Veranstaltungstipps

 

Die früheren Besitzer der Häuser in der Rektorstraße

 

Wolfgang Schimmel

 

 

Die Rektorstraße

„Vom Marckt hinters Ambt in der Wasser – Straße“ nennt der Pastor 1704 diese Straße. 1751 heißt sie „Marckt Straße“, weil sie vom Markt her verlief.

 

Der herzogliche Amtsbauhof (zwischen Amtstraße, Wallstraße, Rektorstraße und Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße belegen) wurde 1760 an die Stadt Neukalen abgetreten. Im Protokoll dazu heißt es:

“3. Treten Ihro Hertzogl. Durchl. der Stadt NKalden denjenigen Theil des Amts Bau Hofes ab, welcher, wenn mann aus der Stadt aufs Amt kömpt rechter Hand der beyden Thorwege lieget, und zwar solchergestalt, daß die Stadt die beyden Thorwege zu ihrer Disposition behält.

4. Die auf diesen Platz stehende Zimmer, als Scheune, und Vieh - Hauß Pferde - Stalles bis am Thor, bricht das Hertzogl. Amt von Johannis 1760 ab, und reserviret sich alle und jede Materialien so dazu gehören, nichts ausgenommen, auch so gar die Fundament- und Damm - Steine, das Hackelwerck behält die Stadt.”

Nach dem Abriß der alten Gebäude wurden hier Wohnhäuser errichtet. 1775 kaufte die Kirche das um 1764 erbaute Haus des einige Jahre zuvor verstorbenen Oberförsters Stoldt (heute Rektorstraße 13) und richtete es als Schulhaus mit einer Rektorwohnung ein. Die Straße wurde nun Rektorstraße genannt, um 1850 aber auch Schulstraße. Die Schule bestand hier bis 1861. 1868 und 1911 wurde die Straße neu gedämmt. Von 1934 bis 1945 hatte sie die Bezeichnung „Bismarckstraße“ erhalten. Um 1946 sollte sie in „Ernst-Thälmann-Straße“ und 1951 in „Geschwister-Scholl-Straße“ umbenannt werden; diese Namen setzten sich aber nicht durch, es blieb bei „Rektorstraße“.

Blick vom Markt in die Rektorstraße, um 1900

Blick vom Markt in die Rektorstraße, um 1900.

 

 

Rektorstraße 1

Nr. 140 (1814)

Nr. 162 (ab 11.1.1843)

Nr. 173 (ab 21.1.1853)

Rektorstraße 1 (ab 1907)

Grundstück: 1783 (1907)

Besitzer: Johann Anders, Ackersmann (1751 ... 1767); Georg Christian Dolberg, Kirchenprovisor (1809 ... 1812); seine Tochter Catharina Maria Elisabeth Petri, geb. Dolberg (1814 bis 1834 +); ihre Erben: Geschwister Petri (1834 bis 1843); Johann Friederich Carl Brüshaber, Schneidermeister und Kaufmann kaufte das Haus für 500 Rthlr. (am 10.4.1843 in das Stadtbuch eingeschrieben) (ab 1843 bis 1872 +); seine Witwe Elisabeth Sophia Johanna Brüshaber, geb. Börmel verkaufte das Haus am 29.8.1891 an die Ehefrau des Schusters Karl Hermann Heinrich Frick: Lisette Friederike Johanna Frick, geb. Schmidt (ab 1891 bis 1935 +); Werner Gustav Rudolf Erich Schacht, Tischler, der das Haus aufstockte (ab 1935 ... 1950).

 

 

Rektorstraße 3

Nr. 141 (1814)

Nr. 163 (1831 bis 1850)

Nr. 174 (ab 22.6.1850)

Rektorstraße 3 (ab 1907)

Grundstück: 1782 (1907)

