Das "Steinmoor" (Soll).
73. Stemmwiese
[S] 1821: "die Stemm - Wiese"; östlich der ehemaligen Tongruben;
74. Stubbenbruch
[S] Schmettaukarte von 1788: "Stubbenbruch", südlich vom Voss Berg;
75. Stubenwiese
[NW] Schmettaukarte 1788: "Stuben W(iese)", später "Holmwiese" genannt; 1777 waren wohl noch Stubben vorhanden, nachdem man die Bäume und Sträucher weggehauen hatte;
76. Tannenmoor
[S] 1821: "das Tannen Moor"; Niederung nördlich des Waldschulheims Franzensberg;
77. Tenzelberg
[W] 1821: "der Tantzel Berg"; neuere Karten: "Tenzelberg"; Bezeichnung evtl. nach einem slawischen Personennamen?
78. Teufelsberg
[SW] 1821: "der Teufels - Berg"; 1886: "Teufels - Berg"; Berg westlich vom "Voss Berg" an der Grenze zur Feldmark Karnitz;
79. Tiefer Graben
[S - N] 1821: "Depe Graben"; 1886: "Tiefer Graben"; dieser Graben kommt aus dem "Karpfenteich" im Wald und fließt durch den "Düsteren Sack"; ab Dorfmitte fließt er durch eine Rohrleitung in die Peene;
80. Trenckelgrund
[SW] 1821: "die Trenckel Grund"; heute Ackerland; hier gab es einmal einen Graben, der verrohrt wurde und vielleicht einmal "Trenckel" hieß;
81. Troggrund
[O] 1645 "Troggrund", 1821: "die Trog Grund", früheres Soll im Ackerland zwischen Schlakendorf und der Waldspitze;
82. Uhlenkraug
[NW] Spottname für die Tagelöhnerkaten nordwestlich des Gutshauses, von denen schon einige verschwunden sind und die früher den eigentlichen Dorfkern bildeten;
83. Voss Berg
[S] 1821: "Der Voss Berg"; 1886: "Voss Berg"; Meßtischblatt: "Voß - B."; ein hoher Berg in der südwestlichen Ecke der Feldmark Schlakendorf; von niederdeutsch Voss = Fuchs;
84. Weisser Kamp
[W] 1821: "der Weisse Kamp" (Ackerstück); 1886: "Der Weiße Kamp"; nördlich davon die Wiese "noch zum Weissen Kamp" (1821); früher eine kleine Anhöhe, von welcher Sand geholt wurde; Kamp = abgegrenztes, eingezäuntes Flurstück;
85. Weisser Kampbruch
[NW] 1821: "das Witten Kamp Bruch"; sumpfige Weide nördlich vom "Weißen Kamp";
86. Wendmoor
[S] 1821: "Wend Moor";
87. Wensche Moor
[W] 1821: "das Wensche Moor";
88. Wensche Wiese
[W] 1821: "die Wensche Wiese (die Wiese welche für den Förster bestimmt ist)"; dazu gehört: "hinter die Wensche Wiese" (1821); Wensche = Wendische; wahrscheinlich eine Erinnerung, daß diese Gegend wendischer (slawischer) Besitz war und die daran liegende Erhöhung "Borgfeld" eventuell der ursprüngliche Standort des slawischen Dorfes vor über 725 Jahren war.