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TuS Neukalen Landesklasse Saison 2016-17

 

24.Spieltag Landesklasse NFC 93 - TuS Neukalen 0:2

Den TuS in seinem Lauf hält Neubrandenburg nicht auf. 6 Punkte gab es in der Kreisstadt in dieser Saison zu holen, die komplette Ausbeute landete in der Peenestadt. Zur Verteidigung der 4-Tore-Städter sei erwähnt in Neukalen holten sie 4 der 6 Punkte, aber es bleibt beim Vorteil TuS. Mit einem nach dem zweiten Part verdienten 0:2 Auswärtssieg, hat der TuS den 6.Platz schon mal in der Vitrine.

Mittelprächtige Temperaturen, eine ungewohnte Anstoßzeit (12.00 Uhr) und nur 47 Zuschauer bildeten auf dem künstlichen Grün am Weidenweg die Rahmenbedingungen. Neukalen mit “Zwölf-Pack“ Winkelmann in der Starformation, begann verheißungsvoll. Wolff serviert für Bendin, 93-Keeper Fehlhaber auf dem Posten (3.). Das war es aber auch mit der Herrlichkeit bei den Gästen. Es folgten 42 Minuten aus der vorletzten Schublade! Der TuS, ok, hinten zwar sicher, aber nach vorne ging wenig bis gar nichts. Eine ungewohnte hohe Fehlpaßquote gab es zu verzeichnen. Dem war der NFC auch ohne Aepinus und Baganz etwas voraus, sie spielten im ersten Durchgang die bessere Rolle. Aber Kapital schlugen sie nicht aus dieser Rolle. Technisch gut anzusehen, den finalen Paß, hatten sie auch nicht drauf. Zwei Halbchancen hatten sie zu verzeichnen. Küster (21.) und Haupt (31.). Den leichten Unmut bei den 35 mitgereisten Fans hielt Neukalens Routinier Ludwigs den sarkastischen Ausspruch: “ihr verwöhnten Lutscher“ entgegen (33.)! Selber schuld sagen wir, den spaßigen Gesichtsausdruck bei dieser Aussage wollen wir nicht vergessen. Und vorweg, es sollte besser werden. Zwei Sachen waren noch notierenswertes. AL-Maliki Versuch bei einem Zweikampf mit Barß eine Schwalbe zu imitieren ging mächtig in die Hose und dann noch die Verletzung von Keilholtz, gute Besserung von unserer Seite (41.). Halbzeit!

Der zweite Abschnitt begann noch ähnlich, Neukalen vielleicht gewollt passiv, ließ den NFC noch gewähren. Mundt kam beim TuS für Winkelmann. Zehn Minuten hatte der zweite Part auf der Uhr da zog das Geschehen mächtig an. AL-Maliki stoppte noch eine knappe Abseitsentscheidung (56.). Ludwigs mit der Chance auf der anderen Seite (57.). Bendin mit der Marke Weitschuß (58.). Jetzt ging es zur Sache. Paß bedient Ludwigs, satte Klebe gegen das Quergebälk, Folge: ein lauter Knall und ein 14-sekündiges Vibrieren der Latte, weiter 0:0. Dann wieder der NFC, Görß verzieht (62.). Von seiner Trainerbank der verzweifelte Ausruf: „Nein, nein, nein!“. Schudek kommt in die Partie (63.), zweiter Ballkontakt, Fehlhaber hält (65.). Küster scheitert an TuS-Keeper Burow (68.), die Szene läuft weiter, Mundt und Ludwigs aus Nahdistanz, weiter 0:0 (69.). Zehn Jahre brauchten sie zuletzt beim TuS für ein 0:0, sollten es diesmal nur zwei Wochen sein? Dieser Tenor lag in der Neubrandenburger Luft. Dieses Gespinst brach dann jäh zusammen. Paß entwischt auf rechts seinem Bewacher und der Abseitsfahne, das Auge für den freien Mann, Ludwigs, da ist er wieder, 0:1 (74.), seine 12. Saisonbude! Die tapferen 93-ziger ließen die Köpfe aber nicht hängen, suchten in diesem fairen Kick weiterhin ihre Chance. Aber ihre Dioptrien Zahl war zu schwach, der TuS jetzt hinten mit Rückkehrer Mielke zu stark und vorne effektiver. Schudek steckt klasse durch, Pfitzner ist zur Stelle, 0:2 (81.), die Entscheidung. Haupt mit der letzten Notiz für die Gastgeber (84.). Ende gut, alles gut, die Peenestädter hüpfen freudestrahlend und souverän über die 40 Punkte-Hürde! Zufriedene Gesichter bei den Verantwortlichen, wobei das schelmische Grinsen von Cheftrainer Kaczorak eindeutig zweideutig zu interpretieren ist. Aber das überlassen wir dem Stammtisch! Wir sagen Tschüß NFC, alles Gute für die Zukunft und richten unsere Blicke auf nächsten Samstag. Die “Hütte“ muß “brennen“, es geht nach Nossentin, die Blaue Wand ist in Bewegung. Wir bitten auch hier den spaßigen Hintergrund unserer Worte zu beachten!

NFC: Fehlhaber, Nolte, Görß, Kuternoga, Liedek, Küster, Böttcher, AL-Maliki, Haupt, Thude, Keilholtz, Görz, Bengelsdorf

TuS: Burow, Barß, Pfitzner, Galonska, Müller, Bendin, Winkelmann, Paß, Wolff, Ludwigs, Vreydal, Mundt, Schudek, Mielke

 

 

23. Spieltag Landesklasse

TuS Neukalen – Nordbräu Neubrandenburg 0:0

Unüberhörbar klang das TuS Neukalen-Lied durch die Gartsbrucharena. 3 Spieltage vor Ultimo schafft die “Kleinstadt“ den Klassenerhalt in der Landesklasse. Mit einem schwer erkämpften 0:0 gegen den Aufstiegsaspiranten Nordbräu machte die Kaczorak-Elf den Deckel auf eine erfolgreiche Saison. Was jetzt kommt ist die Kür, die Pflicht ist durch. Neukalen mischt indirekt ordentlich mit im Aufstiegskampf, stellt nach Teterow auch Nordbräu ein kleines Bein, Vorsicht Hütte. Für die Statistiker der Hinweis, es war das erste torlose Remis des TuS in der jetzt 5-jährigen Zugehörigkeit zur Landesklasse. Das letzte 0:0 gab es fast auf den Tag genau vor 10 Jahren, am 13.5.2007 zu Hause gegen Traktor Dargun II (Kreisliga).

Das ganze Szenario am heutigen Sonntag war nichts für schwache Nerven. Die Peenestädter, offensiv mit einigen personellen Umstellungen, legten ihren Plan klar Richtung Absicherung. Die Rechnung sollte aufgehen, dazwischen lagen aber einige bange Momente für die 120 Zuschauer. Nordbräu begann bei frühsommerlichen Temperaturen gleich mit einem Big Point. Die Ziffern der Stadionuhr hatten noch nicht die 2 erreicht, da gab es einen Standard für die Gäste, Garm steigt hoch, Kopfball vom Feinsten, TuS- Keeper Streufert hält, sorry, sensationell (2.). Danach nahm sich das Geschehen etwas zurück. Das Wirken beider Teams kam nicht zur Geltung. Eine Mini-Chance durch Ludwigs (12.) für den TuS schaffte es noch ins Notizbuch. Zerstören war die Haupttätigkeit der Akteure. Neubrandenburgs Gurisch versucht es aus der Distanz, gehalten (21.). Dann das Fast-Eigentor der Gäste, Rochow und Mentzel legen sich das Leder um ein Haar ins eigene Netz(27.). Ein Bendin-Kopfball leitet die Schlußphase des ersten Partes ein (33.). Das Spiel nahm an Fahrt auf. Wolter mit der Chance für Nordbräu, Wolff rettet auf der Linie, Szenenapplaus von der sonnigen Nordtribüne (35.). Der TuS hat auch noch einen, Müller energisch, Müller mit dem Pfund, das leder streicht knapp vorbei (37.). Sehr intensive Zweikämpfe gab es noch zwischen den beiden Kapitänen zu vermelden. Dennis gegen Dennis, Vorteil Pfitzner! Halbzeitpfiff, 44:47 Minuten, manche Uhren ticken schneller!

Im zweiten Part gab es eine permanent anrennende Gästeelf zu sehen. Die ersten 15 Minuten des Abschnittes übersteht der TuS nur mit einigem Glück bzw. dem Unvermögen der Neubrandenburger. Streufert stark gegen Ostwald (47.) und Duggert (51.). Wenig später der Riese von Kaul, den über das Tor zu schießen nennt man die hohe Kunst der Ballbehandlung (55.). Den Schlußpunkt in dieser Phase setzt Ganske, Streufert geschlagen, ja, aber da ist noch Galonska, der kratzt das Spielgerät von der Linie (60.), es blieb torlos. Neukalen befreite sich etwas, den Gästen gingen die Ideen aus. So schob sich der Krimi in die Schlußphase. Die Neukalener Konter verpufften, der letzte Ball kam nicht an. Deutlich zu spüren war die Höherwertigkeit der Verteidigung. Sie warfen sich wie schon in der Vorwoche in Teterow in die Zweikämpfe und kassierten dafür abermals Szenenapplaus. Einmal zuckte die Arena aber noch zusammen. Garm hat die letzte große Chance, ein überragender Streufert hat das letzte Wort, stark gehalten (87.). Drei Minuten Aufschlag brachten den Gästen nichts mehr ein. Die Kiebitze aus Teterow und Nossentin jubelten innerlich, die TuS-Fangemeinde freute sich lautstark und ganzen Herzen. Und als das Ergebnis aus Zarnekow kam, kannte der Jubel über den vorzeitigen Klassenerhalt keine Grenzen mehr. Einem emotional angegriffenen Trainertrio fehlten die Worte und so geht es uns jetzt auch. Danke Freunde!!!

TuS: Streufert, Fründt, Galonska, Pfitzner, Müller, Bendin, Winkelmann, Chrenko, Wolff, Ludwigs, Vreydal, Mundt, Schudek, Trostmann

Nordbräu: Mentzel, Kaul, Gurisch, Walter, Duggert, Ganske, Wolter, Garm, Bockholdt, Ostwald, Rochow, Bürger, Sommer

 

22.Spieltag Landesklasse

SV Teterow 90 – TuS Neukalen 2:3

Stell dir vor in der Bergringstadt gelingt dem SV Teterow 90 der Aufstieg und kaum einer bekommt es mit, es wäre der “blancke“ Horror. Heute wurde dieses Desinteresse nicht bestraft, Teterow unterlag im heimischen Bergringstadion dem TuS Neukalen mit 2:3. Die Resultate auf den anderen Plätzen halten Teterow aber weiter im Rennen um den Aufstieg. Die Gäste aus der Peenestadt ließen sich zu Recht von ihren Anhängern feiern. Die TuS-Trainerbank hatte die perfekte Taktik gewählt, eine Defensive zum Zunge schnalzen und ein entfesselter Vreydal war der Garant für den Auswärtsdreier.

110 Zuschauer lockte dieses Derby, weit über 60 davon hielten es mit dem TuS. Bei den Spielanteilen war das Verhältnis anders herum. Der Kick begann sehr fahrig, auf beiden Seiten fehlte den Pässen die Präzision. Die Gastgeber leicht vorne, brauchten aber Standards um richtig gefährlich zu werden. Schroeder sorgt für den ersten Eintrag ins Spielprotokoll, bleibt hängen (16.). Die Szene läuft weiter, Dabbert tuschiert das Quergebälk (17.). Teterow drückt weiter, Rzeszutek per Kopf (18.). In diese Phase hinein, der Konter des TuS, Paß wird in Szene gebracht, Mamerow wird abgekocht und der angeschlagen ins Spiel gegangene Groth kassiert das Spielgerät durch die Hosenträger. Starkes Tor, 0:1 (21.). Die 10.Saisonbude des Kapitäns. Wenig später muß Groth dann doch weichen, B. Brusch kam in den Kasten. Er sah seine Elf nach einer Antwort suchend. Die fanden aber kein Durchkommen. Es dauerte bis zur nächten echten Torchance, Schroeder mit dem Kopf, das Leder wird zum Aufsetzer, TuS-Keeper Streufert befördert den Ball gekonnt über die Latte (35.). Der Schluß des ersten Partes hatte es dann in sich. Winkelmann mit dem Riesen zum 0:2 (40.), zu kompliziert. Es folgten zwei strittige Szenen für das “gelbe Trio“, zweimal kein Strafstoß, gerecht. Latzko ganz stark am “Bein“, Freistoß, Gerdt, vorbei (44.). Nachspielzeit, Standard, Rzeszutek steigt hoch, da kam keiner mit, 1:1 (45.), Halbzeit.

Neukalen brachte zum zweiten Durchgang Vreydal. Der Wechsel sollte sich lohnen. Neukalen, resolut, zerstörte geschickt jeden Spielfluß der Bergringstädter. Und kamen sie doch mal durch, war da ja noch Streufert (49., 52.). Seine Vorderleute lagen auf der Lauer, der umsichtige Bendin leitete so manchen Gegenstoß ein. Er findet Ludwigs, das Spielgerät landet bei Vreydal, der beweist Übersicht, die erneute Führung für den TuS, 1:2 (54.). Dann wird Müller arg grenzwertig von den Beinen “gesenst“, Schiri Rusche beließ es bei Gelb. Gerdt scheitert per Freistoß (62.), denselben Mißerfolg hat dann auch Paß (67.). Neukalen stand hinten Bombe, sie kassierten einen Szenenapplaus nach dem anderen. Das baute auf, Vreydal zum Zweiten, diesmal war Fründt der Urheber, 1:3 (75.), sauber Toni. Respekt vor Teterow, der Favorit ließ sich nicht hängen. Zunächst prüft aber Müller seinen eigenen Keeper, Streufert hält (81.). Das Geschehen taucht in einen turbulenten Schlußakkord ein. Müller scheitert auch an Brusch (83.), dann gibt es “überraschend“ Gelb/Rot für Paß (86.). Na, das ist die Chance für Teterow, ja, Gerdt ist mit 2:3 zur Stelle (87.). Spannende Minuten folgten, inklusive “5x60 Sekunden Zuschlag“. Latzko und Rzeszutek (91., 94.) hatten noch einen, der TuS hatte noch 10 die mit allem was sie hatten dagegen waren, plus den 12. Mann draußen auf der hölzernen Tribüne, das half, Schluß, aus, vorbei, Auswärtssieg.

