Brand im Haus des Tuchmachers Lagemann
in der Nacht vom 1. zum 2. April 1845
"Protocollum gehalten auf dem Rathhause zu Neukalden den 8. April 1845 in Gegenwart
des Herrn Bürgermeisters Görbitz
des Herrn Senators Dr. Willgohs
a me subscripto
Zur Untersuchung über die Entstehung des in der Nacht vom 1sten auf den 2ten d. M. in dem Hause des hiesigen Tuchmacher Lagemann sub No 126 an der Mühlenstraße ausgebrochenen Feuers, war auf heute morgen Terminus angesetzt, und mußte zuvörderst vortreten:
1. der hiesige Nachtwächter Tück 48 Jahre alt, welcher deponirte:
In der Nacht vom 1sten auf den 2ten d. M., oder vielmehr des Morgens den 2ten dieses, die Uhr hatte grade 3 geschlagen und hatte ich schon abgerufen, hörte ich, als ich noch bei dem Hause des Kaufmanns H. Willgohs stand, um denselben zu wecken, daß in dem nicht weit davon belegenen Tuchmacher Lagemannschen Hause einige Personen riefen: "mein Gott in unsrer Werkstätte ist Feuer. Ob die Lagemannsche Hausthür offen stand, weiß ich nicht, und weiß ich auch nicht, von welchen Personen das Obgedachte gerufen wurde. Ich hielt mich bei dem Lagemannschen Hause gar nicht auf, sondern machte in den übrigen Straßen, indem ich forteilte, Lärm, indem ich fortwährend in kurzen Stößen mit dem Horn bließ. Feuer habe ich dermalen gar nicht gesehen, auch keinen Rauch, und als ich später nach dem Lagemannschen Hause zurückkam, ging schon die Sturm Glocke und war alles schon in Bewegung. Feuer oder Rauch habe ich auch auf der Straße damals noch nicht gesehen, denn es brannte in der im Hintertheile des Lagemannschen Hauses befindlichen Werkstätte, und wurde das Feuer bald wieder gelöscht. Verdächtiges ist in der bemerkten Nacht mir überall nicht aufgestoßen, wenn ich gleich in solcher Nacht um 12 Uhr, als ich in der Gegend des Forsthofes mich befand, einen Schwefelgeruch verspürte, worauf ich jedoch nicht weiter achtete, da ich allenthalben umher sah und nichts von Feuer oder Rauch entdecken konnte. Bekanntlich gehe ich als Nachtwächter in der einen Hälfte der Stadt, wohin auch die Mühlenstraße gehört, des Nachts umher, und hat der Nachtwächter Wegner die andere Hälfte der Stadt zu bewachen. Mit dem Tuchmacher Lagemann habe ich überall keinen Verkehr und vermag ich über den gedachten Brand keine weitere Auskunft zu ertheilen.
Vorgelesen, genehmigt, trat Comparent ab und vor:
2. der Tuchmacher Lagemann, 36 Jahre alt, welcher deponirte:
In der letztverflossenen Woche, am Mittwoch des Morgens zwischen 3 und 4 Uhr kam mein Geselle Otto, rasch an meine Wohnstube, klopfte an die Thür und rief, daß in unsrer Werkstätte Feuer sey. Ich eilte aus der Stube und rief von Oben die Tochter des Schutzjuden Jacob Salender; ob das Feuer nicht zu löschen sey, worauf mein Gesell erwiederte: Er habe schon einen Löschversuch gemacht, jedoch sey es ihm nicht möglich gewesen, das Feuer zu dämpfen. Ich ergriff eine in meinem Hause befindliche Leiter, setzte dieselbe auf meinem Hofe an das Fenster der in der 2ten Etage meines Hauses befindlichen Werkstätte, wobei mir Hülfe leistete, der nicht weit von mir wohnende Kaufmann Abraham Hirsch, der auf die Leiter stieg und Wasser in die Werkstätte goß. Ich eilte in meine Wohnstube zurück, um meine Betten zu retten, und füllte sich auch mein Haus mit vielen Menschen, welche mit dem Löschen des Feuers, welches auch bald gedämpft wurde, sich beschäftigten. Wodurch das Feuer entstanden, ist mir unbegreiflich. Am Tage vor dem Brande, also am Dienstage, ward in der Werkstätte noch gearbeitet des Morgens, nicht aber des Nachmittags. Am Nachmittage jenes Tages wollte ich walken, und während dieses Geschäfts kann in der Werkstätte nicht gearbeitet werden. Ich veränderte jedoch meinen Entschluß und fuhr mit meinem Pferde am Nachmittage Sand, dessen ich auch bedurfte, indem der Gastwirth Bruger sein Pferd mit dem meinigen zusammenspannte und auf meinen Wagen für mich und auch für sich Sand holte. An jenem Nachmittag war ich mit meinen Gesellen in der Walkmühle beschäftiget, indem ich mit ihr eine Veränderung vornahm, und zwar auf die Weise, daß sie eine andere Stelle erhielt; was wir dadurch bewerkstelligten, daß von der Sohle, woran die Mühle stand, etwas abgesägt wurde. Währenddessen spulten 2 meiner Burschen in meiner Wohnstube