ausschrieb:

 

   "Da das Städtchen Neuen Kahlen zeithero durch die vielen Durchmarches theils auch durch starke Einquartierungen ein sehr Vieles gelitten, und sich dahero in einem solchen Zustandt befindet, daß es ein mehreres so wohl an Fourage [Viehfutter] als auch Victualien [Lebensmittel] hergeben könte.

   Als werden alle unter meinem Comando stehende, als auch Comandirte Trouppen wem es unterhabende Regimente hierdurch vor mir gewarnet, bey dasigen Durchmarch nichts geringste an Fourage und Victualien zu fordern, auch ohn entgeldl. nichts zu erpressen. Das dieses von mir Befehliget, Bekräftige mit meines Nahmens Unterschrift unter beygedruckten Regmts Pittschaft,

   So geschehen. Darguhn den 17. Januar 1762.

   Sr Königl Mayl                             W Belling

   in Preußen bestallter

   Oberster, von der Cavallerie

   und Cheff eines Regiments Hussaren"

 

Schreiben des Oberstleutnant Belling vom 17.1.1762

 

Schreiben des Oberstleutnant Belling vom 17.1.1762

 

 

   Das Gefecht am 2. Januar 1762 bei Neukalen war die letzte größere Kriegshandlung auf dem Mecklenburger Schauplatz des Siebenjährigen Krieges. Die Schweden hatten nach mehreren Mißgeschicken die Genugtuung, den Krieg mit einem Sieg abzuschließen.

   Die bei der Schlacht getöteten Krieger sollen auf dem Neukalener Kirchhof am Marktplatz begraben worden sein.

 

 

   Bericht des Generalleutnant Augustin Ehrensvärd an den schwedischen König (ohne Datum, aber nach dem 7. Januar 1762 geschrieben):

 

   An Seine Königliche Majestät

   Ich habe jetzt die Gnade, einen bescheidenen Report einzureichen über die jüngsten Kriegsgeschehnisse in Mecklenburg seit meinem letzten Bericht vom 29. Dezember.

   Auf Grund meiner Erfahrungen hatte ich Grund zu glauben, daß der Prinz von Württemberg nicht lange in Mecklenburg bleiben würde und so war ich bereit, den Vorrat, den Generaladjutant Sprengtporten in Malchin dem Feind abgenommen hatte, abzutransportieren. Ich befahl Oberleutnant Colonel Carnall, daß er sich nach der Vereinigung eines Sörmländska Bataillon und einer Eskadron Nördliche Schonen um den Transport nach Demmin kümmern sollte. Das war am 30. Dezember geschehen.

   Unter dem Schutz des Major Hertz sollten die kleinen Lager genau einen Tag danach am 31. Dezember abtransportiert werden in das vom Dala - Regiment besetzte Dargun. Aber kaum hatte die Führung den ersten Wald zwischen Dargun und Neukalen erreicht, als sie erfuhr, daß eine feindliche Kolonne des Oberst Schwerin mit fünf Bataillone und zehn Schwadronen an diesem Morgen in der Dämmerung durch Neukalen zieht und den gleichen Weg nach Malchin nimmt. Um festzustellen, ob Major Hertz im Anmarsch sei, schickten sie einige Jäger aus, die 10 bis 12 Gefangene machten. Zu dieser Einschätzung der Lage kam noch die Erkenntnis, daß sich der Prinz von Württemberg mit dem Rest seiner Armee auf dem Weg nach Malchin befand. Das bedeutete, Hertz in Dargun mußte abwarten.

   [die folgenden Seiten 3 bis 8 betreffen Malchin und sind ausgelassen]

   Auf Grund dieser Hindernisse verbrachten wir den Abend in Dargun. Die Mannschaft war sehr müde und die Kälte war hart; so sollten sich Menschen und Pferde ausruhen. Aber die Soldaten konnten nicht warten, ihren Kameraden [in Malchin] zu helfen, was durch den sichtbaren starken Feuerschein aus Richtung Malchin verstärkt wurde. Ich erkannte auch, daß jetzt jede Minute wichtig war. Deshalb habe ich beschlossen, nicht auf Graf Meyerfeld zu warten, dem es unmöglich war, uns einzuholen, sondern befahl Oberst Carnall mit seiner Avantgarde im Schutz der Nacht loszumarschieren. Erkunden Sie die Wälder vor uns und gehen Sie so weit wie möglich in Richtung Neukalen; wo ich annahm, daß der Feind mit uns zusammentreffen würde.