   Besitzer: Michel Haß, Schuster (1751); seine Witwe (1758); Johann Heinrich Köppen, Schuster (1767 bis 1811 +); seine Witwe Anna Dorothea Köppen, geb. Sonntag (ab 1811 bis 1828 +) ihre Schwester, Dorothea Elisabeth Reichert, geb. Köppen (in das Stadtbuch am 11.4.1834 eingeschrieben), verheiratet mit Johann Carl FriedrichReichert, Schustermeister (ab 1828 bis 1835); Victor Christoph Thomas Hilgendorf, Ökonom (ab 26.1.1835 ... 1836); Johann Jacob Joachim Christoph Gamm, Bäckermeister (ab 21.12.1846); Friedrich Junge (aus Walsmühlen), Müllergeselle (ab 19.4.1850); Johann Joachim Carl Krüger, Schuster (1867 bis 1889 +); Sohn Emil Krüger, Schuhmachermeister (ab 1889 bis 1927 +); Karl Heinrich Johann Emil Storm, Arbeiter (1928 ... 1950).

Ansichtskarte der Rektorstraße von 1918 oder etwas früher

Ansichtskarte der Rektorstraße von 1918 oder etwas früher.

 

 

Rektorstraße 5

Nr. 142 (1814)

Nr. 164 (1823 bis 1853)

Nr. 175 (ab 28.1.1853 1/2 Haus)

Rektorstraße 5 (ab 1907)

Grundstück: 1781 (1907)

Wahrscheinlich war es irgendwann vor 1812 mit dem Haus Rektorstraße 7 ein Haus.

Besitzer: Nicolaus Uterhark, Tagelöhner (1751); seine Witwe (1758); Jochim Matthias Ullrich (1767 ... 1782); Heinrich Christian Ulrich, Schustermeister (ab 1788 bis 1820 +); Hinrich Ulrichs Erben (1820 ... 1823); sein Sohn, Johann Friedrich Ulrich, Tagelöhner, verkaufte das Haus 1823 für 485 Rthlr. an den Schustermeister Johann Carl Friederich Törber (ab 1823 bis 1828 +); seine Witwe Sophia Catharina Dorothea Törber, geb. Sonntag (Haus am 20.6.1832 in das Stadtbuch eingeschrieben) heiratete am 22.11.1831 den Webermeister Christian Friedrich Westphal (ab 1828 bis 1836); 1836 verkaufte sie das Haus für 440 Rthlr. (in das Stadtbuch am 30.6.1836 eingeschrieben) an den Schlosser Johann Carl Heinrich Meyer (ab 1836); Carl Heinrich Theodor Glasow, Schlachtermeister (1867); Heinrich Friedrich Johann Fischer, Schlachter (1870 +); Heinrich Friedrich Christian Martens, Ackersmann (ab 1870 ... 1912 +); Carl Fritz Alfred Wilken, Fuhrmann (ab 1912 ... 1950).

 

 

Rektorstraße 7

Nr. 143 )1814)

Nr. 165 (1832 bis 1851)

Nr. 176 (ab 20.1.1851 1/2 Haus)

Rektorstraße 7 (ab 1907)

Grundstück: 1780 (1907)

Wahrscheinlich war es irgendwann vor 1809 mit dem Haus Rektorstraße 5 ein Haus.

Besitzer:Joachim Friedrich Ulrich, Maurer (1789 bis 1809 +); seine Erben (ab 1809 bis 1821); sein Sohn Gustav Joachim Friederich Ulrich, Schustermeister, Ackersmann, erhielt das Haus aus väterlichem Nachlaß (in das Stadtbuch am 27.2.1833 eingeschrieben) (ab 1821 bis 1836 +); Christian Soll, Schuster (in das Stadtbuch am 30.6.1846 eingeschrieben); Johann Georg Jacob Zarpentin, Schlosser (in das Stadtbuch am 17.1.1857 eingeschrieben) (1857 … 1862); Heinrich Ludwig Carl Brandt, Schlachtermeister (1867 ... 1870); Adolf Jacob Martin Glasow, Ackersmann (1888 ... 1930 +); seine Witwe Caroline Elise Henriette Maria Glasow, geb. Meier (ab 1930 bis 1948 +); Gustav Ladwig, Maurer (1950).