38 Punkte auf dem Haben-Konto. Klasse Männer, ein wichtiger Schritt Richtung “Klassenerhalt“!

Teterow: Groth, Mamerow, Neumann, Runne, Schroeder, Möller, Latzko, Gerdt, Dabbert, Zeiter, Rzeszutek, Brusch, Borchert

TuS: Streufert, Fründt, Pfitzner, Galonska, Müller, Bendin, Winkelmann, Klein, Paß, Wolff, Ludwigs, Vreydal, Barß, Mundt

 

 

 

21.Spieltag Landesklasse

TuS Neukalen – Union Wesenberg 4:0

Zufriedene Gesichter beim TuS Neukalen. Die Kaczorak-Elf fuhr gegen Union Wesenberg einen wichtigen Dreier ein. Ein Sieg der Moral, des Willens und der Geschlossenheit! “Dasein wenn man gebraucht wird!“ , so definierte ein stolzer Kaczorak die Leistung seiner Jungs! Der Puffer auf die Abstiegszone ist auf 10 Zähler angewachsen. 100 Zuschauer sahen bei freundlichen Temperaturen einen 4:0 Arbeitssieg ihrer Elf.

Beide Seiten plagten Personalprobleme, bei den Gästen gab es die Torwartfrage, ähnlich wie der TuS in der Vorwoche in Waren. Beide Keeper verletzt, da half Kittendorf aus. Wir nehmen es vorweg, “Kitty“ (in der Sumo-Version) machte einen ruhigen, guten, Job. Das Geschehen begann ganz munter. Ecke TuS, Paß zieht rein, Ludwigs verpaßt das Timing (2.). Die Gäste mit der Antwort, Heß verzieht (4.). Es wurde aber schnell ruhiger. Lange Bälle auf beiden Seiten wurden kontrolliert abgefangen. Wesenbergs Rübling machte dabei eine sehr gute Figur. So peu a peu schob sich der TuS in die Vorhand, war bei Standards stets gefährlich. Zweimal Klein, einmal Galonska dreimal zu spät (11.,12.,18.). Es entwickelte sich ein unangenehmer Kick, es wurde viel gearbeitet, wenig gespielt. Fall versucht es für die Gäste per Fallrückzieher, sehr gut gefallen, mehr war nicht der Fall (33.). Wesenberg in der Vorwärtsbewegung, Neukalen dazwischen, Konter, Union wartet auf einen Pfiff, stellt das Spiel ein, Chrenko legt das Leder auf Paß, der Kapitän eiskalt, 1:0 (35.). Rüblings Freistoß streicht drüber (37.). Der TuS hat noch einen. Fründt serviert auf Paß, der schiebt das Spielgerät mit aller Routine zum 2:0 in die Wesenberger Maschen (44.)! Halbzeit.

Im zweiten Abschnitt ein kompliziertes Unterfangen für die Peenestädter. Die Gäste mit dem Mute der Verzweiflung, setzten noch einmal alle Kräfte frei. Von der Neukalener Trainerbank kam immer wieder die Aufforderung zur Geduld. Die Chancen werden kommen. Die gab es zunächst aber vor dem Streufert-Gehäuse. Gerasch vorbei (51.), Buchheim mit dem Lattenstreichler (59.). In diese Druckphase der Unioner hat Ludwigs seinen Riesen, scheitert an Kittendorf (61.). Wesenberg bleibt am Zug. Der gute Fall, von Galonska ansonsten stark bewacht, ist durch, sein Abschluß aber schwach (62.). Dann darf Heß, Streufert ist noch dran (66.), Dusel für den TuS. Mit diesen Szenen haderte nach dem Schlußpfiff auch Union-Trainer Kloss. “Da mußt du den Anschluß machen und kriegst dann das Tor!“ Genauso kam es. Vreydal noch im Pech (74.), dann bricht Ludwigs auf rechts durch, trickst die Abseitsfalle aus, das Auge für den freien Mann, Chrenko trifft aus Nahdistanz, 3:0 (78.). Die Gäste weiter bemüht, werden gnadenlos ausgekontert. Eine Produktion der Einwechsler bringt das 4:0. Schudek auf Vreydal, 4:0 (84.), starker Spielzug. Der Drops war gelutscht. Der dritte Reservespieler hätte das Ergebnis noch auf 5:0 schrauben können, wollte es aber zu genau, drischt den Ball Richtung Fliesencenter (92.). Es folgt der Schlußpfiff der nicht tadellosen, aber insgesamt guten Spielleiterin Schütz.

Neukalen liegt Dank einer sehr guten Mannschaftsleistung im Soll. Am nächsten Samstag geht es für den TuS nach Teterow, da können die Peenestädter nur gewinnen Union muß zu Nordbräu.

TuS: Streufert, Wolff, Pfitzner, Galonska, Müller, Winkelmann, Fründt, Paß, Chrenko, Klein, Ludwigs, Vreydal, Schudek, Mundt

Union: Kittendorf, Rübling, Fall, Gerasch, Roeder, Buchheim, Proetel, Czaplicki, Krause, Maass, Heß, Buchheim , Müller

 

20.Spieltag Landesklasse

SV Waren 09 – TuS Neukalen 2:2

Nicht Fisch, nicht Fleisch, zwei Punkte verloren oder ein Punkt gewonnen. Die Gefühlslage bei den Vertretern des TuS Neukalen schwankte mächtig, bewegte sich in der Mehrzahl aber zum gerechten Punktgewinn bei Waren 09! Das Duell der Tabellennachbarn ging nach exakt 90:00 Minuten mit 2:2 über die Ziellinie. Gegen einen zeitmäßigen Nachschlag hätten die Teams nichts gehabt, beide wollten noch den Sieg, allein sie durften nicht.

115 Zuschauer konnten mit dem Gesehenen eigentlich zufrieden sein. Das Umfeld im Müritzstadion bewegt sich am oberen Niveau, das Grün schmeichelt jedem “Semi-Raff“ eines Golfplatzes. Neukalens Trainerbank hatte schon vor Beginn eine Baustelle. Alles, was auf TuS-Seiten Torwarthandschuh tragen kann, war außer Gefecht. Da wurde aus der “39“ die “1“. Fiete Müller, im Nebenberuf Eishockeytorwart, ging ohne Kelle zwischen die Pfosten. Im Gedächtnis bleibt sein Kommentar:“ Egal welche Nummer, ich bin stolz dieses Trikot zu tragen!“ Super Fiete. Er blieb fehlerlos.

Das Geschehen ging von Beginn an in die Vollen, vom Abtasten keine Spur. Die erste Torchance für die Gäste bremst zu Unrecht die Abseitsfahne (3.). Bei den Gastgebern verweigert ein gut positionierter Schlüter den Torschuß (4.). Waren jetzt richtig bissig. Schwerin, vorbei (6.), dann Freistoß für 09, rein in den TuS- Strafraum, da steht Riese Timper, Kopfball, Tor, 1:0 (7.). Das war schwer zu verteidigen! Der TuS wußte zu antworten, Über die Stationen Chrenko, Paß, Ludwigs, landet das Spielgerät bei Klein, der kompromißlos, Frindt geschlagen, 1:1 (15.). Ein sehr intensives Spiel. Paß trifft nur das Außennetz (18.). Gegenüber scheitert Timper an Müller (32.). Die nächste Hiobsbotschaft für TuS-Trainer Kaczorak, Pfitzner verletzt raus, Barß kam nahtlos rein (34.). Die Schlußphase des ersten Partes wurde dann nochmal richtig heiß. Neue für Waren, drüber (41.), dann Ludwigs für den TuS, genausoweit vorbei (42.). Nachspielzeit (da gab es sie noch), Klein setzt sich gegen Halb-Waren durch, der Ball kommt zu Ludwigs, der Torjäger ohne Glück, Frindt bringt das Remis in die Halbzeitpause.

Zweiter Durchgang, die gleiche gute Qualität, die ersten Achtungszeichen setzt TuS-Kapitän Paß (53., 54.). Neukalen erreicht eine gefühlte Spielkontrolle. Warens Spielführer Schlüter staucht seine Mannen zusammen:“Das ist zu wenig!“ Kurzzeitig wurde er erhört, Klemmer rutscht nur knapp am Ball vorbei (59.). Beide Trainerbänke reagierten. Warens Coach Wunderlich brachte Wackerow (64.), Kaczorak warf Wolff ins Getümmel (72.). Dann erwischte es Klemmer, verletzt raus (77.). Ihm, wie natürlich auch Pfitzner, gute Besserung. Auf dem Platz erspielten sich die Gäste einen Chancenvorteil. Ludwigs scheitert einmal an Frindt (68.), dann fehlt ihm die Kraft (73.). Warens Stadionsprecher griff ins Geschehen ein: “Noch 8 Minuten, feuert unsere Mannschaft an, sie brauchen das Tor“! Er fand Gehör, nur beim falschen Team. Kaum war das Echo der Ansage verklungen, gab es das Tor. Paß energisch über links, das Auge für Wolff, das erste Saisontor des Aushilfsstürmers, 1:2 (82.)für den TuS. Zu diesem Zeitpunkt eher verdient. Waren stemmte sich mit aller Macht dagegen. Ein unnötiges Foul, Freistoß für die 09-ner. Der lange Ball, Verwirrung vor Müller, Wackerow mit dem Überblick, er netzt ein, 2:2 (87.). 1:1 bei den Jokertoren. Beide rüsteten zur Schlußoffensive. Diese Bemühungen wurden jäh durch den pünktlichen Abpfiff abgebrochen. Was blieb war ein Hände schütteln und dann ein Dank an die 40 mitgereisten Fans. In der Tabelle bleibt alles gleich, Waren auf 6., der TuS einen davor!

Waren: Frindt, Lübkes, Görtz, Schröder, Neue, Schlüter, Klemmer, Bülow, Schwerin, Durke, Timper, Wackerow, Loewenau

TuS: Müller, Schudek, Pfitzner, Galonska, Fründt, Bendin, Winkelmann, Chrenko, Paß, Klein, Ludwigs, Barß, Wolff

 

 

 

 

19.Spieltag Landesklasse

TuS Neukalen – PSV Röbel 2:4

Den Landesklassenkracher am Sonntag, die beiden besten Rückrundenteams Neukalen und Röbel trafen im direkten Duell aufeinander, verfolgten 180 Zuschauer. Die Gäste aus der Müritzstadt waren in allen Belangen eine Nuance voraus und siegten verdient mit 2:4. Bei den TuS-Verantwortlichen haderte man doch sichtlich mit dem Auslassen der Big Points und auch Bruder “Dusel“ hatte heute ein weißes Jersey an. Aber egal für wen man war, der Kick war seinen Eintritt wert. Diese Sterzel, Gaulke und Arlt in ihrem Lauf, hielten die Neukalener heute nicht auf.

Aber tasten wir uns der Reihe nach durch das Geschehen. Bei mittelprächtigem Aprilwetter setzte Röbel durch Arlt eine frühe Duftmarke (3.). Beide Seiten standen gut sortiert. Auch die zweite Notiz ging an die Gäste, ein Freistoß von Diercks streifte das Quergebälk des TuS-Gehäuses (16.). Dann durften die Peenestädter. Paß mit strammem Querleger für Ludwigs, der drischt das Leder, sichtlich überrascht aus knapp drei Metern, 5 Meter über das angestrebte Ziel (22.). Dann ist Chrenko nur mit einem Bewacher am Hacken Richtung Gohlke-Tor unterwegs, er kann ihn nicht verwerten (25.). Jetzt waren sie auf Temperatur. Ludwigs und Paß stark in der Vorbereitung, Winkelmann ist zur Stelle, 1:0 für den TuS (28.). Röbel ist um die Antwort nicht verlegen. Sterzel (30.), noch vorbei. Es folgte der erste Auftritt von Meister “Dusel“, Mehl mit dem langen Ball, das Spielgerät ist lange unterwegs, Streufert kämpft mit der Sonne, das Spielgerät fällt erst auf die Latte und dann Sterzel vor die Füße. Das läßt dieser sich nicht entgehen, 1:1 (34.). Was für ein “Mehl“! 4 Minuten später, Getümmel im TuS-Strafraum, Foul an Mielke, denkste, der TuS eine “Mü“ nicht bei der Sache, Mehl ist zur Stelle, 1:2 (38.), was für ein “Mehl“. Winkelmann’s Chance zum Ausgleich verpufft (44.), Halbzeit! Durchatmen!

Aus den Kabinen kam der Tabellenleader aus Röbel deutlich früher als die Gastgeber. Deutlich besser in den zweiten Part kam dann aber Neukalen. Paß mit dem Pfostenschuß (48.) und Bendin mit dem Kopf (49.). Der TuS wechselte kräftig durch, trotzdem verfiel das Geschehen, Torraumszenen wurden von beiden Seiten eher nicht geboten. Die neutrale Zone blieb der Hauptspielort. Das Ganze lebte von der Spannung, für wen ging hier noch was. Die Gäste wollten irgendwie mehr und wurden auch belohnt. TuS-Keeper Streufert verliert auch den Rückkampf mit dem Sonnenlicht, ein langer Freistoß von Diercks schlug hinter ihm zur 1:3 Gästeführung ein (80.). Das war es wohl. Der Zeiger tickte runter, Sterzel hat noch einen Riesen, scheitert an Streufert (88.). Der TuS setzte noch mal alles auf Angriff und siehe da, es geht doch. Paß (90.+2), Gohlke hält, Paß mit dem Kopf, 2:3 (90.+3). 5 Minuten hatte Schiri Dräger angezeigt. Nein, nicht mit uns, Sterzel begann und beendet die Röbeler Torstatistik, 2:4 (90.+4). Abpfiff und der ehrliche Glückwunsch der Neukalener an die Gäste! Die festigen ihre Führung. Neukalen bleibt auf der 5. und muß am nächsten Samstag zur nächsten Müritzstadt, es geht zum Tabellensechsten Waren.