und der 3te meiner Burschen holte Sand. Bei der Walkmühle war ich mit meinem Gesellen ohngefähr bis 6 Uhr des Abends beschäftiget, und ging ich hierauf mit dem Burschen, der Sand geholt hatte fort, um mein Laken abzunehmen, welches ich bei dem Spritzenhause zum Trocknen aufgehängt hatte. Der Bursche mußte das Laken nach Hause tragen und ging ich nach dem Gastwirth Bruger in der Malchiner Straße, um mich etwas mit ihm zu unterhalten, welcher früher mein mehrjähriger Nachbar gewesen. Zwischen 9 und 10 Uhr kehrte ich nach Hause zurück, wo ich in der Stube meine Frau mit den 3 Lehrburschen antraf, und glaube ich auch, daß mein Knecht Kleemann, der Bruder eines meiner Lehrburschen, dabei zugegen war. Mein Geselle war ausgegangen, jedoch weiß ich nicht wohin. Meine Frau hatte mit dem Gesellen, den Burschen und dem Knechte schon gegessen und nahm ich etwas Essen zu mir, welches meine Frau mir aufgehoben hatte. Nach dem Essen entkleidete ich mich und legte mich ins Bett, während meine Frau mit den Burschen noch in der Stube blieb. Bald darauf verließen auch die Lehrburschen die Stube und legte sich auch meine Frau zu Bett. Wir schlafen übrigens in 2 verschiedenen Betten. Mein Bett steht am Fenster und dasjenige meiner Frau am Ofen. Mein Geselle der, als ich schon im Bett lag, zu Hause kam, verschloß die Hausthür und brachte den Schlüßel in die Stube. Wenn wir zu Bette gehen, bleibt gewöhnlich die Lampe noch brennen und geht, wenn kein Oel mehr darauf ist, von selbst aus. Auch in der gedachten Nacht blieb die Lampe noch brennen, brannte jedoch nicht mehr, als der genannte Geselle später an meine Thür klopfte, und rief, daß in der Werkstätte Feuer sey. Gewöhnlich verschließe ich meine Stubenthür, wenn ich zu Bett gehe, jedoch war dies in jener Nacht nicht der Fall, weil mein Geselle erst, als ich zu Bette gegangen, nach Hause kam, und den Hausthürschlüßel in die Stube brachte. Nachdem ich zu Bette gegangen, stand ich in der mehrgedachten Nacht nicht eher auf, als bis mein Geselle an meine Stubenthür klopfte, auch ist meines Wissens meine Frau in jener Nacht nicht eher aufgestanden.
Am Tage vor dem Brande des Morgens wurde in der Werkstätte die Maschine gereinigt und ward an solchen Morgen in der Werkstätte der Ofen geheitzt. Mit dem Burschen, welcher Sand geholt hatte, ging ich noch am Nachmittage, nachdem ich in der Walkmühle gewesen, kurz vor oder auch nach 6 Uhr in die Werkstätte und holte Garn, welches nah an der Maschine lag, und welches die Burschen in der Stube noch spulen sollten. Auch damals bemerkte ich nichts Verdächtiges in der Werkstätte, und verließ ich dieselbe zugleich mit dem Burschen. Hierauf ging ich mit dem Burschen nach dem Spritzenhause, um dort das Laken abzunehmen. Mit Feuer oder Licht wird in meinem Hause keineswegs ruchlos umgegangen, und warne ich meine Leute häufig, damit vorsichtig zu seyn und kann ich meinen Leuten auch dieserhalb keinen Vorwurf machen. Meine drei Lehrburschen schlafen mit dem Knecht und den Gesellen in dem unterm Theil meines Hauses und zwar in dem Gemache, von welchem eine Treppe in die Werkstätte führt, welche Letztere oben an der Treppe mit einer Thür versehen ist. Nach einem ohngefähren Ueberschlag, den ich gemacht, ist mir an gesponnener und ungesponnener Wolle für ohngefähr 150 Rthlr. verbrannt; die ungesponnene Wolle lag bey der Kratzmaschine und die gesponnene bey der Spinnmaschine. Der Ofen, welcher in der Werkstätte steht, ist von Gußeisen und bin ich überzeugt, daß durch den Ofen das Feuer nicht entstanden. Denn am Dienstag des Morgens war schon um 10 Uhr gewiß kein Feuer mehr im Ofen, welcher um 7 Uhr schon wird geheitzt worden seyn. Da ich nun mit dem Burschen, wie ich schon gesagt, des Nachmittags um 6 oder noch etwas später in der Werkstätte mich befand und nichts Verdächtiges verspürte, so kann unmöglich durch den Ofen das Feuer entstanden seyn. Unten am Fußboden bei der Oefnung des Ofens befand sich eine eiserne Plate. Als ich mit dem Burschen des Nachmittags aus der Werkstätte Garn holte, war es noch Tag und hatten wir also kein Licht bey uns. In der Werkstätte waren 4 Stück Gestezeug jedes Stück von 60 Ellen. Zwey dieser Stücke sind gänzlich verbrannt, und von den übrigen beiden Stücken ist noch ein kleiner Rest.