 

 

Rektorstraße 9

Nr. 144 (1814)

Nr. 166 (vor 1851, ganzes Haus)

Nr. 177 (ab 20.1.1851)

Rektorstraße 9 (ab 1907)

Grundstück: 1779 (1907)

   Besitzer: Jürgen Glasow, Ackersmann (1751); seine Witwe (1758 ... 1767); Johann Heinrich Glasow, Ackersmann (1767 bis 1807 +); seine Witwe Catharina Dorothea Glasow, geb. Barthen (ab 1807 bis 1827); der Sohn, Johann Joachim Friedrich Glasow, Ackersmann, erhielt das Haus aus dem Nachlaß seines Vaters (ab 1827 bis 1829); Ernst Jacob Heinrich Ulrich, Bäckermeister (ab 1829  bis 1843); Georg Heinrich Glasow, Tischlermeister, kaufte das Haus für 800 Rthlr. (in das Stadtbuch am 5.7.1843 eingeschrieben) (ab 1843 bis 1856 +); Jacob Heinrich Christian Mamerow, Ackersmann (1867 bis 1892); Sohn Carl Jacob Christian Mamerow, Ackersmann (1892 +); Hermann Joachim Johann Zarpentin, Ackersmann (1898 bis 1926 +); Käthe Reinke (1950).

 

Rektorstraße (um 1957)

Rektorstraße (um 1957).

 

 

Rektorstraße 11

Nr. 145 (1814)

Nr. 167 (vor 1850)

Nr. 178 (vor 1907)

Rektorstraße 11 (ab 1907)

Grundstück: 1778 (1907)

Besitzer: 1753 wurde Johann Jakob Prehn diese Hausstelle angewiesen, der hier ein Haus erbaute (1753 ... 1784 +); Hinrich Adam Ulerich (1789); Johann Friedrich Schultz, Ackersmann (bis 1809 +); seine Witwe Ilsabe Maria Elisabeth Schultz, geb. Brunswich (ab 1809 bis 1826 +); sie verkaufte das Haus für 550 Rthlr. an den Schuster Johann Friederich Glasow (ab 1826 ... 1832); Witwe Elisabeth Dorothea Schmidt, geb. Salchow (bis 1852 +); Tochter Auguste Justine Dorette Sophia Martens, geb. Schmidt erbte das Haus (ab 1854); Carl Joachim Heinrich Zingelmann, Schneidermeister (1861 ... 1888); sein Sohn Ernst Carl Christian Zingelmann, Schneidermeister (1898 ... 1941 +); seine Witwe Ina Frieda Sophia Wilhelmine Zingelmann, geb. Fischer (1941 bis 1952 +).

 

 

Rektorstraße 13

Nr. 153 (1814)

Nr. 185 (vor 1907)

Rektorstraße 13 (ab 1907)

Grundstück: 1761 (1907)

Besitzer: 1775 kaufte die Kirche das um 1764 erbaute Haus des einige Jahre zuvor verstorbenen Oberförsters Stoldt (heute Rektorstraße 13) und richtete es als Schulhaus mit einer Rektorwohnung ein. In dem Haus wohnte bis 1874 der jeweilige Rektor. An der Stelle des heutigen Saales stand das 1805 erbaute Schulhaus.

Als 1862 ein neues Schulhaus eingeweiht wurde, nutzte die Stadt das alte Schulhaus als Armenhaus. Nach dem Tod des Rektors Billenberg 1874, der im Haus 185 (heute Rektorstraße 13) wohnte, kaufte Gottlieb Friedrich Christoff Lagemann das „Rektoretablissement" und richtete hier eine Gaststätte mit einem kleinen Saal ein (ab 1874 bis 1887 +); sein Sohn Fritz Dethloff Theodor Lagemann (ab 1887 bis 1893). 1893 kaufte der Tischler Rudolf Carl Georg Wilhelm Gantzel aus Malchin die Gaststätte Rektorstraße 13 vom Gastwirt Fritz Lagemann und ließ das alte Haus abreißen. An dessen Stelle erbaute er das heute bekannte zweistöckige Gebäude mit einer Gaststätte im Erdgeschoß und Wohnungen in der 1. Etage. Am 2.10.1894 eröffnete er die neue Gaststätte unter dem Namen „Deutsches Haus“. 1902 bemühte er sich um den Ankauf des städtischen Armenhauses, welches 1886 noch von der Stadt innen ausgebaut worden war, aber nun leer stand.