TuS: Streufert, Fründt, Pfitzner, Mielke, Schudek, Bendin, Winkelmann, Chrenko, Paß, Klein, Ludwigs, Müller, Barß, Wolff

Röbel: Gohlke, Kohl, Diercks, Mehl, Arlt, Gaulke, Sterzel, Schmidt, Paetzke, Appel, Johannsen, Kohl, Rehm

 

 

Hallo Fangemeinde!

Heute um 14.00 Uhr stand das fußballerische Leben in Mecklenburg für mehr als eine Minute still! Schweigende Momente des Gedenkens an Paul, an seine Familie, an Concordia Zarnekow! Eine traurige Minute, eine leere Minute. Lebe wohl, Paul!

18.Spieltag Landesklasse

Kicker JuS – TuS Neukalen 0:1

Der Übergang zur Tagesordnung war heute für viele kein leichter Schritt, aber die rauhe Realität dieser Saison verlangte ein schnelles Umschalten. Das Ausblenden dieser Gefühle gelang den Gästen aus der Peenestadt Neukalen im Stavenhagener Waldstadion besser. Sie landeten in der Reuterstadt einen Big Point. Mit einem knappen, aber verdienten 0:1 nahmen sie den Dreier mit auf die Heimreise und schoben sich im Tableau auf Rang 4. 6 Punkte in einer Spielzeit gegen JuS, das gab es für den TuS noch nicht in der Statistik.

132 Zuschauer trotzten dem “ekligen“ Aprilwetter und füllten die Stadionkasse. Auf sie wartete eine sehr intensive Begegnung, deren Reiz bis zum Ende in der Spannung lag. Der erste Warnschuß ging auf das Konto der Einheimischen. Der agile Below mit dem Schuß, vorbei (3.). Die nächste Notiz sichert sich der TuS, Klein mit der Möglichkeit, Völker blockt ab (5.). Neukalen schiebt sich gekonnt in die bessere Position, bestimmt jetzt diese Phase. Lange und Chrenko im Duett, viel zu kompliziert, da war mehr drin (8.). Mundt mit dem Freistoß Richtung 11-Meter-Punkt, ein Kickers-Mann ändert mit der Kopfhaut die Richtung des Leders, Bendin steht goldrichtig, Mosch ohne Chance, 0:1 (12.). Ein hageliges Wetterintermezzo nahm kurz die Fahrt aus dem Spiel. Als dieses vorbeigezogen war wurde Below zur tragischen Figur. Erst strich sein Freistoß knapp am Streufert-Gehäuse vorbei, dann ging er bei einem Zweikampf unglücklich zu Boden und verletzte sich schwer an der Schulter. Von hier aus die besten Genesungswünsche an den Spieler. Nach der Unterbrechung rette Kokel in höchster Not vor Paß, es blieb bei der knappen Führung der Gäste! Nach diesen Turbolenzen nahm sich die Szenerie eine Auszeit. Ein gefälliger Kick in der neutralen Zone. Bis zu den nächsten Torchancen dauerte es bis in die lange Nachspielzeit des ersten Partes. Tomaszewski für JuS (45.+2) und Mundt für die Peenestädter (45.+3), beide ohne zählbares Ergebnis, Pause, Zeit für ein wärmendes Getränk!

Der glücklose Klein hat die erste Szene im zweiten Abschnitt (48.). Es entwickelte sich ein Fight um jeden, zu hohen, Grashalm im Waldstadion. Und der Wind griff mehr und mehr ins Spiel mit ein, wurde zum unkontrollierbaren Mitstreiter. Das Spielgerät unternahm desöfteren einen nicht vorhersehbaren Weg. Das war aber für beide gleich. Bendin (55.) und Schuster (57.) mit guten Aktionen. Die Reuterstädter bemühten sich aus allen Reihen, sie wollten eine Wende. Bei dem Wollen blieb es, Neukalen gegen den Ball ganz stark, eine defensive Meisterleistung des TuS, wo immer sie bei den Kickers die Kugel hin spielten, ein Neukalener war dazwischen. Und auf der Gegenseite gab es jetzt die Lücken, hier fehlte es auch beim TuS am letzten Schneid. Dann doch fast der Ausgleich, der eingewechselte Trost mit der zweiten nennenswerten Chance der Gastgeber im zweiten Part (85.), vorbei. Der Zeiger tickte rastlos weiter, die Gäste noch mit drei guten Dingern, Winkelmann (86.) und Paß (88., 89.), zweimal vorbei, einmal Mosch stark gehalten! Das war es, die guten Spielleiter pfiffen die Begegnung ab.

Mit breiter Brust waren sie angereist, sie ist um weitere 3 Punkte angewachsen, Neukalen hält seinen Kurs und stürzt die Kickers in unruhiges Fahrwasser! Nächste Woche schaut Tabellenprimus Röbel in der Gartsbrucharena vorbei! Mal sehen was geht! JuS muß nach Waren. Die Müritzstädter sind heute mit 7:1 in Faulenrost quasi untergegangen.

JuS: Mosch, Völker, Naujoks, Haack, Kokel, Kläre, Voß, Henkel, Tomaszewski, Schuster, Below, Trost, Lüders, Runge

TuS: Streufert, Fründt, Pfitzner, Mielke, Schudek, Bendin, Mundt, Paß, Chrenko, Klein, Lange, Müller, Galonska, Winkelmann

Fotos: Andreas, danke!!!

 

 

 

17.Spieltag Landesklasse

TuS Neukalen – SV Burg Stargard 09 2:1

Zufriedene Gesichter beim Neukalener Trainertrio, Enttäuschung in der Mine von Gästecoach Deerberg. Der TuS besiegt in einem sehenswerten Spiel Burg Stargard mit 2:1. Die bisher weiße Rückrundenweste der Gäste bekam ihre ersten dunklen Flecken. Neukalen schiebt sich weiter nach oben (5.), Stargard rutsch auf Platz 8.ab. Der Berichterstatter nahm nach dem Schlußpfiff von einem neutralen Beobachter den Kommentar: „Wer solche Spiele gewinnt, der macht vieles richtig“ mit ins Protokoll und wir denken der Spruch trifft es momentan ganz gut. 10 Punkte aus 4 Spielen der Rückrunde, der TuS macht seine Hausaufgaben!

170 Zuschauer, angenehme Temperaturen und eine volle Auswechselbank, Neukalens Voraussetzungen waren top. Die Niederlage bei der Seitenwahl stecken sie zügig weg. Der TuS kam klar besser in das Geschehen. Ludwigs im ersten Duell mit Torwartoldie Hinz, gehalten (3.). Chrenko über rechts, das Leder scharf vor das Tor, Stargard fast mit dem Eigentor, Hinz hält, das Leder bleibt im Spiel, Ludwigs steht goldrichtig, das 11.Saisontor, 1:0 (6.). Der TuS läßt nicht locker, Paß mit dem Riesen, scheitert unglücklich (7.). Aus dem Nichts dann die Gäste, Weiß klatscht das Spielgerät an den Pfosten (14.). Das weckte die Gäste jetzt komplett, die Szenerie schob sich auf Augenhöhe. Neukalen vor dem Tor aber noch bissiger, Klein zum Ersten, vorbei (25.), Klein zum Zweiten mit Erfolg. Freistoß Mundt, Klein mit dem Haaransatz noch dran, Hinz geschlagen, 2:0 (28.). Die Gäste hatten die Antwort auf dem Fuß, Suckstorff scheitert an Streufert. Der TuS-Keeper war wieder ein starker Rückhalt. Der erste Part hatte eine rassige Schlußphase. Klein zum Dritten, Flugkopfball, technisch perfekt, aber ohne Erfolg. Die letzten beiden Szenen für die Gäste, Bünning verzieht (40.) und Torjäger Thürsam findet in Streufert seinen Meister (42.). Halbzeit, durchschnaufen.

Ein spannender zweiter Abschnitt sollte es werden. Die Gäste kamen noch stärker aus der Kabine. Das Offensivspiel der Stargarder flößte Respekt ein, aber die Peenestädter erstarrten nicht in Demut, sie setzten ihre kämpferischen Qualitäten entgegen. Das sah nicht immer schön aus, was soll‘s, das zählt nicht (3 Euro). Stuht sichert sich die erste Notiz (48.), vorbei. Dann sorgte das gute Schiedsrichtertrio für farbliche Belebung. 3x Gelb in 10 Sekunden, wow, Suckstorff, Bendin und Ludwigs sahen den Karton (54.), ansonsten ging der faire Kick ohne Karten über die Runden. Die Gäste jetzt richtig zwingend, erwischen den TuS unsortiert, Stuht meldet sich, ist mit dem 1:2 Anschluß zur Stelle (56.). Der Spannungsbogen dehnt sich weiter. Suckstorff scheitert an Streufert (58.), Glück für den TuS. Stargard verpaßt das Nachhaken, Neukalen befreit sich zunehmend aus der Umklammerung. Thürsam’s Kopfball (76.) war die letzte ernstzunehmende Bedrohung für den Neukalener Kasten. Mit einigem Glück und viel Können hielten sie die Stargarder in Schach. Die Möglichkeiten den Sack zuzubinden ließen sie aber auch liegen. Paß (77.), scheitert, dann Lange mit dem Solo, zwingt den Ü 50-Mann Hinz noch zur einer Rasenprobe, von beiden stark, der “alte“ Mann blieb Sieger. Aber eben nur in dieser Szene. Die 3 Punkte blieben in der Peenestadt, ein Sieg der Moral, ein Sieg gegen einen ganz starken Gegner, ein Sieg der alles andere als selbstverständlich ist. Glückwunsch! Nächsten Samstag geht es in die Reuterstadt zu Kickers JuS und das mit breiter Brust. Verdientermaßen!

TuS: Streufert, Fründt, Pfitzner, Mielke, Schudek, Bendin, Mundt, Chrenko, Paß, Klein, Ludwigs, Müller, Winkelmann, Lange

Burg: Hinz, Boldt, Markewitz, Lubiniecki, Discher, Mentzel, Bünning, Suckstorff, Weiß, Stuht, Thürsam, Busse, Butt, Neumann

 

 

16.Spieltag Landesklasse

Faulenroster SV – TuS Neukalen 1:1

Die Vorzeichen für ein Derby waren ideal, bestes Fußballwetter, die Tabellensituation und 150 Zuschauer. Und diese wurden auch nicht enttäuscht. Die Landesklassenpartie Faulenrost gegen Neukalen wurde dem Anspruch gerecht. Spannende 94 Minuten brachten ein 1:1 zusammen, ein Remis was den Gästen besser zu Gesicht steht. Eine starke erste Hälfte reichte Faulenrost nicht, da ließen sie zuviel liegen. Hitzige, “verbale“ Situationen gab es lobenswerterweise nur unter den Anhängerscharen, die Akteure selbst gingen trotz der Brisanz des Spieles sehr fair miteinander zur Sache. Aber tasten wir uns der Reihe nach vor.

Auf dem kleinen grünen Rechteck im Peenedorf gönnten sich beide Parteien keine Eingewöhnungsphase. Faulenrost schob sich frühzeitig in die Regieposition, war im ersten Durchgang das dominierende Team. So brauchte man sich nicht zu wundern das TuS-Keeper Streufert recht bald seine ersten Notizen bekam. Erst stark gegen N.Pecat, dann auch beim Nachwischer von Völker Sieger im Duell (7.). Die TuS-Reihen kamen mächtig ins Schwitzen, der “Stramm-Kreisel“ der Faulenroster ließ eigene Offensivversuche meist im Keim ersticken. Torraumszenen gab es nur für die Gastgeber. Libero Stramm vergibt (16.), dann rettet der Pfosten die Peenestädtern vor einem Rückstand, Heuck (21.). Sie hielten ihr Tempo konstant hoch, nur gut dass die Gäste in Sachen kämpferischer Einstellung ebenbürtig waren. So beruhigte sich das ganze Geschehen. Dem Unparteiischen war das nicht ganz koscher, er richtete seine ungeteilte Aufmerksamkeit auf die korrekte Ausführung von Einwürfen! Kurz vor dem Pausengetränk dann doch notierenswertes. Heuck per Kopf (41.) und Klein mit der ersten richtigen TuS-Gelegenheit (42.). Halbzeit!

Das Pausengespräch bewirkte einen Stimmungswechsel auf dem Platz. Neukalen schubste die Einheimischen vom Regiestuhl und so gab es einen zweiten Part auf zumindest Augenhöhe, wenn nicht sogar mit leichten Vorteilen für die Gäste. Dieses Tempo konnte Faulenrost nicht über 90 Minuten bringen, zumal sie Valeske verletzungsbedingt ersetzen mußten. Der war nach einem Foul von Pfitzner unglücklich auf die Schulter gefallen (53.). An dieser Stelle alles Gute von uns. Die Gastgeber mit einem Kopfball von Friedrichs (57.), dann wurde es vor dem Nehls-Gehäuse interessanter. Selbiger stark gegen Paß (64.), dann verzieht Ludwigs (66.). In diese Phase hinein ein eher glücklicher Konter, an dessen Ende sich Pecat zum 1:0 als Torschütze krönt (68.). Der TuS geschockt, mitnichten, sie waren selber dran. Paß scheitert erst noch knapp (71.), wenig später stimmte die Dosierung, ein plaziertes Pfund aus 14 Metern zappelt hinter Nehls in den Maschen, 1:1 (74.). Auf in die heiße Schlußphase, so dachten viele. Beide investierten ihre Reserven, jeder Meter des “Grüns“ wurde noch einmal besucht, den Schlüssel zum erhofften Siegtreffer fanden beide nicht.

So hielten die Peenestädter die Peenedörfler auf Distanz im Tableau. An dieser Stelle noch einmal Danke für dieses spannend faire Spiel an beide Seiten.

Nächste Woche kommt die Mannschaft der Stunde, Burg Stargard in die Gartsbrucharena und der nächste harte Fight steht auf Eurem Programm!