   Mit der Infanterie und schweren Artillerie des Major Anrep brach ich am Morgen des 2. Januar auf und traf die Vorhut der Kolonne auf dem Pass um 10 Uhr morgens bei Neukalen, wo der Feind kurz vorher die Scheunen im Vorort in Brand gesetzt hatte, um den Durchgang zu verhindern.

   Durch zwei Gefangene, die Leutnant Dick genommen hatte, wurde ihnen gesagt, daß 400 Personen des Hordtschen Regiments aus der Stadt herausgezogen waren als unsere Vorhut ankam und sich auf den Hügeln niedergelassen hatte, wo auch ein größeres Armeecorps in der gleichen Nacht eingetroffen war. Die Stärke kannten wir nicht, und sie beherrschten alle Passagen.

   An der großen Straße von Neukalen nach Malchin beginnt ungefähr 2,5 km von der Stadt entfernt eine Kette von Hügel, die an der Rückseite endet. Die Straße führt an der rechten Seite - für uns die linke Seite - vorbei, und die Höhe ist stark bewaldet. Auf den Gipfeln der höchsten Berge schienen sich Leute zu bewegen, wobei die Hauptmacht verborgen war. Wir hatten Grund zu der Annahme, daß die Mehrheit des Corps des Prinzen von Württemberg anwesend war. Die Avantgarde hatte die Stadt durchquert und wurde durch das finnische Grenadierbataillon verstärkt. Ich habe ein doppeltes schwedisches Signal gegeben [siehe Anmerkungen], um Sprengtporten [in Malchin] von unserer Ankunft zu informieren und befahl Oberst Carnall zu den Hügeln anzugreifen. Es erfolgte der Abmarsch in zwei Kolonnen. [Hier folgt eine Liste der Bataillone, die nicht wiedergegeben werden soll.] Carnall rückte nach diesem Schema gegen den Feind vor, der schweigend stand, bis wir in Richtung der Berge gingen, wo uns eine Salve nach der anderen aus 12 schweren Geschützen empfing. Die Truppen verteilten sich schnell nach rechts und links nach der Disposition, die Oberst Carnall gemacht hatte und ließen ihre Geschütze am Fuße des Berges zurück.

   Als Wetterhof in den Wald nach rechts vorrückte, kam der Feind aus dem Wald hervor; und trotz ständigem Musketenfeuer, das er erdulden mußte, rückte er gegen die feindliche linke Flanke vor und bedrängte sie von der Seite. Captain Aminoff und Major Albedyll griffen von links an und nach viel Widerstand trieben sie den Feind aus den Ebenen und Wäldern. Sie folgten dem Feind auf den Fersen die Höhen hinauf mit Bajonetten in den Rücken. Auf der linken Seite von ihnen hatte Major Hertz angegriffen. Hier machten die Gegner einen Versuch zur Gegenwehr, aber als Hertz eine Salve abgab, drehte der Feind schnell ab und wurde von den Unseren verfolgt, denen die Attacke über die Spitzes des Berges gelang.

   Zuletzt wurde der linke Oberadjutant Saltz mit dem Elfsborg Regiment von einigen Salven der feindlichen Kavallerie, die ihn vertreiben wollten, angegriffen, als er auf die feindliche rechte Flanke vorgeschritten war.

   Der Feind hatte zu tun, um seine Kanonen zu retten, aber wir hatten ihn aus dem Wald vertrieben. Als wir ihn an der linken Flanke angriffen und Saltz mit Bajonette ihn in die Enge trieb, mußte er alle Hügel aufgeben und zwei 16-Pfund-Kanonen aus Metall im Stich lassen.