Vorgelesen, genehmigt, trat der Tuchmacher Lagemann ab und vor
3. Seine Ehefrau geborne Borchert 36 Jahre alt, welche deponirte:
Am Tage vor dem unglücklichen Brande in der letztverflossenen Woche ging ich des Abends sogleich nach 10 Uhr mit meinem Mann zu Bett und schlafen wir in verschiedenen Betten. Mein Mann hatte sich etwas früher zu Bette gelegt und war den Abend beim Gastwirth Bruger gewesen, von dem er etwa um 9 1/2 Uhr zurückkam und gab ich ihm noch, da ich bereits mit den Leuten gegessen hatte, etwas Essen, was ich für ihn aufgehoben hatte. Unser Geselle, welcher um 7 Uhr mit mir gegessen, ging noch aus, doch weiß ich nicht wohin und kam, als mein Mann schon im Bette lag, nach Hause, verschloß die Hausthür und brachte den Schlüßel in die Stube, worauf derselbe sich entfernte um zu Bette zu gehen. Als ich zu Bett ging, schlief mein Mann schon, und löschte ich die Lampe aus. Früher blieb sie oft brennen, und zwar deshalb, weil mein Kind früher oft krank war. Zwischen 3 und 4 Uhr des Morgens am letztverflossenen Mittwoch rief der Geselle auf der Diele, daß Feuer in unsrer Werkstätte sey, worauf ich schnell aufsprang, so wie auch mein Mann, welcher auf die Diele eilte. Ich wurde in solchen Schrecken versetzt, daß ich das Feuer in der Werkstätte gar nicht gesehen und nur nach meinen Kindern griff, um diese zu retten; ich habe mit meinem Mann 3 Kinder, wovon das älteste 10 Jahre und das jüngste 11 Wochen alt ist. Ich bin schon mit meinem Manne 11 Jahre verheyrathet und lebe mit ihm in sehr friedlicher Ehe. Wir sind mit unserm Betriebe sehr zufrieden und hat mein Mann schon ziemlich verdient, wenn er gleich in diesem Winter, wegen der großen anhaltenden Kälte nicht viel hat arbeiten können; die Werkstätte konnte nämlich nicht so geheitzt werden, als es erforderlich war, und ward daher das Oel zwischen der Wolle durch die Kälte sogleich dick.
In der Nacht vom 1sten auf den 2ten d. M. bin ich nicht eher aufgestanden, als ich das Feuergeschrey auf der Diele hörte und ist mein Mann auch von dem Augenblick an, als er sich niederlegte, bis zu der Zeit, als der Geselle uns weckte, nicht aufgewesen; dies kann ich mit ziemlicher Gewißheit behaupten, da ich keinen festen Schlaf habe. Am letztverflossenen Dienstage wurde des Morgens noch in der Werkstätte gearbeitet, nicht aber des Nachmittags. Der Ofen wurde des Morgens von den Burschen geheitzt, nicht aber späterhin. Des Nachmittags war mein Mann noch ohngefähr um 6 Uhr mit einem der Burschen in die Werkstätte gegangen, um Garn zu holen, welches 2 andere Burschen in der Stube spulten.
Wodurch das Feuer entstanden, ist mir ganz unerklärbar. Mit Licht und Feuer wird sehr vorsichtig in unsern Hause umgegangen und glaube ich auch nicht, daß durch den Ofen das Feuer entstanden, weil derselbe schon Vormittags geheitzt worden, nicht aber späterhin. Der Jude Jacob Salender wohnt mit seiner Tochter in der 2. Etage meines Hauses zur Miethe, jedoch sind diese Leute auch sehr vorsichtig mit dem Feuer.
Vorgelesen, genehmigt, trat Comparentin ab und ist hiemit geschlossen.
in fidem
JFMüller
Secret. Civit.