Faulenrost: C.Nehls, Geistlinger, M.Nehls, Harmel, Friedrichs, Valeske, Falke, Stramm, Heuck, Völker, Pecat, Ludwig, Rambatt

TuS: Streufert, Wolff, Pfitzner, Galonska, Schudek, Bendin, Mundt, Klein, Paß, Müller, Ludwigs, Fründt, Chrenko, Lange

 

15.Spieltag Landesklasse

TuS Neukalen – Victoria Neustrelitz 6:1

“Nass bis auf die Eier“, aber nur zufriedene Gesichter auf der TuS-Seite! Mit einem gelungenen Heimauftritt wurde Victoria Neustrelitz mit 6:1 abgekocht! Dieser wichtige Dreier ließ die Pufferzone auf die Abstiegsränge auf fünf anwachsen. Einziger Wehmutstropfen bei den Peenestädtern ist der Verlust der Leaderposition in der Fairness-Wertung. Die unnötige gelb/rote Karte für Barß (86.) und der fünfte Karton für Mielke dezimieren den Kader für den nächsten Auftritt in Faulenrost!

Trotz ausgereiften “Kaminwetters“ fanden 90 Zuschauer den Weg in die Gartsbrucharena und sie sahen einen TuS, der von Beginn an in die Vollen ging. Klein hat den ersten “großen“ Auftritt, rutscht vorbei (1.). Gegenüber sichert sich Thiedig die erste Notiz für die Gäste (2.). Neukalen sichert sich früh die Bestimmer-Rolle der Partie und setzte diese auch in Zählbares um. Mundt mit dem perfekten Zuspiel, Kapitän Paß ist zur Stelle, 1:0 (9.). Die Victoria versucht die schnelle Antwort, Hollnagel prüft Streufert, gehalten. Den Nachwischer schiebt Thiedig am Aluminium vorbei ins Seitenaus (11.). Mehr kam von Neustrelitz erst mal nicht. Paß energisch über rechts, das Leder scharf vor das Gehäuse, Fiedler mit dem Eigentor, 2:0 (19.). Der TuS macht richtig Druck. Klein verweigert den Torerfolg, rutscht vorbei (23.). Paß bringt Mundt in Position, der schickt ein sattes Pfund auf Reisen. Victoria-Keeper Wulff chancenlos, 3:0 (27.), stark Aktion. Winkelmann (39.) und Mundt (40.) hätten noch vor dem heißen Pausentee nachlegen können, beide vergaben.

Die Pause wurde bis zur Grenze ausgekostet, der Troß verließ nur wehmütig die wärmende Kabine. Die Peenestädter knüpften nahtlos an den ersten Part an. Aus Regen wurde jetzt Schneeregen. Die Gäste versuchten sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Es blieb beim Wollen, im Gegenteil, das bot Räume für die Gastgeber. Ein Konter nach dem anderen rollte auf Wulff zu. Müller (48., 58.), Winkelmann (53.) und Paß (54.), keiner ließ das Netz zappeln. Den Bann brach Chrenko. Von Müller in Szene gesetzt hatte er mit dem 4:0 seinen “Torfluch“ verbannt (65.). Das zog den Gästen endgültig den Zahn. Das Geschehen gönnte sich eine ruhigere Phase. Bis zur 80.Minute. Da gab es den einzigen gröberen Schnitzer in der Neukalener Defensive, Rhode nutzt diesen gekonnt zum 4:1 (80.). Der alte Abstand wurde aber postwendend wieder hergestellt. Das übernahm Paß, mit Übersicht, 5:1 (81.). Müller mit überhöhter Geschwindigkeit im Victoria-Strafraum unterwegs, die Sense war da, Strafstoß. Paß tritt an, versenkt und macht den Dreierpack voll, 6:1 (84.). Gesprächsstoff brachte dann noch mal die Ampelkarte für Barß. Für ein nicht begangenes Foul gab es Gelb, die Reaktion seinerseits Richtung Stirn war unüberlegt. Die jungen Wilden halt! Die Unparteiischen hatten auch genug und ohne Nachschlag ging das Ganze zu Ende. Ein klar verdienter Heimsieg für Neukalen. Nächste Woche ist Pokalpause, dann geht es zum immer interessanten Klassiker nach Faulenrost!

TuS: Streufert, Wolff, Mielke, Pfitzner, Schudek, Bendin, Mundt, Winkelmann, Chrenko, Klein, Paß, Galonska, Müller, Barß

Victoria: Wulff, R.Teßmer, C.Teßmer, Fiedler, Hollnagel, Krüger, Friese, Phode, Arndt, Kroh, Thiedig, M.Friese, Kaiser

 

 

14.Spieltag Landesklasse

SV Chemnitz – TuS Neukalen 2:3

Ein erleichtertes, zufriedenes Grinsen im Gesicht von TuS-Keeper Streufert war nach dem 97-minütigen Landesklassenkrimi am Samstag in Chemnitz das Bild des Tages! Er kam ohne Fehler durch und sein Team heimste drei wichtige Auswärtspunkte ein. Das verdiente 2:3 für die Peenestädter erlebten 65 Zuschauer.

Nach über 3 Monaten Wettkampfpause ging es zunächst auf beiden Seiten nervös los. Nach der erfolgreichen Suche nach einem prallgefüllten Spielgerät begann eine Phase des Abtastens. Die Einheimischen hatten doch einige Probleme in der Defensive. Der TuS schob sich dazwischen, hatte durch Paß (6., 12.) und Chrenko (14.) erstes notierenswertes zu bieten! Dann bekommt Ludwigs das Leder, zieht ab, Chemnitz Torwart wehrt stark ab, Paß steht bereit, starke Klebe, das Ding schlägt ein, 0:1 (16.). Klein dann zu kompliziert (20.), die Szene läuft weiter, verschiebt sich Richtung TuS-Strafraum. Kurz vor diesem bringt Pfitzner Herrmann zu Fall. Der Gefoulte wieder schnell auf den Beinen, schießt den Freistoß, abgefälscht, 1:1 (22.). Das brachte die Peenestädter aber nicht vom Kurs. Ludwigs mit der schnellen Antwort. Die Gastgeber mit einem kollektiven Aussetzer, Neukalens “8“ ist zur Stelle, 1:2 (26.). Das Ganze war gerade in die Welt gepostet, da war Ludwigs schon wieder in Jubelpose! Aus 15 Metern, halbrechts wollte er wohl eher flanken, es wurde mehr daraus. Mit diesem krummen Ding konnten sie bei Chemnitz nicht um, 1:3 (29.). Das war es erst mal. Die Partie wurde ruhiger. Der überzogene Schluß des ersten Partes gehörte Chemnitz. Die machten noch einmal richtig Druck, aber auch erfolglos, Halbzeit!

Der zweite Abschnitt wurde zur reinen Geduldsprobe, Chemnitz investierte jetzt viel in der Offensive. Aber so wirklich richtig durch kamen sie nicht. Im Gegenteil, Neukalen bekam in schöner Regelmäßigkeit Konterchancen geboten. Daß sie diese nicht nutzten kann sträflich sein. Entweder Chemnitz guter Torwart oder die doch unebene Spielfläche, irgendwas war immer (57., 59., 61., 63.). Dann probierte es Brinkmann für Chemnitz, daneben (65.). Dann der Witz des Tages. Reich läuft mit dem Spielgerät Richtung Streufert, legt sich das Leder zu weit vor, Streufert klärt zur Ecke! So weit, so gut, alles klar, nein, der Herr an der Linie hatte ein anderes Bild vom Geschehen, welches, keine Ahnung. Er überzeugte seinen Chef und es gab Strafstoß für die Gastgeber, Herrmann souverän, 2:3 (67.). Turbulente Schlußphasen in Chemnitz, da können viele ein Lied von singen. Auf beiden Seiten wurde gekämpft, daran hatten auch die Männer in Gelb ihre Freude und bescherten dem Geschehen einen Nachschlag nach dem anderen. Aus 4 wurden 6 und dann gab es noch mal eine Minute Nachspielzeit. Es half Chemnitz aber nicht, mehr als ein Pfostentreffer und einen geschenkten Eckball verbuchten sie nicht.

Ein wichtiger Dreier für Neukalen. Das ist es was zählt! Nächste Woche kommt Schlußlicht Neustrelitz in die Gartsbrucharena, da ist Nachlegen Pflicht!

TuS: Streufert, Schudek, Pfitzner, Mielke, Trostmann, Bendin, Mundt, Klein, Chrenko, Ludwigs, Paß, Barß, Winkelmann, Wolff

 

13.Spieltag Landesklasse
Concordia Zarnekow – TuS Neukalen 3:4
Egal mit welcher Mannschaft man am Sonntagmittag sympathisierte, sei es die heimische Concordia oder die Gäste aus Neukalen, mehr kann man nicht verlangen, für 2 Euro Eintritt. Immerhin 250 Zuschauer trotzen dem unangenehmen Novemberwind und wurden dafür mit Sonnenschein und einem auf der Schlußgeraden spannenden Derby belohnt! Es fällt dem Berichterstatter heute schwer den Weg der Neutralität nicht zu verlassen. Nicht das die beiden Gegner daran Schuld wären, nein, der Herr Spielleiter hatte absolut nicht seinen besten Tag erwischt. Aber das ist Fußball, das gehört dazu und wir werden versuchen es in entsprechende Worte zu fassen. Das Fazit wollen wir vorweg nehmen. Die Peenestädter verteidigten Platz 1. in der Fairplaywertung, machen dort glatt ein “2,0 Abi“ und sie siegen nach einer gefühlten Ewigkeit mal wieder in Zarnekow. Damit überwintert Neukalen in der gesicherten Zone, das ist Balsam für die Weihnachtszeit.
Stürzen wir uns nun ins Geschehen. Die Gastgeber waren personell arg angeschlagen, Grabowski und Goetzie saßen ihre Sperren ab, selbst das Zarnekower “Megaphon“ Garz fehlte auf dem Spielbogen. Da sah es auf Seiten der Gäste freundlicher aus. Neukalens Trainertrio konnte aus dem Vollen schöpfen. Und so begannen sie auch. Der erste Part ging klar mit 80:20 an die Peenestädter. Vielleicht lehnen wir uns zu weit hinaus, es war die beste Hälfte der Saison. Spielerische Feinkultur hieß der Neukalener Trumpf und der stach. Fründt (2.), noch daneben. Dann wieder Fründt über rechts, scharf nach innen, Müller muß ihn machen, darf aber nicht. Das nimmt Lübke ihm ab, Eigentor, 0:1 (3.). Neukalen ganz stark, Zarnekow kam hinten kaum zum Durchatmen, die Chancen füllten eine ganze Seite im Notizblock. Erst Müller und Klein gegen Salzwedel (8.), der Torwart siegt. Dann Ludwigs allein, wieder Salzwedel stark (9.). Winkelmann (13.), dann Klein mit dem Riesen (15.), kein Erfolg. Dann doch mal eine Meldung von der anderen Seite. Matthias Schoknecht prüft Röseler, gehalten (16.). “Da helf ich doch ein bißchen aus“, so ähnlich muß der Unparteiische gedacht haben. Dust fällt sich selber und bekommt den Elfmeterpfiff, Kopfschütteln nicht nur bei den Gästefans. Schlappmann souverän, 1:1 (17.). das blieb auch die letzte notierenswerte Offensivmeldung der Gastgeber im ersten Abschnitt. Ludwigs erwischt Salzwedel auf dem falschen Fuß, eingenetzt, 1:2 (19.), die passende Antwort. Der Gästemotor lief auf Hochtouren. Klein mit der ersten Bewerbung zum Tor des Tages, ganz einfach und “so schön“, 1:3 (31.). Fründt auf Winkelmann, Lattenstreichler (32.), wieder Winkelmann, Salzwedel hält, das Leder bleibt aber im Spiel, Bendin schießt zum 1:4 in die Maschen und löst Klein in der Wertung ab. Winkelmann durfte es noch einmal probieren, es blieb beim Versuch (43.), Halbzeit, durchpusten, heißer Kaffee!
Der zweite Abschnitt, ja schwer zu beschreiben, er fing mit einer kleinen Druckphase der Concordia an, mehr als ein Schoknecht-Freistoß (48.) brachte diese nicht. Das Niveau sank, der TuS verwaltete vielleicht zu sehr das Ergebnis, Zarnekow fiel eigentlich nichts ein. So trudelte die Szenerie munter vor sich hin. Bis in die 70 Minute. Müller im Concordia-Strafraum, die Einheimischen mit einer doppelten Beinzange der gehobenen Art, alles im engen Rund rechnete zu Recht mit dem Elfmeterpfiff. Den gab es aber nicht. Wie bitte? Nein, es gab Gelb für Müller. Dieser beschwert sich und hat sich dabei nicht im Griff! Konsequenz war die zweite Gelbe und der Ausschluß vom Geschehen. Das war “Ansporn“ für Zarnekow, sie witterten diese gelegte Spur. Der TuS hatte kurz mit sich selbst zu tun, wurde gnadenlos bestraft. Der robuste Konopatzki setzt sich durch, 2:4 (74.). Jetzt taumelte der TuS doch gehörig. Der Zarnekower Treffer war gerade notiert, da schlug es bei Röseler erneut ein. Schoknecht mit einem direkten Freistoß der Zungenschnalzer-Kategorie, 4:3 (76.) und der Gewinn in der Rubrik “Tor des Tages“. Aber wie sie plötzlich ins Spiel kamen, so war der Spuk dann auch wieder vorbei. Es gab zwar aus Gästesicht eine zittrige Schlußphase, aber auch keine berechtige Ausgleichschance für die Concordia zu notieren. Sie bemühten sich zwar, aber das wäre ganz klar nicht verdient gewesen. Auch kamen sie nicht mit der vollen Besetzung über die Zeit. Wir haben nicht ganz aufgepaßt, aber es müßte Schramm gewesen sein, gelb-rot (89.). Zum Thema Uhr und Nachspielzeit in Zarnekow schreiben wir fast jedes Jahr, das ist irgendwie schon Routine. Aus angezeigten 4 Minuten wurden wieder fast 7. Es half der Concordia nicht, der wiedergenesene Pfitzner hatte mit seinen Mannen den Laden im Griff und sie durften sich mit diesem 3:4 Derbysieg in die Winterpause verabschieden!
Zarnekow: Salzwedel, Lübke, Konopatzki, Pa. Bebenroth, Schoknecht, Skoeries, Ph. Bebenroth, Schhramm, Dust, Schoknecht, Schlappmann,
TuS: Röseler, Wolff, Pfitzner, Mielke, Schudek, Fründt, Bendin, Klein, Winkelmann, Müller, Ludwigs, Mobby, Paß

 

12.Spieltag Landesklasse

TuS Neukalen – Nossentiner Hütte 1:1

“Zu wenig“, hieß das nüchterne Fazit des Neukalener Trainertrios mit dem Blick auf die Tabelle. Gerade hatte ihr Team das sechste Remis der Saison eingetütet. Der bis dato Tabellendritte Nossentiner Hütte war zu Gast in der Gartsbrucharena und der spielstarke Aufsteiger verdarb mit einem 1:1 den Peenestädtern den letzten Heimauftritt des Jahres.