   Als der rechte Flügel von Carnall fortgeschritten war, kam eine feindliche Infanterietruppe aus dem Wald heraus, die beabsichtigte, zwei unserer abgestellten Kanonen zu entfernen. Aber Leutnant Torken und Adjutant Donner sammelten einige Züge und stürzten sich auf sie. Sie wurden von dem damaligen Leutnant Dick verfolgt, der viele von ihnen gefangen nahm.

   Da ich über den Ausgang dieser Schlacht nicht sicher war, ließ ich die ganze Reiterei rechts und links der Mühlenhöhe ausschwärmen und gab den Befehl an die Garde und das Hälsinge Bataillon, damit sie den Angreifern zu Hilfe kommen. Aber der Kampf war vorbei, als sie am Fuß des Berges eingetroffen waren.

   Die Feindesmacht bestand aus drei Bataillone Grenadiere, zwei Hordt Bataillone, zwei Freikompanien und ein Husarenregiment mit über 2000 Männer, die von Oberst Belling befehligt wurden. Ihre Verluste bestanden aus zwei 16-Pfund-Kanonen, sieben Offiziere und über 200 Gefangene sowie über 80 Tote und Verwundete auf dem Gefechtsplatz.

   Wir haben verloren:

   Das finnische Grenadier-Bataillon: Oberleutnant Fock, 2 Unteroffiziere sowie 16 Verwundete und 6 Mann erschossen. (Captain Aminof wurde von einer Kugel in der Hüfte verwundet.)

   Vom Dalregiment: Leutnant Bar, Armfield sowie 34 Verwundete und 13 Getötete.

   Vom Elfsborg Regiment: Oberleutnant Gyllenstolpe, Oberleutnant Balak sowie 7 Verwundete und 3 Tote.

   Vom Österbotten Bataillon: Oberleutnant Segercrantz, Leutnant Hierpe, Leutnant Planman (er starb später an seinen Verletzungen) und Leutnant Poll, verwundet 3 Offiziere und 44 Männer sowie 14 Tote.

   Husaren: 5 Mann verwundet.

 

   Die Kavallerie und Husaren verfolgten unmittelbar den Feind, aber die dichten Wälder, der tiefe Schnee und die unbekannten Waldwege halfen dem Feind zu entkommen.

   Mein Hauptziel war, Sprengtporten zu befreien. Ich stellte deshalb Truppen für den Marsch zusammen, und wir gingen direkt nach Malchin; im Angesicht des Gegners, wenn er noch vorhanden war. Aber der wartete nicht, sondern ging schnell weg in Richtung Remplin.

   Nachdem Generaladjutant Sprengtporten die preußische Niederlage auf Grund ihres Rückzugs bemerkt hatte, ließ er zwei Freikompanien und das Skaraborg Bataillon über den Kalendamm gehen und versuchte, ihren Rückzug abzuschneiden. Aber, der Feind hatte die Brücke verbrannt, so daß es zu spät wurde, einen anderen Weg an den Seiten zu suchen. Ein ähnlicher Versuch wurde von der Kavallerie und zwei Grenadier-Bataillone neben dem Wendischhägener Damm gemacht, aber ein langer, schmaler Gang, der mit Infanterie und Geschütze besetzt war, erleichterte dem Feinde den Rückzug.

   Die Dunkelheit brach herein, und die müden Soldaten, welche den ganzen Tag marschiert waren und mit so viel Mut gekämpft hatten, verlangten Ruhe. Statt die Truppen unter Schutz in den Dörfern rund um Malchin zu lassen, ließ ich Teterow und Neukalen besetzen.

   Die feindlichen Truppen, die auf dieser Seite standen, zogen am Abend über den Wendischhägener Damm, und am folgenden Morgen zog auch der Prinz von Württemberg und seine Leute nach Treptow.