Auf der erweiterten Ratssitzung am 13.6.1902 wurde beschlossen, das Armenhaus unter festgelegten Bedingungen öffentlich meistbietend zu verkaufen. Rudolf Gantzel erwarb es dann für 1350 Mark. Das Gebäude wurde abgerissen und an diesem Ort der heute noch bekannte Saal errichtet.

 Ab Oktober 1921 bis März 1922 gehörte die Gaststätte Heinrich Siebald. Danach übernahm Bernhard Lettow das „Deutsche Haus“, der aber noch im selben Jahr Pleite machte. Auf der Stadtverordnetenversammlung am 22.9.1922 wurde der Beschluß gefaßt, daß die Stadt das Gebäude kauft. Ab 23.9.1922 gehörte es bereits der Stadt und ab 1.12.1922 wurde der Gastwirtschaftsbetrieb eingestellt. Bis Ende Februar 1923 erfolgte dann ein Umbau des Saales zur Turnhalle. Die Wohnungen wurden von der Stadt vermietet.

Während des II. Weltkrieges diente das Gebäude als Lager für die Wehrmacht. Den Saal nutzte man als Kornspeicher. 

   Nach 1945 wurde der Saal wieder als Turnhalle eingerichtet. Die Räume auf der rechten Seite standen der neu eröffneten Landwirtschaftsschule zur Verfügung. Später wurden hier Vereinsräume für die Jugend eingerichtet, und bis 1990 war hier auch die „Volkssolidarität“ untergebracht. 1992 verursachte ein Brand im Dachstuhl erhebliche Schäden, die mit einer umfassenden Sanierung 1994 behoben wurden.

In der Rektorstraße (um 1955)
In der Rektorstraße (um 1955) (2)
In der Rektorstraße (um 1955) (3)
In der Rektorstraße (um 1955) (4)

In der Rektorstraße (um 1955).

 

 

Rektorstraße 15

Nr. 154 (1814)

Nr. 186 (vor 1907)

Rektorstraße 15 (ab 1907)

Grundstück: 1760 (1907)

Besitzer: Otto Caspar Schultz, Ackersmann(1782 bis 1788 +); seine Witwe (bis 1807 +); Sohn Johann Gustav Gottfried Schultz, Ackersmann (ab 1807 ... 1862); Rudolph Heinrich Friedrich Fischer (1867 bis 1898); sein Sohn Rudolf August Wilhelm Fischer (ab 1898 ... 1907); Adolf Ernst Friederich Röpke, Ackerbürger (1911 bis 1917 +); seine Witwe Bertha Clara Auguste Luise Röpke, geb. Miltz (ab 1917 bis 1940 +); Johannes Adolf Carl Röpke, Ackerbürger (ab 1940 bis 1948 +).

 

 

Rektorstraße 17

Nr. 155 + 156 (1814)

Nr. 176 + 177 (vor 1850)

Nr. 187 (ab 28.6.1855)

Rektorstraße 17 (ab 1907)

Grundstück: 1759 (1907)

   Besitzer: Ursprünglich waren hier zwei Häuser (Nr. 177 an der Ecke zur Wallstraße): Christoph Putzbach, Ackersmann (~ 1777 bis 1821 +), daneben sein Sohn Johann Hinrich Putzbach, Tischler (~ 1804 bis 1825 +); Carl Heinrich Christian Fischer, Tischler (am 10.2.1832 in das Stadtbuch eingeschrieben) (ab 1832 ... 1836 +); Georg Heinrich Joachim Seemann, Tischler, bekam 1840 das Haus 176 und das Haus 177 in der Rektorstraße aus der Verlassenschaft des Tischlers Carl Fischer  (in das Stadtbuch am 9.7.1840 eingeschrieben); Ludwig Friedrich Christian Köster, Bäckermeister (am 29.4.1841 in das Stadtbuch eingeschrieben) baute die Häuser 176 und 177 zu einem Haus aus, welches am 28.6.1855 unter Nr. 187 in das Stadtbuch eingeschrieben wurde (1/2 Haus an der Schulstraße) (ab 1841 bis 1856 +); Adolf Friedrich Rudolf Soltmann, Bäckermeister (1861 ... 1894); Franz Friedrich August Blohm, Weber (1898 bis 1911 +); Wilhelm Carl Friedrich Ludwig Schönrock, Bäcker (ab 1911 ... 1937); Martha Anna Marie Lembcke, geb. Steinborn (1942 ... 1950).