Strahlender Sonnenschein machte den durchgefrorenen Spielteppich zum “schmierigen“ Geläuf. Das störte beide Teams vor 120 Zuschauern aber herzlich wenig. Die Szenerie ging gleich mit hohem Tempo los. Die neutrale Zone blieb zunächst aber der Hauptspielort. Das erste Raunen durften wir in der 15.Minute notieren. Hüttes Kepper Pahl ziemlich cool bei einem Lattentupfer des TuS. Danach schob sich der Gast etwas in den Vordergrund. Erst kam Prygorzewski zum Zuge (16.), dann scheiterte Schult (22.). Neukalen, das neben Pfitzner auch Mielke ersetzen mußte, in dieser Phase einfach zu kompliziert. Hinten positiv stabil, nach vorn fehlten Ideen. Erst mit einem Schudek-Schuß melden sie sich wieder auf Augenhöhe zurück (35.). Der eisenharte “Schädel“ von Kraszewski rettet wenig später Hütte vor einem Rückstand. Er war das letzte, aber entscheidende Hindernis für einen Schuß von Winkelmann (37.). Müller wird im Strafraum gelegt, kein Pfiff (38.). Dann Ludwigs, einen Knoten in den Beinen, mehr nicht (39.). Der TuS mit dem leichten Ballverlust im Mittelfeld kassiert einen feinen Konter, Odebrecht ist zur Stelle, 0:1 (42.). Neukalen angeschlagen, hat dann noch Glück. Nossentin mit dem nächsten Konter, wieder Odebrecht, vorbei, Halbzeit.

Im zweiten Part gab es einen anderen TuS zu sehen. Deutlich Vorteile in allen Belangen. Und auch gleich mit Erfolg. Müller zielgerichtet in den Strafraum, Handorf läßt das Bein stehen, folgerichtig zeigt Schiedsrichter Lissner auf dem Punkt. Winkelmann übernimmt die Verantwortung, souverän, 1:1 (49.). Für die Statistiker, das 1500. Punktspieltor des TuS. Jetzt war der TuS die Dominanz auf dem Feld. Nur der finale Pass, er wollte nicht gelingen. Der riesige “Schornstein“ von Hütte, Kozlowski, räumte hinten fast alles ab, Respekt. Klein dann doch mal durch, vorbei (59.). Im Gegenzug gibt es auch noch was vom Gast zu vermelden. Ziegler scheitert an TuS-Torwart Röseler. Dann vergeben Klein und Ludwigs für die Gastgeber (66.). Für uns folgt die Szene der Partie. Der in seiner Heimatsprache motzende Szilagyi rechnete nicht mit den Sprachkenntnissen des Referees, verdient Gelb-Rot. Diese Überzahl lähmte aber eher den TuS, als das sie ihm half. Wir wollen es mal so ausdrücken: “Sie waren stets bemüht. Punkt!“. Egal was sie probierten, sie brachten es nicht zu Ende. So tickte der Zeiger für die Gäste runter und sie retteten das Remis über die Zeit. Eine positive Notiz gab es für die Anhänger des TuS noch zu vermelden. Ihr Kapitän Paß gab nach fast zwei Monaten sein Comeback (85.). Neukalen bleibt auf Platz 10. hängen. Hütte rutscht auf die fünfte Position, hat aber lediglich 4 Punkte mehr als die Peenestädter.

TuS: Röseler, Wolff, Bendin, Mobby, Schudek, Fründt, Klein, Müller, Winkelmann, Barß, Ludwigs, Vreydal, Chrenko, Paß

Hütte: Pahl, Handorf, Schult, Kraszewski, Stein, Szilagyi, Kasbaum, Prygorzewski, Ziegler, Odebrecht, Kozlowski, Bohl, Gorewicz, Kemnitz

 

 

11.Spieltag Landesklasse

TuS Neukalen – NFC 93  0:1

Während wir hier versuchen dem Spielgeschehen der Landesklassenpartie TuS Neukalen gegen NFC 93 einen textlichen Rahmen zu geben, sind die TuS-Kicker, zumindest  gedanklich, immer noch beim Versuch erfolgreich einzunetzen. Das Gefühl eines Torerfolges erlebten sie in 94 Minuten nicht einmal und so mußte die Kaczorak-Truppe mit einem empfindlichen Dämpfer zu Recht kommen. Mit dem Tor des Tages durch Voigt (30.) waren tormäßig schon alle Messen gesungen und der TuS bleibt in der unangenehmen Tabellenhälfte hängen. Neukalen wartet weiterhin auf das 1500. Tor und auch auf einen Pflichtspielsieg gegen den NFC.

Die Vorzeichen des Spieles waren auf Seiten der Peenestädter suboptimal. Die zuletzt stabile Defensive mußte durch den Ausfall von Pfitzner umgestellt werden. Dieser Punkt wurde mit Bendin hinten gut gelöst, nur ging das auf Kosten Richtung gescheiter Spielaufbau. Neukalen sorgte vor 110 Zuschauern für die erste Notiz. Mielkes Ballverlust bleibt aber unbestraft. Dann versucht es Fründt gegen Alle, zuviel (7.). Es entwickelt sich ein munteres Treiben. Wolff mit der perfekten Grätsche gegen den einschußbereiten Aepinus (10.). Seitenwechsel. Ludwigs per sehenswerten Kopfball, Tor, nein, die Fahne war oben, knifflig (17.). 2 Minuten später rutscht ihm das Leder über den Töppen, Pech (19.).  dann durfte Müller ran, NFC-Keeper Fehlhaber stark (22.). Zeit für Tore, ja. Eckball NFC, Aepinus tritt an, Voigt meldet sich als Abnehmer, Schudek versucht noch zu klären, ohne Erfolg, 0:1 (30.). Das paßte natürlich den Gästen ins Konzept. Die Küster-Elf setzte jetzt erst recht auf lange Bälle. Fast mit Belohnung. Baganz ist durch, Röseler ist draußen, klares Foul knapp außerhalb des Strafraumes. Voigt tritt an, Röseler stark auf der Linie, durchschnaufen (36.). Mehr notierenswertes gab es dann auch nicht mehr, Halbzeit.

Die ersten zehn Umrundungen des Minutenzeigers im zweiten Part gingen an die Peenestädter, nur eben ohne Ausbeute. Die besseren Torszenen verbuchten dann aber die Vier-Tore Städter. Aepinus (56.), Voigt (58.) und Baganz (59.), Endstadion jeweils Röseler. Was folgte war der verbale Aussetzer von Schwarzenberg, er dezimierte seine 93-ziger mit Gelb-roter Karte (61.). 30 Minuten in Unterzahl, sie blieben unbestraft. Neukalen fand nicht die richtigen Mittel gegen sicher verteidigende Gäste. Und kamen sie doch mal durch, Vreydal (77.), Schudek (81.), war da noch ein fehlerfreier Fehlhaber. So quälte sich das Geschehen in die Schlußsequenzen. Immer wieder hatten die Gäste ein Bein dazwischen. Es sollte nicht sein. Schlußpfiff, jubelende Gäste und hängende Köpfe bei den Gastgebern. Wenn man zuviel will, steht man manchmal mit leeren Händen da. Abhaken, Mund abwischen, denn nächste Woche stellt sich die starke “Europaauswahl“ aus Nossentiner Hütte in der Gartsbrucharena vor. Der NFC empfängt die Concordia aus Zarnekow.

TuS: Röseler, Wolff, Bendin, Mielke, Schudek, Mobby, Fründt, Müller, Klein, Chrenko, Ludwigs, Vreydal, Barß

NFC 93: Fehlhaber, Meincke, Dähn, Nehls, Voigt, Kutemoga, Liedek, Böttcher, Aepinus, Schwarzenberg, Baganz, Wessel, Dittmer

 

10.Spieltag Landesklasse   

Nordbräu NB – TuS Neukalen 2:4

Zwei Dinge hatten der letzte (22.8.2015) und der heutige Auftritt des TuS Neukalen bei Nordbräu Neubrandenburg gemeinsam. Gästekeeper Röseler gab seinen gelungenen Saisoneinstand und das Spiel endete 4:2. Nur diesmal jubelten die Gäste über einen verdienten Auswärtsdreier. Mit einer (fast) tadellosen Defensivleistung rangen die Peenestädter den Tabellenleader mit 2:4 nieder! TuS-Oldie Ludwigs hatte sein Pech aus den Vorwochen von den Töppen gewaschen und war mit einem Dreierpack der Mann des Tages!

Eine “lausige“ Anstoßzeit (12.00 Uhr) und unangenehmer Seitenwind verschafften der Partie nur etwas über 40 Zuschauer. Dabei gab es einiges zu sehen am Binsenwerder. Spielerisch, sowie taktisch boten beide Teams gute Fußballkost. Auf schmierigem Geläuf brauchten beide Seiten eine Anlaufzeit, suchten gleichermaßen festen Boden. Neukalen’s Müller heimste die erste ernsthafte Notiz ein, zu unkonzentriert (11.). Gegenüber war es Winkel dem noch die Feinjustierung fehlte (16.). Dann muß Röseler zum ersten Mal eingreifen, das Leder bleibt im Geschehen, Garm bekommt den Ball und was macht Bendin? Ein sinnloser Zupfer, Garm hebt ab, der verdiente Pfiff ließ nicht lange auf sich warten. Strafstoß Nordbräu, Witt tritt an, verwandelt sicher, 1:0 Nordbräu (21.). Von Schockstarre beim TuS keine Spur. Aussage Bendin: “damit hab ich die Jungs erst richtig geweckt“. Ganz so Unrecht hatte er mit der Aussage nicht. Die Gäste verschoben die gefährlichen  Szenen in die Neubrandenburger Hälfte. Mit Erfolg. Eckball Fründt, irgendwie landet das Spielgerät bei Müller, der zieht aus gut und gerne 20 Metern volley ab, das Leder streicht auf 38 Zentimeter durchschnittlicher Grasnabenhöhe durch Freund und Feind entlang und schlägt im Nordbräu-Kasten ein. Mentzel ohne Chance (32.). Schudek per Freistoß (35.), mit dem letzten Hallo der ersten Hälfte, es ging in die wärmende Kabine!

Den zweiten Durchgang begannen die Gäste sehr optimistisch, legten eine fünfminütige Druckphase vom Feinsten hin. Aber auch die Hintermannschaft von Nordbräu hatte Klasse, sie wischten den Druck weg. Einzig bei einem Ludwigs-Schuß mußte Mentzel ernsthaft eingreifen (48.) Danach gab es ein munteres Mittelfeldgeplänkel, leichter Nieselregen tat sein Übriges, der Gastgeber leicht im Vorteil, Torszenen auf beiden Seiten, null. So schob sich das Geschehen Richtung Schlußviertelstunde und die hatte es in sich. Der nimmermüde Müller tankt sich bis zur Grundlinie durch, zieht den Ball rein, Ludwigs steht goldrichtig, 1:2 für den TuS (76.). Kaum war dies im Protokoll notiert, da  war das Runde schon wieder im Eckigen. Bürger mit einem Treffer der Marke Traumtor, rechtes oberes Toreck, Röseler machtlos, 2:2 (78.). Die Remiskönige aus Neukalen waren wieder in ihrem Metier, oder?  Jetzt waren die Visiere runter geklappt, Nordbräu drückte, Witt vergibt (80.). Es folgt zweimal Müller für Neukalen (81.), dann  wieder Nordbräu durch Dorroch (83.). Der Favorit machte jetzt hinten auf und wurde gnadenlos bestraft. Schudek mit dem Auge, Ludwigs gegen Mentzel, eiskalt, 2:3 für Neukalen (85.). Es folgt der einzige Fehler der guten Unparteiischen, Notbremse an Klein, statt rot gab es nur den gelben Karton (87.), abhaken. Nordbräu jetzt mit alles oder nichts. Fründt mit dem Auge, schickt Ludwigs, der vernascht den “armen“ Mentzel ein drittes Mal, 2:4 (90.), die Entscheidung. Die Nachspielzeit überstanden die Gäste souverän und dann durften sie sich über den ersten Auswärtssieg der Saison freuen. Die Serie hat gehalten und endlich auch mal wieder ein Dreier.

Den gilt es nun nächste Woche im Heimspiel gegen den Neubrandenburger FC aufzuwerten. Nordbräu spielt dann zu Hause gegen Nossentiner Hütte.

TuS: Röseler, Wolff, Pfitzner, Mielke, Schudek, Bendin, Fründt, Klein, Müller, Winkelmann, Ludwigs, Mobby, Galonska

Nordbräu: Mentzel, Kaul, Walter, Witt, Duggert, Wolter, Garm, Winkel, Kowalt, Bürger, Dorroch, Ganske

 

9.Spieltag Landesklasse

TuS Neukalen – SV Teterow 90  2:2

Wir werden demnächst eine Umbenennung für die Spielstätte des TuS Neukalen, die Gartsbrucharena, beantragen. Erlebnisarena und so ähnlich schwebt uns da so vor, denn was die 160 Zuschauer heute nachmittag über die 90 Derbyminuten zwischen Neukalen und Teterow für wenig Geld geboten kamen, war schon ein Erlebnis. Der TuS bleibt zwar zum fünften Mal in Folge unbesiegt, aber kommt mit dem vierten Remis in Folge auch tabellenmäßig nicht aus den Püschen. 2:2 hieß es am Ende und der gefühlte Gewinner waren einmal mehr die Gegner der Neukalener.