   Die Verluste des Feindes für Malchin sind mit mindestens 300 Männer an Gefangenen, Verwundeten und Toten abzuschätzen. Auf unserer Seite:

   Der Adjutant General Sprengtporten älterer Bruder, der vor kurzem aus der französischen Armee eingetroffen war und freiwillig die Verantwortung übernommen hatte, das Mühlentor zu verteidigen, wobei er einen tötlichen Schuß erhielt.

   Sprengporten Grenadiere sind Oberleutnant Herlin, zwei Unteroffiziere und 8 Mann tot. Oberleutnant Meck, die Leutnants Bar, Örnfelt, Risberg und Gryden verwundet sowie 56 Verwundete.

   Von Baron von Otter´s Freikompanie: Leutnant Kilström und 6 erschossen und 6 Verwundete.

   Von Leutnant Stikts Fussjäger ist 1 Unteroffizier getötet.

 

   Da wir damit unser Ziel erreicht hatten, zwang uns die strenge Kälte, über ein Quartier nachzudenken. Ich tat es; die Truppen in den oben genannten Positionen ruhten am 3. Januar aus; einige gingen am 4. Januar zurück nach Volksdorf, und der Hauptsitz wurde nach Dargun verlagert.

   Am 5. Januar ist der Rest der Armee wieder in die Winterquartiere in Volksdorf und Demmin sowie Generaladjutant Sprengtporten mit Freikompanien in Dargun eingezogen.

   Am 6. Januar rückte Oberst Belling vor und besetzte mit einer Anzahl leichter Truppen Dörfer bei Gnoien und Oberst Goltz mit einem Freibataillon und zwei Schwadronen Husaren Neukalen. Hier zog eine Freikompanie von Sprengtporten in den Ruheort Dargun entlang, die gezwungen waren, in den Wald zu flüchten. Aber am Nachmittag war der Feind wieder vertrieben und verlor ein paar Tote und Gefangene.

   Am 7. Januar brach Sprengporten mit seinen Kräften aus Dargun auf; ohne daß er von feindlichen Husaren verfolgt wurde. Sie gingen nach Volksdorf und nahmen hier Winterquartier.

 

 

   Am 2.11.1855 schrieb der Senator Stüdemann folgenden Bericht in das Stadtbuch:

 