Rektorstraße (rechts das heutige Bürgerhaus), 1963

Rektorstraße (rechts das heutige Bürgerhaus), 1963.

 

 

Rektorstraße, 1987

Rektorstraße, 1987.

 

 

Rektorstraße 2

Nr. 193 (1814)

Nr. 222 (ab 26.6.1834 1/1 Haus)

Nr. 261 (ab 19.1.1853)

Rektorstraße 2 (ab 1907)

Grundstück: 1920 (1907)

Besitzer: Christian Koophamel, Brauer und Branntweinbrenner (1751); Catharina Dreyer (bis 1769); Nicolaus Harder, Müller (1767 ... 1769); Peter Kasch (bis 1782 +), Sohn Joachim Kasch (1801 bis 1805); Johann August Wachenhusen, Advocat (ab 1805 bis 1817); Christian Joachim Heinrich Müller, Ackersmann und Gastwirt (ab 1817 ... 1825); Frau Domainenräthin Krull (1831); David Löwe, Schutzjude (am 26.6.1834 in das Stadtbuch eingeschrieben (ab 1834 bis 1862 +); Rahel Löwi, Kaufmannswitwe (1867 ... 1870); August Ernst Ludwig Kossow, Bäckermeister (1879 ... 1885); Carl Johann Ernst Lenz, Bäcker (ab 1890 bis 1894); Carl Wilhelm Anton Wiechmann, Bäcker (ab 1894 bis 1907); Otto Wilhelm Johannes Trost, Bäcker (ab 1907 bis 1917 +); seine Witwe Frieda Wilhelmine Johanna Ida Trost, geb. Lüssow verkaufte das Haus 1921 an den Bäcker Otto Wilhelm August Ferdinand Penzlin (ab 1921 bis 1932) und dieser weiter an den Bäcker Erich Karl Adolf Grambow (ab 1932 ... 1950). Das Haus wurde 1965 wegen Baufälligkeit abgerissen.

 

 

Rektorstraße 4

Nr. 192 (1814)

Nr. 221 (vor 1850)

Nr. 260 (vor 1907)

Rektorstraße 4 (ab 1907)

Grundstück: 1921 (1907)

   Besitzer: Christopher Henning, Ackersmann (1751); seine Tochter Ilsabe Henning erbte das Haus, sie war verheiratet mit dem Schlachter Christian Drenckhahn (1758 ... 1774); Sohn Christoph Drenckhahn (1784 bis 1789 +); Hinrich Brockmann (um 1793); seine Tochter, Maria Catharina Brockmann, erbte das Haus, sie war verheiratet mit dem Ackersmann Joachim Heinrich Tiedemann (1807 +); als Witwe heiratete sie den Ackersmann Johann Daniel Grimm (ab 1807 bis 1831 +); ihr Sohn, Johann Carl Friedrich Tiedemann, bekam das Haus (1834 bis 1874 +); 1880 wurde das Haus von den Erben des verstorbenen Ackermanns Carl Tiedemann an den Tischlermeister David Friedrich Theodor Peters verkauft (ab 1880 ... 1898); Hermann August Friedrich Schacht, Tischlermeister (1899 bis 1939 +); seine Witwe Ida Marie Wilhelmine Schacht, geb. Wegner (ab 1939 bis 1959 +) und Sohn Erich Schacht, Tischlermeister (~ 1950 bis 1991 +).

Unten in der Mitte das Haus Rektorstraße 2, welches 1965 wegen Baufälligkeit abgerissen wurde (Foto von 1963)

Unten in der Mitte das Haus Rektorstraße 2, welches 1965 wegen Baufälligkeit abgerissen wurde (Foto von 1963).

Haus Rektorstraße 4, um 1920

Haus Rektorstraße 4, um 1920.