Dann stürzen wir uns mal in das Spielgeschehen. Es ging gleich zackig zur Sache. Der Minutenzeiger hatte noch keine Umdrehung hinter sich, da hatten die Bergringstädter schon ihren ersten Versuch! So ging es munter weiter, zwei aussichtsreiche Standards, einmal der TuS (3.), dann Teterow (4.). Der TuS drängt sich jetzt peu a peu in den Vordergrund. Fründt stark auf Klein, das Spielgerät touchiert die Torumrandung (8.), dann Ludwigs im Pech (9.). Für die ersatzgeschwächten Gäste traten Schroeder und Zeiter (11.) in Aktion, Erfolg Fehlanzeige. Den gab es dann auf der anderen Seite. Barß serviert das Spielgerät auf Ludwigs, Abseitsmäßig eine enge Kiste, die Fahne blieb aber unten, 1:0 (21.). Klein verdaddelt den Nachleger (22.). Die Szenerie beruhigte sich etwas, um zum Schluß des ersten Partes noch einmal richtig Fahrt auf zu nehmen. Eckball Teterow, TuS-Keeper Burow nicht ganz auf der Höhe, Schroeder ist zur Stelle, 1:1 (37.). Und im Nachlegen waren sie besser. Nach einem Standard waren sie wacher, flinker und Schroeder sagt zum zweiten Mal Danke, 1:2 (39.). Und es ging weiter im 2-Minuten Takt. Zwei Tore kann ich auch, sagt sich Ludwigs und gibt gerade mutig gewordenen Gästen mit dem 2:2 (41.) die richtige Antwort. Halbzeit, durchschnaufen.

Der zweite Abschnitt hatte eine stark farbige Note. Das spielerische Niveau sank etwas, für den wahren Unterhaltungswert waren jetzt die Teterower verantwortlich. Sie brauchten zu Beginn der Hälfte keine 10 Minuten um sich viermal den gelben Karton einzufangen. Mit Folgen. Neukalen optisch besser, Bendin mit der größten Chance per Kopf, scheitert am glänzend reagierenden Brusch (65.). Es folgt Ampelkarte Nummer eins für Teterow, Mamerow hat es erwischt (70.). Neukalen muß verletzungsbedingt dreimal wechseln, bestimmt das Spiel, läßt es aber an Ideen fehlen. Teterow, jetzt nur noch auf Konter fixiert, schafft den finalen Pass genausowenig. Also zurück zum Kartenspiel. Müller erobert Teterows Strafraum, Dabbert hat einiges dagegen, bremst ihn unfair, Strafstoß für den TuS. Möller ist damit gar nicht einverstanden, beschwert sich und bekommt dafür die vorzeitige Duscherlaubnis, gelb-rot die Zweite. Pfitzner tritt an, zu lasch, Brusch ahnt die Ecke und bleibt Sieger in diesem Duell (86.), weiter 2:2. Was machen die Peenestädter, sie finden keine Lücke, und die Gäste werfen sich munter dazwischen, Respekt. Und im Kartenspielen waren sie eh besser, zum Beweis, Neumann mit Ampelkarte Nummer 3. (90.). Das kurzzeitige Spiel 11 gegen 8 blieb für die 90-ziger ohne Folgen und so durften sie nach diesem nicht gerade rühmlichen Auftritt sogar noch jubeln. Aus Neukalener Sicht ist die Punkteteilung eindeutig zu wenig. Das fünfte Remis am  9.Spieltag, damit bleibst du zwar dran, aber das kann in dieser Saison zu wenig sein.

Nächstes Wochenende haben es beide Teams mit Neubrandenburg zu tun. Neukalen muß zum Leader Nordbräu und Teterow empfängt zu Hause den Vorletzten NFC 93.

TuS: Burow, Wolff, Pfitzner, Mielke, Schudek, Bendin, Fründt, Barß, Klein, Müller, Ludwigs, Mobby, Vreydal, Buschhusen

Teterow: Brusch, Borchert, D.Dabbert, Mamerow, Neumann, Schroeder, Möller, Latzko, Neumann, P.Dabbert, Zeiter

 

8.Spieltag Landesklasse

Union Wesenberg – TuS Neukalen  1:1

Für den TuS Neukalen ging es am 8.Spieltag der Landesklasse zum Tabellendritten Wesenberg, dem Überraschungsteams der Saison. Für die Peenestädter sprang am Ende das dritte Remis in Folge heraus. 1:1 hieß es nach 90 Minuten, da war mehr drin für die Gäste und so sah man bei den Neukalener Verantwortlichen doch gewisse Anzeichen der Unzufriedenheit. Ganz so schlimm würden wir es nicht bezeichnen, ein guter, kompakter Auftritt des TuS-Teams. Aber die Aussage der einheimischen Anhänger: “mal gut das die Neukalener so blind sind“, blieb unter dem vor dem anhaltenden Nieselregen schützendem Vordach bis zum Schluß im Raum stehen und schaffte es auch in unser Notizbuch.

Auf Neukalener Seite gab es gleich zwei “Startelf-Debüts“. Mielke in der Innenwacht und Lange zwischen den Pfosten, beide verdienten sich die “Bild-Note 2“. Somit gab es ein Novum in der Liga, auf beiden Seiten des Grüns stand ein Lange im Kasten. Die 60 geschützten Zuschauer sahen eine kurze, aber ruhige Findungsphase mit abruptem Ende. Fründt über links, der findet Ludwigs, der wiederum auf Klein, eingenetzt, 0:1 (7.). Die zweite Saisonbude des “Kämmericher Urgesteins“. In der Folge ein mittelprächtiger Kick, mehr Ballbesitz für die Gastgeber, mehr Torszenen für die Gäste und ein durchgefrorener Linienrichter. Ludwigs (13.), Barß (15.), Winkelmann per Kopf (17.) für den TuS mit guten Aktionen. Schulz (19.) zieht für Wesenberg weit drüber. Dann hat Rübling die erste ernsthafte Prüfung für Neukalens Lange parat, bestanden (28.). Neukalen initiiert noch eine Reihe guter Konter, denen aber der letzte Schliff fehlte. Die letzte Notiz des ersten Partes heimst Wesenbergs Fall ein, links vorbei (44.).

Der zweite Abschnitt ging zunächst klar an die Peenestädter. Winkelmann (52.) gibt die Richtung schon mal vor. Ludwigs vorbei (54.), Zwei Minuten später wieder Ludwigs, diesmal hält Wesenbergs Lange sein Team im Rennen, stark (56.). Mundt auf Fründt, vorbei (59.). Vreydal läßt liegen (63.), mit Folgen. Jetzt kontert Union, Resultat Eckball, der kommt lang und findet Wilhelm, 1:1 (64.), ärgerlich aus Gästesicht.  Neukalen weiter mit Druck. Winkelmann (68.), Pfitzner (70.). Dann bleibt überraschend der Pfiff vom Referee aus, Foul am starken Müller im Strafraum (71.). Auch Klein läßt aus (76.) und damit war das Pulver der Peenestädter verschossen. Die letzte Phase der Partie geht dann an die Gastgeber. Der “lange“ Fall per Kopf mit der besten Torgelegenheit, drüber (78.). Wauter (80.) und Dobberstein (83.) kommen auch noch zu wagen Abschlüssen. Es sollte keinen Sieger geben, Abpfiff und die Jungs durften endlich ins Trockene.

Auf Neukalen wartet im nächsten Durchgang das Heimspiel gegen Teterow, Wesenberg hat erneut Heimrecht und empfängt Tabellenkrösus Nordbräu zum Spitzenspiel!

Union: Lange, Schulz, Rübling, Winkler, Wauter, Fall, Buchheim, Czaplicki, Wilhelm, Krause, Maass, Dobberstein, Roeder, Müller

TuS: Lange, Wolff, Pfitzner, Mielke, Müller, Mundt, Winkelmann, Fründt, Barß, Klein, Ludwigs, Vreydal, Mobby, Schudek

 

Landesklassen-Pokal

TuS Neukalen – SV Waren 09  1:4

 

Nach dem spektakulären 4:4 in der Meisterschaft ging die Partie TuS Neukalen gegen Waren 09 nur sieben Tage später in die “Pokal-Verlängerung“. Diese wurde letztendlich zur einer klaren Gelegenheit für die Müritzstädter. In Puncto Torabschluß war die Wunderlich-Elf das effektivere Team und hatte mit Köhler den Spieler des Tages in seinen Reihen. Gleich dreimal trug sich der Blondschopf beim 1:4 Pokalsieg seiner Elf in die Torschützenliste ein.

Der unangenehme Regen stellte pünktlich zum Spielbeginn die Arbeit ein. Respektable 160 Zuschauer fanden den Weg in die Gartsbrucharena.

Der Kick begann für den TuS ganz ordentlich an. Den ersten Zehner der Partie hatten sie gut unter Kontrolle. Aber kaum war die Einschätzung notiert, da rappelte es wie aus dem Nichts im Neukalener Gehäuse. Bülow nutzt eine Unsortierung der Peenestädter gekonnt und es steht 0:1 (11.). Neue kann gleich nachlegen (13.), verpaßt aber. Der TuS steckt dies ganz gut weg, nimmt den Faden wieder auf, mit Erfolg. Wolff, Barß, Ludwigs sind die Vorbereiter des Ausgleiches, den Klein per Kopf erzielt (23.). Diesmal läßt der TuS den Nachschlag durch Ludwigs aus (25.). Es folgt der Wechsel des Spieles. 09-Coach Wunderlich bringt Köhler, der Ruhm sei dem “alten“ Strategen gegönnt. Neukalens Offensivdrang büßte mächtig an Fahrt ein und dann bekamen sie mal “wieder“ kuriose Dinger eingeschenkt. Freistoß Waren, Köhler mit 1:2 (35.), das Ding kann man nicht beschreiben, das mußt du gesehen haben. Ärgerlich und noch nicht Pause. Köhler im “Rausch“, rutscht knapp vorbei (42.). Dann schnappt er sich das Spielgerät Höhe Mittellinie und zieht gnadenlos durch. Die Gastgeber vermeiden jegliche körperliche Unterbrechung des Köhler-Laufes und der kann somit am chancenlosen Burow zum 1:3 Pausenstand einnetzen (44.). Die “Watschen“ saß.

Das Neukalener Trainertrio reagierte, brachte Fründt und Mobby. Das sah auch nicht schlecht aus, sie sammelten sich einige gute Möglichkeiten zusammen. Fründt nach Mundt-Freistoß per Kopf, Zentimeter vorbei (53.). Dann Müller im Pech (60.). Zu meist war aber Endstation bei Durke, der hielt das Müritzer Hinterland zusammen. Und vorne hatten sie Köhler. Den haben sie zunächst im Griff. Ludwigs (75.) und Fründt (77.) mit den nächsten Riesen für Neukalen. Waren hält den Vorsprung und vorne haben sie Köhler nicht mehr im Griff, er macht seine dritte Bude, 1:4 (80.), die Entscheidung. Denn dem TuS fehlte völlig die Fortune. Beispielgebend Minute 82. Ludwigs auf Vreydal, sie machen alles richtig, was macht das Leder, Pfosten, aus, es sollte nicht sein. Auf der anderen Seite hat Wackerow noch ein dickes Ding auf dem Fuß (86.) und für Neukalen vergeben Vreydal und Klein die Ergebniskosmetik (87., 89.). So trudelt der TuS aus dem Wettbewerb.

Als positive Randnotiz noch die Meldung das sich die Krankenabteilung sichtbar verkleinert hat und das macht Mut für die kommenden Aufgaben. Unseren Gästen wünschen wir noch viel Erfolg im Pokal.

TuS: Burow, Wolff, Pfitzner, Galonska, Müller, Bendin, Mundt, Winkelmann, Barß, Klein, Ludwigs, Mobby, Fründt, Vreydal

Waren: Herrmann, Lübkes, R.Loewenau, Sandhopp, Neue, M.Loewenau, Lichtenau, Hoth, Bülow, Knuth, Durke, Köhler, Wackerow, Schroeder

 

 

7.Spieltag Landesklasse     

TuS Neukalen – SV Waren 09 4:4

Was für ein Spektakel war das denn heute! Die Landesklassenpartie zwischen dem TuS und Waren 09 wurde der versprochene Leckerbissen für die 130 Zuschauer. Das es so manchem Akteur auf dem Feld nicht so schmeckte, na gut, wer macht schon gerne Fehler. Aber diese waren das Salz in diesem Kick und sorgten am Ende für eine verdiente 4:4 Punkteteilung auf dem satten Grün der Gartsbrucharena.

Bei gepflegtem Herbstwetter kamen die Gäste aus der Müritzstadt besser aus den Startblöcken. Die Wunderlich-Elf diktierte in den Anfangsminuten das Geschehen. Einem frühen Tor durch Haase  (2.) versagte die Abseitsfahne die Anerkennung. Den Lohn für ihre Bemühungen bekamen die Gäste dann vom TuS serviert, ein kapitaler Bock von Neukalen’s Keeper Streufert, Loewenau sagt Danke, 0:1 (12.), zu Recht die Führung. Positiver Nebeneffekt, die Einheimischen fanden ihre Spannung wieder. Einigen guten Spielzügen fehlte noch die letzte Konsequenz (21., 22., 24.). Das Match nahm merklich an Fahrt auf. Eckball TuS, Fründt lehrbuchreif auf Bendin, ein Kopfballgeschoß und ehe Waren’s Schlußmann Herrmann auch nur einen Finger krumm machen konnte war das Leder schon eingeschlagen, 1:1 (33.). Die Peenestädter setzen nach, Chrenko (36.),  Ludwigs (37.). Waren genauso gefährlich, Köhler (38.) und dann bereit für das zweite Geschenk des KUK-Teams. Galonska mit dem leichtsinnigen Ballverlust an Köhler, dieser hat das Auge und netzt aus 46.75 Metern über den glücklosen Streufert hinweg zur erneuten Führung ein. (42.). Neukalen angeschlagen, hat Glück das Bülow ausläßt (44.), Halbzeit, durchatmen, denn es kam noch dicker.