   "Wie ich von meinem Vater, der 1742 allhier geboren ist, mithin 1762 grade 20 Jahre alt gewesen, gehört, haben die Schweden und Preussen hinter Malchin sich einander ein Gefecht geliefert, worauf die Schweden nach Malchin zurückgedrängt wurden, die Preussen sich aber davor gelegt haben. Einige hundert Preussische Soldaten von dem Colbergschen Regimente - dasselbige ist dermalen das sechsknöpfige genannt - sind nun Nachts bei der Aalbude über die zugefrorene Peene hierdurch gekommen und haben sich auf dieser Seite vor dem Malchiner Damm gelegt, auch einige Kanonenschüsse nach Malchin hineingethan. Die Schweden aus Furcht gefangen zu werden haben in Stralsund um Succurs gebeten, worauf um Neujahr bei hartem Frost 10000 Mann Schweden von dort hier her marschiert sind. Damit solche nicht durch die Stadt Neukahlen kämen und in ihrem Marsche aufgehalten würden, haben die Preussen die Scheunen vor dem Malchiner und vor dem Mühlenthore absichtlich in Brand gesteckt, worauf sämtliche hiesige Scheunen bis auf 5 Stück vor dem Malchiner Thor bei der Wallpforte mit allem Inhalte in Asche gelegt sind. Die Stadt hat auch von den Preussen angesteckt werden sollen, allein der Vortrab der Schweden ist schon zu nahe gewesen u einige derselben sind schon bis zur Mühlenstraße vorgedrungen gewesen, indem selbige über die gefrorene Peene hinter den in Feuer stehenden Scheunen geritten. Das Hauptcorps der Schweden ist um die Brandstätte weg über die zugefrorene Peene theils bei der Bleiche theils auf der anderen Seite der Stadt nach dem See zu gegangen. In der Malchiner Straße haben die Preussischen u Schwedischen Husaren sich zuerst attaquirt, worauf die Preussen aus dem Malchiner Thore nach dem Salemer Weg hin fortgejagt sind, wo sie sich hinter den hohen Gartenzäunen postirten, von wo sie aber bald von den Schweden vertrieben wurden. Die Preussen haben sich nun mit zwei Kanonen auf dem s. g. Bataillenberg aufgestellt und von dort die Kanonen auf die Brücke in der Landstraße am Ziegenbach beim rauhen Moor gerichtet und im rauhen Moorbruch 50 Freiwillige postirt. Wie nun die Schweden bis zu dieser Brücke vorgerückt und mit Kanonenschüssen empfangen wurden, haben sie sich links nach der Sukower Wiese gewandt u sind so nach dem Bataillenberg hin marschiert, haben aber die 50 Freiwillige bald umzingelt u solche hieher gefangen eingebracht. Wie sie den Preussen nun zu nahe gekommen, haben selbige ihre zwei Kanonen im Stiche gelassen, sich durch das Holz nach Remplin begeben, unterwegs die wenigen diesseits vor dem Malchiner Damm postirten Preussen abgerufen und mit solchen dann weiter über den Wendischhäger Damm gegangen, wohin ihnen die Schweden nicht gefolgt. Die Schwedische Besatzung in Malchin hat hierdurch Luft bekommen und ist dann auch gleich mit den anderen Schwedischen, ihnen zur Hülfe geeilten Truppen nach Stralsund und zwar hierdurch gezogen. Bei dieser Gelegenheit sind hier nur einige hundert Mann Preussische Husaren gewesen. Die Schweden haben hier aber viele Leute verloren, welche auf dem hiesigen Marktplatz demnächst begraben wurden. Es ist dermalen eine bittere Kälte gewesen und hat der Schnee dabei fußhoch gelegen, daß die Schweden bis ans Knie im Schnee wathen musten. Kaum sind die Schweden fort gewesen, als auch die Preussen wieder eingerückt und ihre Winterquartiere im Lande genommen haben, um sich nach gewohnter Weise wieder durchfüttern zu lassen. Im Jahre 1813 war hier ein Schwedischer Officier, dessen Namen mir jedoch wieder entfallen, der den Bataillenberg besuchte und angab, daß sein Vater dort bei jener Affaire mit den Preussen geblieben. Der Verlust der hiesigen Einwohner bei diesem am Neujahrstage stattgefundenen Scheunenbrande ist sehr bedeutend gewesen und haben die Einwohner im fürstlichen Franzensberger Forste mit ihrem Vieh die übrige Zeit im Winter wegen fehlenden Futters geweidet. Wie im Jahre 1847 der Rathmannsteich ausgemoddert wurde, fand sich darin eine Kanonenkugel u habe ich selbst in der Sukower Wiese eine inwendig hohle Kugel gefunden, die ich noch besitze.

   Neukalden den 2ten November 1855             

   Stüdemann

   Senator"

 

 

Anmerkungen

 

Avantgarde: Vorhut, also derjenige Truppenteil, der als erster vorrückt und somit zuerst Feindberührung hat.

 

Bataillenberg: Großer Hügel an der nordöstlichen Ecke der Hardtberge vor Salem [nördlich der früheren Kiesgrube]. Den Namen "Bataillenberg" verlegte man später fälschlicherweise auf einen anderen Berg, von welchem man eine schöne Aussicht auf Salem hat, dessen ursprünglicher Name aber "Hästerberg" lautet.

 

Detachement: kleinere Truppenabteilung, die aus dem Verband eines größeren Heerkörpers zur Lösung einer selbständigen Kriegsaufgabe abgezweigt ist.

 

Eskadron = Schwadron: Kavallerieabteilung

 

Peloton: eigentlich: kleiner Haufen, Knäuel; im 18. Jahrhundert eine gebräuchliche Bezeichnung im Militärwesen für den achten Teil eines Bataillons.