Continuatum post meridiem praesentibus iisdem a me subscripto
In dem zur Fortsetzung der vorliegenden Untersuchung auf heute Nachmittag angesetzten Termin mußte vortreten
1. der Tuchmachergeselle Johann Otto 21 Jahr alt, welcher deponirte: Ich bin schon über 5 Jahre bei dem hiesigen Tuchmachermeister Lagemann und seit einem halben Jahre Geselle. Am letztverflossenen Dienstage arbeitete ich des Morgens und Nachmittags in der Walkmühle bei meinem Meister; die 3 Lehrburschen reinigten des Morgens die Kratzmaschine in der Werkstätte, oder vielmehr nur 2 von ihnen, indem der eine in der Wohnstube spulte. Des Nachmittags holte der eine Bursche Sand, und spulte der andere in der Stube, während der 3te mit häuslichen Arbeiten beschäftigt war; der Knecht fuhr gleichfalls Sand. Des Abends ging ich zwischen 6 und 7 Uhr auf einige Augenblikke nach dem Gastwirth Falius, ging hierauf nach Hause zurück und aß mit meiner Meisterin. Mit meiner Meisterin, 3 Burschen und dem Knechte - um mich richtiger auszudrücken - aß ich um 7 Uhr und war mein Meister, wenn ich nicht irre, nach dem Gastwirth Bruger gegangen. Nach dem Abendessen ging ich nach Falius, wo ich eine Stunde blieb und ging ich zuvor noch aus dem Thore, um die frische Luft zu genießen. Als ich von Falius zurückkam, hatte die Uhr schon 10 geschlagen und war mein Meister schon zu Bette gegangen. Ich fand die Hausthür offen, verschloß sie, und brachte den Schlüßel in die Stube; wo meine Meisterin sich grade auskleidete, um zu Bette zu gehen.
Ich ging hierauf in meine Kammer, wo ich mit den 3 Burschen und dem Knechte, die alle schon zu Bett gegangen waren zusammen schlafe. Ich schlafe mit dem ältesten Burschen Kleemann in einem Bette und schlafen die beiden andern Burschen mit dem Knecht in einem 2ten Bette. In der Nacht kam der jüngste Bursche Rode, welcher wie er späterhin äußerte, seine Nothdurft verrichtet hatte, auf dem Hofe, von dort in die Kammer zurück und sagte, daß in der Werkstätte Licht sey. Da ich nun schon viel Rauch in der Kammer bemerkte, so sprang ich gleich auf, eilte nach der Küche, nahm ein Eimer mit Wasser ging damit die Treppe zur Werkstätte hinauf und als ich die Thür derselben öffnete, sah ich daß sie in hellen Flammen stand und wenn ich gleich das Wasser ausgoß, so konnte ich es wegen des vielen Rauches doch nicht länger aushalten, und eilte nach der Stube meines Meisters dem ich zurief, daß Feuer in der Werkstätte sey. Das Feuer brannte hauptsächlich bei der Kratzmaschine und wurde sogleich stärker als ich die Thüre öffnete. Mein Meister sprang auch sogleich auf und eilte nach dem Feuer, während ich mein Zeug zusammen suchte und mich ankleidete. Es kamen sogleich viele Leute und wurde das Feuer bald darauf, als auch die Spritzen angekommen waren, gelöscht. Wodurch das Feuer entstanden, darüber vermag ich gar keine Auskunft zu ertheilen. Durch den Ofen, der überdies von Gußeisen ist, kann es schwerlich entstanden seyn; zumal in dem Ofen des Nachmittags gar nicht geheitzt wurde. Die Burschen heitzen übrigens den Ofen wechselseitig. Mit Licht ist meines Wissens des Abends Niemand in der Werkstätte gewesen, so wie man überhaupt mit Feuer in dem Hause meines Meisters stets sehr vorsichtig ist, und ermahnt auch der Meister häufig uns dazu, mit Licht oder Feuer nicht ruchlos zu seyn. In diesem Winter haben wir wegen der großen anhaltenden Kälte nur einen schlechten Verdienst gehabt, jedoch hatten wir am Dienstag des Morgens unsere Maschine gereinigt und wollten grade mit der Arbeit beginnen am Mittwochen.