Die ersten Minuten des zweiten Partes heimsten wiederum die Gäste ein, nur die Neukalener Anlaufzeit war diesmal kürzer und schadlos. Jetzt drehten sie selber auf, Chrenko (53.). Dann Bendin mit dem feinen Blick für Barß, Barß müßte abspielen, Barß macht es allein, Barß schießt das Tor, 2:2 (58.), stark. Konter Waren, abgewehrt (61.), der TuS will mehr. Mundt mit dem Standard, das Leder hoch rein ins Getümmel, abgewehrt in die falsche Richtung, der Ball tanzt auf dem Quergestänge, dann zurück ins Geschehen, Chrenko ist zur Stelle, 3:2 (64.). Jetzt taumelt Waren gewaltig, Neukalen verweigert den K.o. Schlag. Ludwigs zu genau, Pfosten (66.) und dann noch mal Chrenko, Herrmann hält die 09 im Spiel (67.). Das putscht seine Vorderleute wieder auf. Bei Neukalen muß Abwehrkante Bendin leider raus, Sichtprobleme. Das Neusortieren der TuS-Defensive nutzt Waren gnadenlos. Neue war bei Waren gekommen und der Neue traf mit seiner vierten Ballberührung zum 3:3 aus 16 Metern (73.). Was für ein Spiel und noch nicht Schluß. Ludwigs drängelt sich mit Pfostentreffer Nummer zwei wieder ins Notizbuch (80.), zu genau und das Auslassen wird auch noch bestraft. Neukalen mit dem Ballverlust, Waren mit der schnellen Umschalte, Loewenau geht auf und davon, Neukalens Abwehrversuche stufen wir mal als unentschlossen ein, gute Schußtechnik, 3:4 (81.). Neukalen am Boden? Nein, sie steckten nicht zurück und Fortuna hatte auch ihr Einsehen mit den Gastgebern. Mundt mit dem Standard, hoch rein ins Getümmel, abgewehrt in die falsche Richtung, Timper mit dem Eigentor, 4:4 (86.). Sag mal geht’s noch?  Gut das der gute Unparteiische Läser wenig später Schluß machte, mehr hätten wir auch nicht mehr vertragen bzw. auf den Zettel bekommen. Und ein Sieg, egal für welche Seite wäre aus unserer Sicht kein guter Schlußpunkt unter dieser interessanten Nachmittagsunterhaltung gewesen. Ein Dank an beide Teams!

TuS: Streufert, Wolff, Pfitzner, Galonska, Müller, Bendin, Mundt, Fründt, Barß, Chrenko,

         Ludwigs, Winkelmann, Mobby, Lange

Waren: Herrmann, Schröder, Wackerow, Loewenau, Köhler, Haase, Wagenknecht, Bülow,

              Siegfried, Durke, Timper, Neue, Schlüter   

 

6.Spieltag Landesklasse

PSV Röbel – TuS Neukalen 2:2

Wenn uns jemand vor dem Anpfiff der Landesklassenpartie Röbel gegen Neukalen einen Punkt in Aussicht gestellt hätte, wir hätten ihn sicherlich dankend angenommen. Röbel war gut aus den Startlöchern gekommen, lag auf Platz 3., hatte den torhungrigsten Angriff und nicht zuletzt gingen die Peenestädter vor knapp einem halben Jahr mit 5:1 im Friesenstadion unter. Davon war heute nichts zu spüren. Neukalens “Rumpf-Elf“ forcierte zur “Trumpf-Elf“. Sie führten bis 93:45 Minuten mit 1:2, die letzte Welle der Röbeler rollte auf das Neukalener Gehäuse und sie riß den Traum vom Auswärtssieg danieder. PSV-Torjäger Sterzel erzielte mit der letzten Ballberührung der Partie den 2:2 Endstand. “Grausame“ Realität, die Köpfe der Spieler hingen zu Boden. Verständlich, aber eindeutig nicht nötig, weil mit dieser Leistung kannst du erhobenen Hauptes vom künstlichen Grün schreiten. Das war ein stimmiger Auftritt der Gäste.

Und dieser begann maßgerecht. Die Ziffern der neuen Anzeigetafel im Friesenstadion waren noch gar nicht warm geworden, da blinkte schon die 1 für die Gäste. Ein kapitaler Patzer von Paetzke bringt Ludwigs in Position, trocken aus dem Fußgelenk, 0:1 (2.). Das paßte optimal ins Konzept der Neukalener Trainer. Der TuS stand hinten wie eine Eins, da gab es kaum Lücken für die Gastgeber. Einzig Herrmann fand zunächst eine, Außenpfosten (17.). Die Gäste immer mit schnellen Nadelstichen gefährlich, Paetzke macht seinen Fauxpas wieder gut, verweigert einem Winkelmann-Pass das Ziel, Glück für Röbel (21.). Glück auch dann beim TuS, das Leder zappelt im Streufert-Gehäuse, doch die Fahne war oben, Abseits (30.). Leichte Irritation in der Sprecherkabine, da rappelte es ordentlich im Karton, zur Erheiterung der 140 Zuschauer war der Herr am Mikro etwas desorientiert und Thema beim folgenden Pausengespräch.   

Die ersten 5 Minuten des zweiten Partes brauchten die Gäste um wieder reinzukommen. Lange war für den verletzten Barß im Geschehen. Sie überstanden dies aber ohne Blessuren und setzten auf ihre Konter. Ein präziser Pass in die Tiefe, Ludwigs im Laufduell mit Paetzke, dessen verletzungsfähigem Grätschen artistisch ausgewichen, ein präziser Querpaß, Röbel’s Keeper Gohlke zu passiv, Lange steht am langen Pfosten, 0:2 (53.) und Paetzke muß verletzt raus. Die Gäste hatten die Szenerie mit einer starken Defensive im Griff. Ludwigs hat nach einem Mundt-Zuspiel den nächsten Riesen, Zentimeter vorbei (70.). Und dann sollte  diese eindeutige Spiellage doch noch kippen. Leichte Unsicherheit bei Streufert, er läßt das Spielgerät aus seinen Handschuhen gleiten, setzt nach, will fausten, tut dies auch, aber außerhalb des Strafraumes, mit Folgen. Gelb und direkter Freistoß aus 17 Metern. Krolikowski mit ordentlich Schmackes in die Maschen, sehenswert, 1:2 (78.). Neukalen wurde aber nicht nervös, hielt den Dreier weiter fest und zünftig dagegen. Vier Minuten Nachspielzeit wurden angezeigt. Lehmann vergibt die Chance für die Gastgeber (90.+2). Dann rollt der oben beschriebene letzte Versuch der Müritzstädter und verdirbt dem TuS Neukalen den Sieg im 700.Punktspiel des Vereines. Letztendlich sicherlich eine gerechte Punkteteilung. Wir können und müssen dem KUK-Team eine sehr gute Mannschaftsleistung bescheinigen. Ein starker Auswärtspunkt, Punkt!

Nächste Woche empfängt der TuS zu Hause Waren und Röbel hat erneut Heimrecht und bekommt es mit dem Ligaprimus Wesenberg zu tun.

Röbel: Gohlke, J.Kohl, Mehl, Arlt, Gaulke, Sterzel, Krolikowski, T.Kohl, Herrmann, Rodi, Paetzke, Lehmann, Lampe

TuS: Streufert, Wolff, Pfitzner, Galonska, Müller, Mundt, Fründt, Barß, Winkelmann, Chrenko, Ludwigs, Lange

 

5.Spieltag Landesklasse

TuS Neukalen – Kickers JuS  3:2

Fußballherz was willst du mehr. Spätsommerliche Temperaturen, zwei Mannschaften auf Augenhöhe, 94 Minuten spannende Derbyaction für 200 Zuschauer! Super Sache, das alles gab es am Sonntagnachmittag live und exklusiv in der Neukalener Gartsbrucharena. Und für die Einheimischen hat die Landesklassenpartie zwischen dem TuS und Kickers Jus sogar noch den Lucky Punch zum 3:2 Heimsieg in der 91.Minute parat. Ob glücklich oder verdient, im Augenblick des Erfolges ist diese Frage sekundär und von der Betrachtungsweise des Beobachters abhängig. Wir schließen uns der  verdienten Variante an.

Die Peenestädter begannen den Kick mit dem einzigen unangenehmen Faktor des Tages, dem stetigen Wind, im Rücken. Sie spielten den etwas gefälligeren Fußball, hatten früh nach einem Winkelmann-Pass, die Chance durch Ludwigs, Kickers-Keeper Weyh war wachsam (4.). Das blieb für längere Zeit die einzig aufregende Szene. Ein emsiger Kampf in der neutralen Zone, gut anzuschauen, aber null Torgefahr! Die nächste Notiz stammt aus der 24.Minute. Mosch aus der Distanz, noch ohne Feinjustierung, drüber. Nächste Szene JuS-Strafraum, das Spielgerät springt dem quirligen Haack an den ausgestreckten Arm, ein Pfiff, Strafstoß TuS. Der etatmäßige Schütze Paß nicht im Geschehen, so tritt Pfitzner an, souverän, 1:0 TuS (27.). Der TuS jetzt klar mit Oberwasser, drückt, läßt aber das finale Zuspiel vermissen. JuS immer mit einem Körperteil dazwischen, bis auf einmal. Ludwigs mit dem Auge, durch die Schnittstelle, Winkelmann geht auf Reisen und kommt gut an. Weyh ohne Chance 2:0 (41.). Kurz vor dem Pausentee noch mal die Gäste, indirekter Freistoß, 11 Meter vor dem Burow-Gehäuse, Kokel drischt das Leder vorbei an allem, Halbzeit.

Die Kickers kommen motiviert aus den Kabinen, doch ihr Anlaufen verrauscht zunächst. Neukalen hatte die Hochkaräter. Hilger foult Barß, klasse Freistoßausführung von Mundt, Pfitzner frei vor Weyh, der hält stark. Dann stehen sich Barß und Müller selber im Weg (54.). In diesem Punkt lief es jetzt bei den Gästen. Winkelmann klärt auf der Linie, Eckball JuS, Grawe mit einem plazierten Geschoß, Burow chancenlos, 2:1 (57.). Neukalen tauchte ab, agierte jetzt zu passiv, überließ den Kickers das Terrain. Und diese nutzten es auch. Naujoks mit dem Ausgleich, 2:2 (68.). Die Erinnerungen an das Faulenrost-Spiel kamen in Erinnerung. Müller wischte diesen Gedanken zuerst weg. Zwei starke Szenen des Geburtstagskindes, einmal Hinterkopf, Weyh hält (72.), einmal Pfosten (74.), Pech. Die Geburtstagstorte zwar gefühlte 699-mal umrundet, aber kein Tor zum Geschenk. Beide Trainerbänke warfen frische Kräfte ins Gefecht. Das bessere Händchen hatte dabei das Neukalener KUK-Team, sie brachten Chrenko und nach zähen Ringen mit dem Linesmen auch noch Paß. Und die Schlussminuten hatten es noch in sich. Chrenko, von Vreydal perfekt bedient, läßt das Riesending liegen (86.), o weh. Gegenüber hat Kokel das Spielgerät, zieht ab, Burow hält das Remis fest (88.). Es folgte jener schon erwähnte Lucky Punch. Paß erhält das Spielgerät, allein gegen Weyh, der hält den ersten Versuch, beim zweiten ist er geschlagen, Paß wird zum Matchwinner!! 3:2 (90+1.). Das brachten sie dann auch über den Schlußpfiff. Im 699. Punktspiel des TuS ein ganz wichtiger Heimsieg, zur rechten Zeit.

Das Durchatmen sollte aber nicht allzulang ausgedehnt werden. Nächste Woche geht es nach Röbel. Die knapp unterlegenen Gäste bleiben auf Grund des Torverhältnisses noch vor dem TuS. Sie empfangen nächsten Samstag Waren. An dieser Stelle ein Dank auch an die Kickers für einen gelungenen Sonntagnachmittag!

TuS: Burow, Wolff, Pfitzner, Galonska, Mobby, Fründt, Mundt, Barß, Müller, Winkelmann, Ludwigs,

         Vreydal, Chrenko, Paß

JuS: Weyh, Hilger, Naujoks, Haack, Grawe, Kokel, Mosch, Voß, Tomaszewski, Below, Lüders,

         Zenelaj, Wildauer, Henkel

 

 

 

4.Spieltag Landesklasse

SV Burg Stargard – TuS Neukalen  3:1

Auch die Pokalpause half nicht, der TuS Neukalen hat in der Landesklasse den Rückwärtsgang eingelegt. Bei allem ersichtlichen Bemühen, der Auftritt des KUK-Teams war in Burg Stargard einfach zu harmlos, da fehlte “Vieles in Allem“. Folgerichtig gab es eine 3:1 Niederlage und den Abrutsch in die negative Tabellenzone.

80 Zuschauer interessierte die Landesklassenpartie und zumindest für das einheimische Publikum war die Szenerie in zweifacher Hinsicht sonnig. Bei den Peenestädtern wechselte die Spielweise zu oft in den Schatten. Der Kick begann ohne langes Abtasten, das Spielgerät wurde in der neutralen Zone ordentlich gescheucht. So echte Torgefahr blieb beidseitig aber eher Fehlanzeige. Standards waren die Höhepunkte dieser Phase. Nach gut 20 Minuten wurde es denn zumindest für Stargard effizienter. Thürsam (19.) und Kirsch (21.) mit guten Versuchen. Dann Neukalen, Klein per Kopf (29.), vorbei. Dann dicker Schnitzer von Mobby, Nutznießer ist Thürsam, schnell und gekonnt, 1:0 (34.). Der TuS findet keine Antwort, zu wenig, Halbzeit.