 

Das schwedische Signal sind zwei Kanonenschüsse in schneller Folge.

 

Die schwedischen Militäreinheiten sind nach ihrer Herkunft benannt: Elfsborgs - Regiment, Hälsingland - Bataillon, Schwadron von Nordskandinavien, North Schonen, Östergötland, Skaraborg - Bataillon, Smaland - Kavallerie, Sörmländska - Bataillon, Schwadron von Südskandinavien, Upland - Bataillon, Westerbottens - Regiment, Westmanland. Das gleiche gilt für die finnischen Militäreinheiten: Abo - Lehn - Bataillon, Österbotten - Bataillon.

 

Westgöta-Dal: Zwei Provinzen mit einer militärischen Einheit.

 

Als schwedische Befehlshaber sind genannt: Major Albedyll, Captain Aminoff, Major Anrep, Leutnant Armfield, Oberleutnant Balak, Leutnant Bar, Oberstleutnant Carnal, Cederström (Grenadierbataillon), Leutnant Dick, Adjutant Donner, Generalleutnant Augustin Ehrensvärd, Oberleutnant Fock, Leutnant Gryden, Oberleutnant Gyllenstolpe, Oberleutnant Herlin, Major Hertz, Leutnant Hierpe, Leutnant Kilström, Oberleutnant Meck, Graf Meyerfeld, Leutnant Örnfelt, Kapitän Otter, Leutnant Planman, Leutnant Poll, Leutnant Risberg, Oberadjutant Saltz, Oberleutnant Segercrantz, Kapitän Carl Sprengtporten, Oberstleutnant Jacob Magnus Sprengtporten, Leutnant Stikt, Kapitän oder Leutnant Torken, Wetterhof (finnisches Grenadierbataillon)

 

Als preußische Befehlshaber sind genannt: Oberstleutnant Wilhelm Sebastian von Belling, Oberst Goltz, Grabow, Hortd, Oberstleutnant Schwerin, Prinz Friedrich Eugen von Württemberg, Wunsch (Freibataillon)

 

 

 

Blick vom Heidetal auf Neukalen.

2011

Blick vom "Heidetal" auf Neukalen.
Im Hintergrund die Hardtberge, an dessen Hängen
das Gefecht am 2.1.1762 stattfand.

 

 

Hier am Salemer Weg befand sich einmal die Brücke über den Ziegenbach

2011

Hier am Salemer Weg befand sich einmal die Brücke
über den Ziegenbach. Man kann den früheren Bachverlauf
noch an der Senke im Acker erkennen.

 

 

Generalleutnant Augustin Ehrensvärd

 

Generalleutnant Augustin Ehrensvärd
geb. 25.9.1710 auf Schloß Fullerö in Schweden
gest. 4.10.1772 auf Gut Saaris in Finnland

 

 

Augustin Ehrensvärds Grab auf der Insel Sveaborg bei Helsinki

 

Augustin Ehrensvärds Grab auf der Insel Sveaborg bei Helsinki

 

 

Oberstleutnant Jacob Magnus Sprengtporten

 

Oberstleutnant Jacob Magnus Sprengtporten
geb. 1727, gest. 2.4.1786

 

 

Prinz Friedrich Eugen von Württemberg

 

Prinz Friedrich Eugen von Württemberg
geb. 21.1.1732 in Stuttgart
gest. 23.12.1797 in Hohenheim

 

 

Oberstleutnant Wilhelm Sebastian von Belling

 

Oberstleutnant Wilhelm Sebastian von Belling
geb. 15.2.1719 in Paulsdorf
gest. 28.11.1779 in Stolp / Pommern

 

 

Traditionsverein der Lif Compagniet (1)

 

Am 12.6.2000 besuchten Mitglieder des Traditionsvereins
der Lif Compagniet des Königlichen Osterbottens Regementes
aus Finnland unsere Stadt und besichtigten die Plätze des Kampfgeschehens von 1762.

 

 

Traditionsverein der Lif Compagniet (2)

 

Traditionsverein der Lif Compagniet (3)