 

 

Rektorstraße 6

Nr. 191 (1814)

Nr. 220 (vor 1850)

Nr. 259 (vor 1907)

Rektorstraße 6 (ab 1907)

Grundstück: 1922 (1907)

Besitzer: Joch. Christian Seliger, Schuster (1751); Jacob Hinrich Sonntag (1758 ... 1782); Joachim Heinrich Christian Sonntag, Ackersmann (1786 bis 1815 +); Adolph Heinrich Wilhelm Sonntag, Ackersmann (ab 1815 bis 1872 +); Heinrich Georg Theodor Sonntag, Ackersmann, (ab 1872 bis 1895), er ließ 1895 das Haus Nr. 259 neu erbauen und verkaufte es an seinen Sohn Heinrich Ernst Johann Sonntag, Ackersmann (ab 1895 bis 1946 +).

 

 

Rektorstraße 8

Nr. 190 (1814)

Nr. 219 (ab 18.11.1833 1/2 Haus a. d. Schulstr.)

Nr. 258 (ab 27.10.1859)

Rektorstraße 8 (ab 1907)

Grundstück: 1923 (1907)

   Besitzer: Christian Kluth, Schneider (1751 ... 1758); Martin Sparr (1767); Witwe Wieden (1789); Wilhelm Christian Rost, Zimmermann (1809 bis 1832 +); Christian Friederich Boeck, Schneider (ab 1833 bis 1842 +); am 30.6.1848 als Erben in das Stadtbuch eingeschrieben: Johanna Magdalena Sophia Boeck, Friedrich David Christoph Boeck, Juliana Magdalena Maria Boeck, Maria Amalia Wilhelmina Boeck; Carl Johann Ludwig Koch, Zimmergeselle (ab 27.10.1859 in das Stadtbuch eingeschrieben), er hatte 1858 Juliana Magdalene Maria Boeck geheiratet (ab 1859 ... 1912 +); Johannes Heinrich Hermann Paap, Schneider (ab 1914 bis 1940 +); Paul Plagens, Arbeiter (1950).

Haus Rektorstraße 6 (1994)

Haus Rektorstraße 6 (1994).

 

 

Wohnhäuser Rektorstraße 10 (links) und 8 (rechts), um 1955

Wohnhäuser Rektorstraße 10 (links) und 8 (rechts), um 1955.

 

 

Rektorstraße 10

Nr. 189 (1814)

Nr. 218 (vor 1873 1/2 Haus)

Nr. 257 (ab 12.6.1873)

Rektorstraße 10 (ab 1907)

Grundstück: 1924 (1907)

Besitzer: Caspar Radmann, Ackersmann (1751 ... 1758); Johann Ludwig Hilgendorf, Ackersmann (1767 bis 1793 +); Johann Jacob Bruger, Schustermeister (1809 ... 1844); Johann David Christian Woting, Maurergeselle (in das Stadtbuch am 3.4.1844 eingeschrieben) (ab 1844 bis 1880 +); Johann Carl Adam Lück, Zimmergeselle (1888 bis 1907 +); Heinrich Franz Kroll, Arbeiter (1911 bis 1956 +).

 

 

Rektorstraße 12

Nr. 188 (1814)

Nr. 217 (ab 24.11.1841 1/1 Haus)

Nr. 256 (ab 19.10.1876)

Rektorstraße 12 (ab 1907)

Grundstück: 1925 (1907)

   Besitzer: Jochim Dreyer; seine Witwe Amalia Dreyer, geb. Winter (1751); Daniel Brunswig, Schuster (1767); Johann Schultz (1789); Adam Heinrich Ulrich, Ackersmann (1809 ... 1814 +); seine Witwe Eva Sophia Ulrich, geb. Wasmund (ab 1814 bis 1820 +); die Tochter, Catharina Sophia Ulrich erbte das Haus (ab 1820 bis 1835 +), sie war verheiratet mit Christian Friedrich Mamerow, Ackersmann, der das Haus 1840 erbte (ab 1840 bis 1870 +); seine Tochter, Maria Friederike Mamerow, verheiratet mit dem Schlachter Johann Christian Friedrich Gäthke erbte 1876 das Haus (ab 1876 ... 1888); Johann Friedrich Ernst Köhler, Ackersmann, verkaufte 1892 das Haus an den Arbeitsmann Christian Ludwig Theodor Gundlach (ab 1892 ... 1909); seine Tochter Wilhelmine Caroline Friederike Gundlach erhielt das Haus, sie hatte am 22.7.1892 den Schlachtermeister Ernst Wilhelm Theodor Martin Kolar geheiratet (1911 ... 1944 +); seine Tochter Else Lucie Franziska Frieda Richter, geb. Kolar erbte das Haus (ab 1944 ... 1950).