Aus dieser kamen sie mit jeder Menge Schwung, das sah jetzt bedeutend zielstrebiger aus. Stargard unter Druck, Paß (46.,50.), Bendin (48.) und Chrenko (51.), was fehlte war der Erfolg. Stargard‘s Kapitän Suckstorff, ein “Quälgeist“ der positiven Sorte rüttelte seine Mannen wieder wach. Sein Neukalener Gegenpart Paß hatte mit einem Freistoß das vorerst letzte Lebenszeichen des TuS auf den Fuß, Freistoß, Hinz pariert (61.). Es folgte Schmidt mit einem Lattentreffer für die Gastgeber (64.), die Szene läuft weiter, Kirsch mir der “Kirsche“ im Strafraum, Pfitzner bietet ihm das Bein an, Kirsch nimmt an, Abflug, Strafstoß, Thürsam zum Zweiten, 2:0 (65.). Es folgt die einzig unschöne Szene der Partie. Müller wird schon extrem weggesenst. Dafür kann, muß man wohl Rot zeigen, der Unparteiische entschied sich für Dunkelgelb. Müller musste raus, dafür kam Winkelmann.  Neukalen machte jetzt auf, zunächst ohne Erfolg. Markewitz per Kopf, Streufert hält (74.). Konter Stargard, Neukalen unsortiert und Thürsam schnürt den Dreierpack, 3:0 (76.). Die Fehler der Gäste werden gnadenlos effektiv bestraft. Aber die Moral war und blieb intakt. Die Schlussminuten waren wieder TuS-Minuten. Klein mit 3:1 (89.). Da wäre auch noch was gegangen, aber Hinz im Stargarder Kasten zweimal glänzend gegen Pfitzner und Klein in der Nachspielzeit. Zu spät erwacht.

Ende. Stargard zieht mit dem ersten Sieg am TuS vorbei. Sie haben in einer Woche wieder Heimrecht, dann kommt Ligaprimus Röbel. Neukalen spielt ebenfalls zu Hause und erwartet Kicker JuS.

Burg: Hinz, Schmidt, Markewitz, Neumann, Discher, Mentzel, Bünning, Suckstorff, Kirsch, Weiß, Thürsam, Peters

TuS: Streufert, Wolff, Mobby, Pfitzner, Müller, Bendin, Fründt, Paß, Chrenko, Klein, Ludwigs, Barß, Winkelmann

 

 

3.Spieltag Landesklasse

TuS Neukalen – Faulenroster SV 2:2

Selbst ein Faß Freibier machte aus dem Schlußbild des Landesklassenderbys zwischen Neukalen und Faulenrost für die Neukalener Bildbetrachter keinen “Van Gogh“! Wieder standen sie ohne den wahren Lohn für die Leistung da und auch das muß geschrieben werden, sie waren selber schuld. 89 Minuten, bei “subtropischen Temperaturen“, auf der Sonnenseite reichten nicht, am Ende jubelte die Pecat-Elf über einen Punkt in der Peenestadt.  Nach fast fünfjähriger Abstinenz der Gäste in der Gartsbrucharena endete die Partie 2:2 und die gefühlten Sieger bei diesem Remis waren die Gäste.

Immerhin 185 Zuschauer widerstanden dem Lockruf des See’s und sie wurden mit einem fairen, intensiven Fight belohnt. Bei den Temperaturen verständlich, nahm sich die Partie eine geschmeidige Findungsphase. Da wurden Lauf- und Spielwege erforscht, so waren Torszenen eher Mangelware. Die erste heimste Bendin ein, sein Kopfball strich knapp über das Nehls-Gehäuse hinweg (10.). Die nächsten Notierungen heimsten die Gäste ein. Erst N.Pecat , nach Superauge von Stramm, mit einem Ball Richtung Himmelsblau (22.). Mitte des ersten Partes häuften sich dann die Ereignisse, der TuS dann doch die Stollenlänge voraus. Doch brenzlig wurde es zunächst vor Streufert, stark gegen N.Pecat (24.). Gegenüber war es Klein der verzog (25.). Neukalen setzte nach, wenig später nach einem Standard ein Strafgetümmel der feinsten Sorte. Der lange Bendin behält den Überblick und der dritte Versuch landet in den Faulenroster Maschen, 1:0 (29.). Ein kurzes Zucken der Gäste (31.), der Rest des ersten Durchganges war Heimsache. Nur mal wieder ohne zählbares, siehe Klein (33.). Pausenpfiff vom guten Trio in Gelb.

Der zweite Durchgang war noch keine zwei Minuten alt, da wußten selbst die Sonnenbader auf dem nahen Gewässer, der TuS hat getroffen. Müller mit der feinen Vorbereitung, Chrenko endlich mal mit “Schmackes“ und Auge, Nehls chancenlos, das Spielgerät im oberen Toreck, 2:0 (47.), starkes Ding. Das Geschehen lief weiter in ruhigen Bahnen, der TuS am Steuerpult, die Lage im Griff, die Defensive stand,  Bendin, Ludwigs, Fründt, können ausbauen. Dann, noch knapp zehn Minuten auf dem Zeiger, sind sie auf TuS-Seiten mal unkonzentriert, eigener Angriff, nicht konsequent zu Ende gebracht, Konter, der eingewechselte Lange  ist da (79.) und plötzlich steht es nur noch 2:1.  Kein Beinbruch, die Lage schien noch kräftemäßig sortiert. Doch die Gäste blieben auf der Lauer und Neukalen tat ihnen den Gefallen. Wieder eigener Angriff, den erwarteten Abschluß nicht hinbekommen, Gegenzug wieder über links, diesen nicht gezielt unterbunden, die Flanke zugelassen und vor allem die Verwertung derer sträflich genehmigt, S.Pecat ließ sich nicht zweimal bitten, 2:2 (90.), o weh. Fußball kann hart und ungerecht  sein, dafür zahlen wir gern ins Phrasenschwein. Verdient, “ Jein“, irgendwie schon, aber über die gesamten 90 Minuten gesehen, ein klares Nein. Aber, wir haben ja schon bezahlt, so ist Fußball. Auf jeden Fall war es ein Fußballfest, ein Dank an beide Teams die uns bei diesen Temperaturen ein ansehnliches Derby geboten haben.

Der TuS hat eine Woche Pause, dann geht nach Burg Stargard. Faulenrost hat gleich zweimal Kickers JuS vor dem Schuh, nächste Woche Pokal, dann Meisterschaft, beides auf dem heiligen Heimrasen!

TuS: Streufert, Wolff, Pfitzner, Mobby, Schudek, Bendin, Fründt, Chrenko, Müller, Klein, Ludwigs, Lange, Paß, Winkelmann

Faulenrost: C.Nehls, Geistlinger, M.Nehls, Harmel, Stramm, Heuck, Völker, Nawrocka, N.Pecat, Falke, S.Pecat, Lange, Ludwig

 

2.Spieltag Landesklasse

Victoria Neustrelitz – TuS Neukalen 2:1

 

„Das Ding darfst du nicht verlieren“, darin waren sich auf Seiten der Peenestädter alle einig und doch standen sie nach dem Schlußpfiff des guten Referees Heilemann mit gesenkten Häuptern auf dem künstlichen Grün im Rudolf Harbig Stadion zu Neustrelitz. 2:1 gewann die gastgebende Victoria das Landesklassenduell gegen den TuS Neukalen. Danach sah es vor 80 zahlenden Zuschauern und gedämpften Sommerwetter lange nicht aus. Zwei Männer retteten den Neustelitzern den  sogenannten „Arsch“. Der 36- jährige Thiedig (TSG II) und Keeper Wulff waren die Matchwinner. Aber der Reihe nach.

Die muskulären Probleme dezimieren die Neukalener Spielerdecke um ein weiteres Opfer, auch Winkelmann mußte passen. Nichts desto trotz brachte TuS-Trainer Kaczorak eine gute Formation auf das Feld. Die Herren Schudek und Bendin mit der frühen Möglichkeit zur Führung (2.). Auf der anderen Seite konnten sich Reinhold (6.) und Runge (8.) eine Torszene ans Revers heften. Das war‘s dann aber auch mit der Neustrelitzer Torgefahr für lange Zeit, spätestens beim starken Innenduo Pfitzner/Mobby war Schluß mit lustig.. Ihr Keeper Wulff rückte mehr und mehr in den Focus. Rein körperlich war er schon die höchste menschliche Erhebung auf dem Platz und dann kam auch noch Leistung dazu. Zweimal Sieger gegen Fründt (19.,23.), dann hielt er gegen Ludwigs (30.) und zum Höhepunkt wurde die 44.Minute. Ein starkes Ding von Bendin entschärfte Wulff mit einem Übergreifer der besten Sorte, unsere sportliche Hochachtung. So ging es torlos in die Pause.

Neukalen knüpfte problemlos an den guten ersten Part an. Starkes Flügelspiel. Bendin schickt Müller, der zieht durch, hat das Auge und sein Ball findet mit Ludwig den richtigen Ansprechpartner, Wulff ohne Chance, 0:1 (49.). Jetzt war der Knoten geplatzt? Leider nein. Es folgte eine Viertelstunde des Auslassens, sie machten den Sack nicht zu. Der eingewechselte Barß hatte mit seiner zweiten Ballberührung das dickste Ding auf dem Latschen. Und so verschob sich die Szenerie zugunsten der Gastgeber. Freistoß Victoria, die Peenestädter teils unentschlossen, teils unsortiert, Thiedig ist zur Stelle, Kopfball, 1:1 (68.). Neustrelitz biß sich in die Partie, kassierte in der Schlußviertelstunde fünfmal den gelben Karton, für Ackermann gab es dann noch den roten als Zuschlag (80.). Szenen hüben wie drüben neutralisierten sich, das Geschehen schien mit einer Punkteteilung über die Ziellinie zu rutschen. Die 88.Minute brachte dann die Entscheidung. Unmotiviertes Foul des TuS, Freistoß Victoria, noch in der eigenen Hälfte, schon als ungefährlich abgestempelt. Das Spielgerät ist eine gefühlte Werbepause in der Luft, alles wartet auf TuS-Keeper Burow, aber er kam nicht. Dafür kam Thiedig und ließ sich feiern, 2:1 (88.). Die Punkte waren weg, da half auch das letzte Aufbäumen nichts.

Kann passieren, tabellarisch (7.Platz) ist auf Grund der Ausgeglichenheit der Staffel noch alles im Lot. Jetzt geht es zu Hause am 3.Spieltag mit 3 Punkten und 3:3 Toren gegen den Faulenroster SV (5.). Neustrelitz empfängt am Freitag Burg Stargard zum Flutlichtspiel.

 

TuS: Burow, Wolff, Pfitzner, Mobby, Schudek, Bendin, Galonska, Müller, Klein, Fründt, Ludwigs, Barß, Chrenko

Victoria: Wulff, C.Teßmer, Fiedler, Runge, Reinhold, Cebulla, Krüger, Ackermann, Abraham, Kroh, Thiedig, R.Theßmer, Rhode

 

 

1.Spieltag Landesklasse

TuS Neukalen – SV Chemnitz  2:1

 

Ungewohnte Hektik in der Nähe der TuS-Bank war zehn Minuten vor dem ersten Punktspiel gegen Chemnitz zu vermelden. Physiotherapeut Steiger voll im “Streß“. Neben den eh schon angeschlagenen Pfitzner und Galonska, streikten beim Aufwärmen auch noch die Beinmuskulaturen von Vreydal und Kapitän Paß. Einsatz ausgeschlossen. Ein herber Schlag, der TuS konnte ihn aber wegstecken und rang die Gäste nach 90 fairen Minnten mit 2:1 nieder.

115 Zuschauer zeigten Interesse am Saisonstart der Peenestädter. Bei gepflegten Temperaturen kam die umformierte Kaczorak-Elf gut in die Szenerie und heimste die erste Torszene ein. Schudek per Freistoß, Chemnitz Keeper Dieckow schnappt sich das Leder vor dem einschußbereiten Bendin (4.). Ein Fight auf Augenhöhe. Gästestürmer M.Pantemöller stark mit dem Kopf, TuS-Schlußmann Streufert klärt bravourös (9.). Chemnitz mit Eckball, das Spielgerät kommt ganz lang, der TuS nicht gut sortiert, Gäste-Torjäger Herrmann per Kopf, im Stile einer Bogenlampe senkt sich der Ball ungehindert ins TuS-Gehäuse, 0:1 (14.). Es dauerte gut 5 Minuten ehe sich die Einheimischen erholt zeigten. Wieder Freistoß Schudek, diesmal traf er nur die Latte (21.). Sie waren dran. Standard zum Dritten, ein Strafraumgewühl der feinsten Sorte, Dieckow von den eigenen Leuten am klären gehindert, als Nutznießer meldet sich Bendin und drückt das Leder per Kopf über die Torlinie, 1:1 (23.). Von dieser aufregenden Szene mußte sich der Kick gute 20 Minuten erholen. Einzig der quirlige Klein schaffte es mit einer vergebenen Chance noch vor dem Halbzeitpfiff des guten Schiedsrichtertrios ins Notizbuch (41.).

Mit unter das Publikum hatte sich ein Torjäger vergangener Tage gemischt. Christian Schubert drückte seinen “alten Jungs“ die Daumen. Insbesondere feuerte er den Erben seiner “10“, Chrenko an. Doch dieser hatte heuer das Zielwasser verweigert. Riesending, Dieckow hält stark (48.). Die spielentscheidene Szene kommt jetzt ins Protokoll. Der TuS dirigiert das Geschehen, die Wellen rollen. Flanke von links, Buss will per Kopf klären, es mißlingt aber kräftig, der Ball trudelt ins eigene Tor, 2:1 (58.). Und damit nicht genug, die Gäste werden doppelt bestraft. Gästetorwart Dieckow verletzt sich bei dieser Aktion und muß wenig später die Partie verlassen. Von hier aus an ihn und auch die Neukalener “Pechvögel“ gute Besserung. Für ihn ging Meyer zwischen die Pfosten. Neukalen blieb bestimmend, Chemnitz gab sich aber keineswegs auf, einmal kamen sie auch noch durch, bei Streufert war aber Endstation (77.). Und der TuS ließ die Entscheidung liegen, das beste Ding hat noch Klein (86.), der blieb aber gegen Meyer ohne Treffer.

Ein wichtiger Arbeitssieg der Gastgeber und somit ein gelungener Einstieg in die Spielzeit. Nächsten Samstag geht es nach Neustrelitz und Chemnitz empfängt den starken Neuling Faulenrost. Diese waren als  interessierte Kiebitze in der Gartsbrucharena, denn dort gastieren sie in 2 Wochen.

TuS: Streufert, Ludwig, Bendin, Mobby, Schudek, Winkelmann, Klein, Wolff, Müller, Ludwigs, Chrenko, Galonska, Pfitzner

Chemnitz: Dieckow, Gleß, Lex, Buss, H.Meyer, Herrmann, Hübner, M.Pantemöller, Borgwart, A.Meyer, M.Pantemöller, Kliewer