Vorgelesen, genehmigt, trat Comparent ab und vor:
2. der Tuchmacher Lehrbursche Kleemann 20 Jahr alt welcher deponirte:
Ich bin schon 4 Jahre bei meinem Meister Lagemann gewesen. Am letzten Dienstage war ich des Morgens mit dem Knechte meines Herrn in der Werkstätte beschäftiget, um die Kratzmaschine zu reinigen; der Lehrbursche Peters war auch da, und arbeitete daran, die Kette zu scheeren. Der Meister war mit dem Gesellen bei der Walkmühle. Ohngefähr um 7 Uhr wurde der Ofen in der Werkstätte geheitzt und war das Feuer gewiß um 11 Uhr schon ausgegangen. Des Nachmittags wurde in der Werkstätte gar nicht gearbeitet. Der Bursche Peters holte mit dem Knecht Sand und ich spulte in der Wohnstube so wie der jüngste Bursche häusliche Arbeiten verrichtete. Mein Meister war mit dem Gesellen auch des Nachmittags bei der Walkmühle beschäftiget. Des Abends um 7 Uhr aßen wir, jedoch war der Meister ausgegangen und kam erst gegen 10 Uhr nach Hause. Nach dem Essen ging auch der Geselle aus, und kam erst nach Hause, als ich im Bette lag, in welchem ich mit ihm zusammen schlafe. Ich war übrigens noch in der Stube, als mein Meister nach Hause kam, der sich bald ins Bett legte. Als hierauf seine Frau sich gleichfalls niederlegen wollte, ging ich mit dem Knechte und den beiden übrigen Burschen gleichfalls zu Bett. Der Bursche Rode hatte Magenschmerzen, stand in der Nacht auf, ging nach dem Hofe um seine Nothdurft zu verrichten, und als er wieder zurück kam, sagte der Knecht Kleemann, welcher mein Bruder ist, daß so viel Rauch in der Kammer sey und er so viel husten müsse, worauf Rode entgegnete, daß in der Werkstätte Licht sey. Hierauf sprangen wir alle auf und eilte der Geselle mit Wasser in die Werkstätte, konnte jedoch das Feuer nicht mehr allein dämpfen. Der Meister wurde hierauf geweckt, welcher auch sogleich herbeieilte zum Löschen. Wir kleideten uns in der Schnelligkeit an und kam bald auch von allen Seiten Hülfe und ward das Feuer nach Verlauf etwa einer Stunde wieder gelöscht.
Wodurch das Feuer entstanden, weiß ich nicht, und glaube ich auch nicht, daß es durch die Schuld meines Meisters, seiner Frau, oder übrigen Hausgenossen entstanden ist, zumal in unserm Hause, mit Feuer und Licht äußerst vorsichtig umgegangen wird.
Vorgelesen, genehmigt, trat Comparent ab und vor
3. der Lehrbursche Peters 20 Jahr alt welcher deponirte:
Am letzten Dienstage arbeiteten wir in der Werkstätte des Morgens bei meinem Meister Lagemann. Ich heitzte den Ofen des Morgens und wird das Feuer gewiß schon um 11 Uhr im Ofen ausgebrannt gewesen seyn. Mein Meister war mit dem Gesellen bei der Walkmühle beschäftiget. Der Knecht reinigte mit dem Burschen Kleemann die Kratzmaschine, während ich die Kette scheerte. Des Nachmittags holte ich mit dem Knechte Sand und als ich zurück kam, holte ich mit meinem Meister ein Stück Tuch vom Spritzenhause, welches dort zum Trocknen aufgehängt war. Ich brachte das Tuch nach Hause und sagte mein Meister daß er nach dem Gastwirth Bruger gehen wolle. Um 7 Uhr des Abends aßen wir, doch war der Meister noch nicht zu Hause, und nach dem Essen ging der Geselle aus, und gingen wir, als der Meister schon nach Hause gekommen war, zu Bette. Ich schlafe in meinem Bett mit dem Burschen Rode und dem Knecht Kleemann, in dem andern Bett schläft der Geselle und der Bursche Kleemann. In der Nacht war der Bursche Rode, der Magenschmerzen hatte, aufgestanden, und sagte der Knecht Kleemann, der aufwachte, daß er soviel husten müßte, worauf Rode äußerte, daß Licht in der Werkstätte sey. Hierauf sprangen wir alle auf, wurden das Feuer gewahr, das wir nicht mehr dämpfen konnten, worauf unser Meister gerufen wurde. Wodurch das Feuer entstanden, weiß ich nicht. Ich habe den Brand nicht verschuldet und glaube auch nicht, daß irgend einer meiner Hausgenossen Schuld daran ist.
Vorgelesen, genehmigt, trat Comparent ab und vor:
4. der Knecht Kleemann 18 Jahr alt, welcher deponirte
Ich diene seit Michaelis d. J. beim Tuchmacher Lagemann. Am letzten Dienstag mußte ich des Morgens mit 2 Lehrburschen die Maschine reinigen und des Nachmittags mit dem Burschen Peters Sand holen. Des Abends um 7 Uhr ward gegessen, jedoch war der Meister nicht zu Hause, der erst kurz vor 10 Uhr nach Hause kam. Sogleich nach 10 Uhr ging ich mit den drei Burschen zu Bett und war der Geselle, der nach dem Abendessen ausgegangen, noch nicht wieder zurückgekehrt. Als in der Nacht der Bursche Rode wegen Magenschmerzen aufstehen mußte, verspürte ich einen starken Rauch und mußte deshalb viel husten und sagte mir Rode, daß in der Werkstätte Licht sey, worauf wir sogleich aus dem Bette sprangen, das Feuer erblickten, welches wir jedoch allein nicht mehr löschen konnten. Wodurch das Feuer entstanden, weiß ich nicht. und glaube ich auch nicht, daß eine Ruchlosigkeit zu den Brand Veranlassung gegeben. Weiter vermag ich überall keine Auskunft über das Feuer zu geben.