 

 

 

Blick vom Kirchturm in Richtung Rektorstraße, 1967

Blick vom Kirchturm in Richtung Rektorstraße, 1967.

 

 

Rektorstraße 14

Nr. 187 (1814)

Nr. 216 (vor 1850)

Nr. 255 (ab 23.1.1850)

Rektorstraße 14 (ab 1907)

Grundstück: 1926 (1907)

Besitzer: Jacob Schröder, Ackersmann (1751); Andreas Wiechmann, Schneider (1757 ... 1767); David Conrad Gaetke, Ackersmann (1789 bis 1831); er verkaufte das Haus 1831 (in das Stadtbuch am 6.2.1833 eingeschrieben, 1/1 Haus an der Schulstraße) für 493 Rthlr. an den Arbeitsmann Johann Hinrich Daniel Lange (ab 1831 ... 1840); Wilhelm Carl Ludwig Ladendorf, Ackersmann (1867 bis 1897); Ernst Heinrich Friedrich Martin Ladendorf, Ackerbürger (ab 1897 bis 1934 +); sein Sohn Ernst Fritz Heinrich Ladendorf, Landwirt (ab 1934 ... 1950).

 

 

Rektorstraße 16

Nr. 186 (1814)

Nr. 215 (vor 1850)

Nr. 254 (ab 22.1.1850)

Rektorstraße 16 (ab 1907)

Grundstück: 1927 (1907)

   Besitzer: Christian Brockmann, Ackersmann (1751); Martin Kosegart (1758 ... 1767); Jochim Schröder (1789); Johann ErnstKrüger, Ackersmann  (1809 bis 1832 +); sein Sohn Johann Christian Mathias Krüger, Ackersmann erbte das Haus (in das Stadtbuch am 21.6.1838 eingeschrieben) (ab 1832 bis 1890 +); das Haus wurde auf seine Witwe, Auguste Friederike Dorette Krüger, geb. Eggert und die Kinder vererbt; Sohn Wilhelm Friedrich Ludwig Krüger, Ackersmann (1898 ... 1914); Albert August Karl Krüger, Ackersmann (1924 bis 1957 +).

Rektorstraße, um 1960

Rektorstraße, um 1960.

 

 

Rektorstraße 18

Nr. 185 (1814)

Nr. 214 (ab 25.2.1834  1/2 Haus an der Schulstr.)

Nr. 253 (ab 24.1.1859)

Rektorstraße 18 (ab 1907)

Grundstück: 1950 (1907)

Besitzer: Bernhard Lückstädt (1758 bis 1783 +); seine Witwe (1789); Georg Hinrich Glasow, Tischlermeister (1809 bis 1834); Christian Heinrich Friederich Zarpentin, Schneider (am 25.2.1834 in das Stadtbuch eingeschrieben) (ab 1834 bis 1858); Johann Daniel Gütschow, Zimmermann (am 24.1.1859 in das Stadtbuch eingeschrieben) (ab 1858 … 1862); Christof Heinrich Theodor Schröder, Schlachter (1867 ... 1879 +); Erdmann Christian Wilhelm Ahrndt, Weber (bis 1894); Johann Friedrich Heinrich Koch, Maurer (ab 1894 bis 1943 +); seine Tochter Meta Wilhelmine Auguste Stammer, geb. Koch (ab 1943 ... 1950).

 

 

Rektorstraße 20

Nr. 184 (1814)

Nr. 213 (vor 1850  1/2 Haus an der Schulstr.)