Vorgelesen, genehmigt, trat Comparent ab und vor
5. der Lehrbursche Rode 15 Jahr alt und deponirte
Seit Ostern d. J. bin ich bei dem Tuchmacher Lagemann in der Lehre. Mein Vater ist der Tagelöhner Rode hieselbst. Am letztverflossenen Dienstag mußte ich bei meinem Meister spulen und andere häusliche Arbeiten verrichten. Um 7 Uhr Abends ward gegessen und ging der Geselle aus. Mein Meister der bei dem Essen nicht gegenwärtig war, kehrte kurz vor 10 Uhr vom Gastwirth Bruger, den er besucht hatte, nach Hause zurück. Der Meister ging zu Bett und wollte sich auch schon seine Frau niederlegen, als wir gleichfalls nach unsre Kammer gingen, wo wir uns niederlegten. In der Nacht spürte ich starke Magenschmerzen, ging nach dem Hofe um meine Nothdurft zu verrichten, und als ich aus der Hofthür trat, sah ich durch die Fenster der Werkstätte, welche auf den Hof gehen, daß die Werkstätte ganz hell sey. Mir grauete und ging ich in unsre Kammer zurück und sagte der Knecht Kleemann, daß er soviel husten müsse und als ich sagte, daß Licht auf dem Arbeits - Saal sey, sprang er aus dem Bett mit den Uebrigen und wurden wir auch sogleich das Feuer gewahr, welches wir jedoch allein nicht mehr löschen konnten. Wodurch dasselbe entstanden, weiß ich nicht. Mein Meister hat mich oft ermahnt mit Licht und Feuer stets vorsichtig zu seyn und bin ich auch nie ruchlos damit gewesen. Weiter kann ich über den Brand keine Auskunft geben.
Vorgelesen genehmigt, trat Comparent ab und vor
6. der Schutzjude Jacob Salender 70 Jahre alt und deponirte:
Seit Michaelis v. J. wohne ich bei dem Tuchmacher Lagemann in der zweiten Etage seines Hauses zur Miethe, und hält sich auch meine Tochter Jette bey mir auf. Die von mir gemiethete Stube geht auf die Straße. In dem Hinterhause des Tuchmacher Lagemann befindet sich dessen Werkstätte, worin dessen Kratz- und Spinn Maschine steht. In der Nacht vom 1sten auf den 2ten d. M. stand meine Tochter auf und als ich sie fragte, wohin sie wolle, entgegnete sie, daß man unten im Hause von Feuer rede. Sie riß die Stubenthür auf, fragte laut, was unten vorgefallen sey und als ihr erwiedert wurde, daß Feuer entstanden, riß sie das Fenster auf und machte Lärm auf der Straße und bald darauf kam alles in Bewegung. Gewöhnlich gehe ich mit meiner Tochter um 8 Uhr zu Bett und habe ich mit dem Tuchmacher Lagemann gar keinen Umgang. Wodurch das Feuer, welches bald gelöscht wurde, entstanden, weiß ich nicht und habe ich auch gar keine Vermuthungen darüber. In Streit bin ich mit dem Lagemann nie gewesen, und steht derselbe soviel mir bekannt, auch in keinen übeln Rufe. Weiter kann ich über den Brand keine Auskunft ertheilen. Um 6 Uhr aßen wir am letztverflossenen Dienstag des Abends und um 8 Uhr ging ich zu Bett.
Vorgelesen, genehmigt trat Comparent ab und vor:
7. die unbegebene Jette Salender 30 Jahr alt und deponirte:
Mit meinem Vater den hiesigen Juden Salender wohne ich seit Michaelis v. J. bei dem hiesigen Tuchmacher Lagemann zur Miethe. Am letzten Dienstag des Abends um 6 Uhr aßen wir nur etwas Butterbrod und gingen wir um 8 Uhr schon zu Bett. In der Nacht vom 1sten auf den 2ten d. M. hörte ich, daß die Hofthür geöffnet wurde so wie unten im Hause auch ein lautes Sprechen; ich wurde aufmerksam darauf und vernahm bald, daß man von Feuer rede, riß hierauf die Stubenthür auf und fragte weiter darnach und hörte, daß Feuer in der Werkstätte sey. Ich riß das Fenster auf und rief auf die Straße nach allen Kräften aus, daß Feuer ausgebrochen und gerettet werden möge. Von allen Seiten kam auch bald Hülfe und ward das Feuer auch rasch gelöscht. Mit dem Lagemann leben wir in Frieden, wenn wir gleich wenig Umgang mit ihm haben. Wodurch das Feuer entstanden, weiß ich nicht und habe ich auch darüber gar keine Vermuthungen.
Vorgelesen, genehmigt, trat Comparentin ab und vor
8. der Gastwirth Falius 48 Jahre alt, welcher deponirte:
Ich bin der Nachbar des Tuchmacher Lagemann. Am letztverflossenen Dienstage kam des Abends etwa zwischen 9 und 10 Uhr der Tuchmachergeselle Otto, der bei dem p Lagemann in Arbeit steht, zu mir, ging jedoch bald wieder fort, nachdem er mit einigen meiner Gäste, die ich jedoch nicht nahmhaft machen kann, etwas gesprochen hatte. In der Nacht vom 1sten auf den 2ten hörte ich, daß der Nachtwächter auf der Straße Feuerlärm machte, worauf ich aus dem Bette sprang auf die Straße eilte, und als ich vor dem Lagemannschen Hause schon einige Leute versammelt fand, in dasselbe mich begab, und hierauf das Feuer in der Werkstätte gewahr wurde, welches ich schon von meinem Hofe zu, wohin ich, als ich aus dem Bette gesprungen, zuerst geeilt war, erblickt hatte. Anfangs schien das Feuer, als die Fenstern und Thüren geöffnet wurden, Nahrung zu gewinnen, jedoch wurde dasselbe glücklicher Weise, bald gelöscht. Wodurch das Feuer entstanden darüber kann ich keine Auskunft geben. Es ist allerdings möglich, da Lagemann soviele Leute im Hause hat, daß Feuer durch Unvorsichtigkeit des einen, oder andern, seiner Hausgenossen, entstanden, doch will ich mit dieser Aeußerung dem Lagemann durchaus noch keinen Vorwurf machen, der soviel mir bekannt, in keinem üblen Rufe steht.
Eine weitere Auskunft kann ich über das Feuer nicht geben.
Vorgelesen, genehmigt, trat Comparent ab und vor:
9. der Rentir Richter 40 Jahr alt und deponirte:
Ich wohne unmittelbar an dem Tuchmacher Lagemannschen Hause und wohnt an der andern Seite desselben der Gastwirth Falius. In der Nacht vom 1 auf den 2ten d. M. erwachte ich, durch das Feuergeschrey der Tochter des p Jacob Salender, welche eine sehr starke und helle Stimme hat. Ich eilte hierauf nach der Straße und von dort ins Lagemannsche Haus, vor welchen schon mehrere Leute versammelt waren. Ich eilte jedoch bald in mein Haus wieder zurück, in welches schon von dem Lagemannschen Hinterhause, in welchem die Werkstätte brannte, Rauch eingedrungen war, und wollte ich meine Mobilien retten. Glücklicherweise wurde aber das Feuer bald gelöscht. Wodurch dasselbe entstanden, vermag ich mir nicht zu erklären und habe ich darüber auch gar keine Muthmaßungen. Mit dem Lagemann halte ich gute Nachbarschaft, obgleich ich keinen sehr vertrauten Umgang mit ihm habe. Soweit mir bekannt, steht Lagemann in einem guten Rufe. Ueber die Entstehung des Feuers kann ich keine Auskunft weiter geben.
Vorgelesen, genehmigt, trat Comparent ab und vor:
10. der Schutzjude Abraham Hirsch 46 Jahre alt und deponirte:
In der Nacht vom 1ten auf den 2ten d, M, hörte ich den Feuerlärm des Nachtwächters auf der Straße und als ich das Fenster öffnete, das starke Geschrey der Tochter des Jacob Salender, welche bei dem Tuchmacher Lagemann zur Miethe wohnt. Ich eilte sofort ins Lagemannsche Haus, wo ich in die Werkstätte des Lagemann, welche brannte, nicht gelangen konnte, theils wegen des starken Rauches und andern Theils wegen der vielen Menschen, welche schon dort versammelt waren. Rauch verspürte ich jedoch anfangs nicht und eilte ich nach dem Hofe, wo ich eine Leiter, die an das Fenster der Lagemannschen Werkstätte gelegt wurde, erstieg, mit einem Eimer worin Wasser gefüllt war, in der Hand. Unglücklicherweise brachen einige Sprossen der Leiter unter mir und fiel ich zur Erde, wobey meine Hand noch sehr verletzt wurde. Das Feuer wurde jedoch glücklicherweise bald gelöscht. Wodurch dasselbe entstanden, ist mir durchaus nicht bekannt und habe ich auch keine Vermuthungen darüber. Umgang habe ich mit dem Lagemann und dessen Hausgenossen überall nicht und kann ich über die Entstehung des Feuers nicht die geringste Auskunft geben. Auch ist mir nicht bekannt, daß in dem Lagemannschen Hause mit Licht oder Feuer unvorsichtig umgegangen wird.