Nr. 252 (ab 15.9.1859)

Rektorstraße 20 (ab 1907)

Grundstück: 1951 (1907)

   Besitzer: Christian Stahl, Weber (1751); seine Witwe (1758); Otto Caspar Schultz, Ackersmann (1767 bis 1788 +); Christoff Putzbach (1789); seine Tochter, Sophia Elisabeth Putzbach, hatte das Haus geerbt, sie war verheiratet mit Johann Joachim Penzlin, Ackersmann (1809 bis 1825); der Ölmüller Joachim Franz Christian Schröder kaufte das Haus 1825 von den Penzlinschen Erben für 651 Rthlr. (in das Stadtbuch am 28.4.1832 eingeschrieben); Johann Friederich School, Tischlermeister  (am 4.7.1845 in das Stadtbuch eingeschrieben) (1836 ... 1845); Ludwig Wilhelm Theodor Rugenstein, Tischlermeister (am 19.5.1849 in das Stadtbuch eingeschrieben) (ab 1849 bis 1885 +); Adolf Ernst Friederich Röpke, Schmied (1894 ... 1907); Franz Heinrich Meyer, Schmiedemeister (1911 bis 1934 +); Robert August Hermann Vormelcher, Schmiedemeister (ab 1935 ... 1950).

In der Rektorstraße (um 1955)

In der Rektorstraße (um 1955).

 

 

Rektorstraße 22

Nr. - (1814)

Nr. - (vor 1850)

Nr. 251 (vor 1907)

Rektorstraße 22 (ab 1907)

Grundstück: 1952 (1907)

Besitzer: Haus wohl um 1850 erbaut, von wem? Joachim Wilhelm Friedrich Zarpentin, Schmied (1867 bis 1898 +); seine Witwe Lisette Johanna Maria Zarpentin, geb. Zingelmann (ab 1898 bis 1924 +); Paul Otto Friedrich Glöckner, Kaufmann (ab 1924 bis 1948); Treuhandstelle Neukalen (ab 1948).

 

 

Rektorstraße 24

Nr. 183 (1814)

Nr. 212 (vor 1853  1/2 Haus)

Nr. 250 (ab 3.2.1853 1/2 Haus a. d. Schulstraße)

Rektorstraße 24 (ab 1907)

Grundstück: 1953 (1907)

   Besitzer: Peter Stüdemann, Ackersmann (1751 ... 1758); Jochim Brauer, Schneider (1767 bis 1789 +); Johann Carl August Schmidt, Schneider (ab 1809 bis 1821 +); Niemann, Stellmacher (bis 1834); Johann Christoph Friedrich Schröder kaufte 1834 das Haus für 655 Rthlr. (am 1.7.1836 in das Stadtbuch eingeschrieben) (ab 1834 bis 1865 +); Friedrich Joachim Johann Theodor Schroder, Ackersmann (ab 1865 bis 1888 +); Carl Friedrich Johann Schröder, Ackersmann (ab 1888 ... 1920 +); seine Witwe Ida Sophia Dorothea Charlotte Schröder, geb. Sass (ab 1920 bis 1944); die Erben (1950).

Kinder spielen in der Rektorstraße, um 1955

Kinder spielen in der Rektorstraße, um 1955.

 

 

Rektorstraße 26

Nr. 182 (1814)

Nr. 211 (vor 1850)

Nr. 249 (vor 1907 1/2 Haus an der Schulstraße)

Rektorstraße 26 (ab 1907)

Grundstück: 1954 (1907)

   Besitzer: Joch. Koch; seine Witwe Catharina Koch, geb. Radmann (1751); Christoph Schultz (1758); Witwe des Jochim Krüger (1767); Johann Christian Sontag (1789); Johann Friedrich Sonntag, Maurer (1809 ... 1832 +); seine Witwe Maria Sophia Sonntag, geb. Schröder (ab 1832 bis 1848 +); Sohn Johann Friedrich August Sonntag, Maurermeister (in das Stadtbuch am 19.3.1849 eingeschrieben) (ab 1849 ... 1880); Johann Friedrich Ernst Köhler, Ackersmann (ab 22.1.1886 bis 1894 +); Friedrich August Otto Burmeister, Ackersmann (ab 1894 ... 1918); Gustav August Wilhelm Kähler, Schuhmachermeister (1924 ... 1950).

Rektorstraße, um 1965

Rektorstraße, um 1965.

 

 

In der Rektorstraße (Dethloff), Juli 1979

In der Rektorstraße (Dethloff), Juli 1979.