Vorgelesen, genehmigt, trat Comparent ab und vor:
11. der hiesige Bäcker Kossow 34 Jahre alt, welcher deponirte:
In der Nacht vom 1sten auf den 2ten d. M. als ich schon aufgestanden und mit dem Backen beschäftigt war, hörte ich vom Nachtwächter den Feuerlärm auf dem Marckte. Ich eilte vor die Thür und dort hörte ich das Geschrey der Tochter des p Jacob Salender der beim Tuchmacher Lagemann zur Miethe wohnt. Ich lief nach dem Lagemannschen Hause, und fand ich die Hausthüre schon offen. Ich fragte nach dem Feuer, erfuhr, daß solches in der Werkstätte sey, und bemerkte Lagemann, daß keiner mehr dahin gelangen könne, weshalb ich entgegnete, daß mit einer Leiter man in das Fenster kommen müsse vom Hofe zu. Lagemann antwortete, daß vom Hofe des Gastwirths Falius zu, mittelst einer Leiter in das Fenster der Werkstätte nur gestiegen werden könne, weil - wie es auch richtig - sein Hof zu enge sey und habe er Lagemann eine Leiter. Ich eilte zurück, brachte meine Pferde vor die Schleufe und holte Wasser herbey. Späterhin habe ich auch erfahren, daß mittelst der Leiter des Lagemann man auch in dessen Werkstätte gestiegen. Das Feuer wurde glücklicher Weise auch bald gelöscht. Wodurch das Feuer entstanden, darüber vermag ich gar keine Auskunft zu geben. Soviel mir bekannt steht Lagemann in einem guten Rufe.
Vorgelesen, genehmigt wurde hiemit geschlossen.
in fidem
JFMüller
Continuatum Neukalden den 9ten April 1845 praesentibus iisdem a me subscripto
Zur Fortsetzung der vorliegenden Untersuchung war auf heute fernerweitiger Termin angesetzt und mußte vortreten:
1. der hiesige Bäckermeister Jacob Mahns 33 Jahr alt, welcher deponirte:
In der Nacht vom 1sten auf den 2ten d. M. war ich grade im Begriff aufzustehn, um zu backen, als ich den Feuerlärm des Nachtwächters auf der Straße hörte. Ich eilte aus dem Hause und bemerkte vor dem Hause des Tuchmacher Lagemann, der mir schräge gegenüber wohnt, mehrere Leute. Ich lief, da die Lagemannsche Hausthür offen stand, sofort in das Lagemannsche Haus, und sah auf der Diele den Tuchmacher Lagemann, welcher ein Angstgeschrey erhoben hatte und damit beschäftiget war, einige Sachen aus einem dort stehenden Schranke zu nehmen. Lagemann antwortete auf meine Frage, daß in seiner Werkstätte Feuer sey, man jedoch nicht mehr in dieselbe kommen könne. Ich lief sogleich nach meinem Hause zurück, um Wasser zu holen, und als ich hierauf wieder bei dem Lagemannschen Hause ankam, waren schon so viele Leute darin versammelt, daß ich nicht mehr durchkommen konnte, weshalb ich nach der nicht weit davon entfernten Wohnung meiner Mutter eilte, um, da ich nicht wissen konnte, wie weit das Feuer um sich greifen würde, deren Sachen zu retten. Glücklicherweise wurde das Feuer aber bald gelöscht. Wodurch dasselbe entstanden, darüber kann ich nicht die geringste Auskunft geben. Mit dem Tuchmacher Lagemann stehe ich übrigens in gutem Vernehmen, habe mit demselben zwar einigen Umgang, jedoch keinen vertrauten.
Vorgelesen, genehmiget trat Comparent ab und vor:
2. der Tuchmacher Lagemann, welcher auf Befragen deponirte:
Als neulich bei dem Brande der Kaufmann Abraham Hirsch mir zu Hülfe kam, wurde von meinem Hofe zu, eine Leiter an das Fenster meiner Werkstätte gesetzt, um Wasser in dieselbe zu gießen. Mein Hof ist jedoch sehr enge und wurde später eine größere und stärkere Leiter, welche in meinem Hofe nicht angebracht werden konnte, vom Hofe meines Nachbarn des Gastwirths Falius zu an das Fenster der Werkstätte gelegt. Diese Leiter konnte, weil sie zu lang war, von meinem Hofe zu, nicht angelegt werden. Der Bäcker Kossow war auch bei dem Brande zugegen, doch weiß ich wegen des Schreckens, worin ich durch das Feuer gesetzt wurde, nicht mit Bestimmtheit, ob ich mit ihm gesprochen. Auch glaube ich, daß er bei dem Brande in meinem Hause später ankam, als der Kaufmann Abraham Hirsch.
Vorgelesen, genehmigt trat Comparent ab und ist
Concludirt
daß da die Entstehungsursache des Feuers nicht hat ermittelt werden können, die Untersuchung bis auf weitere sich ergebende Indicien, auf sich beruhen bleiben solle.
Womit praelecto et ratihabilo protocollo geschlossen worden.
in fidem
JFMüller
Secr. Civit."