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TuS I verliert zu Hause gegen Altentreptow

Meldung aus Stadt Neukalen
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Bild zur Meldung: TuS I verliert zu Hause gegen Altentreptow

Hallo Fangemeinde!

Für Euch jetzt unsere Sicht der Dinge zum Spiel der Ersten heute zu Hause gegen Altentreptow.

Vielen Dank an Luisa für die Bilder zum Spiel 

Euch noch einen schönen Restsonntag und kommt alle gut in die neue Woche

17. Spieltag Landesklasse

TuS Neukalen - FSV Altentreptow 2:3

Nein, es sollte nicht sein, Altentreptow I behält seine weiße Weste gegen den TuS Neukalen. Zum vierten Mal gab es diese Ansetzung, zum vierten Mal ging der Sieg an die Tollensestädter. Mit 3:2 gewann die Gottschalk-Elf das Duell ums Podium. Über die gesamte Spielzeit gesehen ist dieser Auswärtserfolg sicherlich als verdient einzuschätzen. Die Peenestädter kamen nie richtig rein ins Geschehen. Am Wollen lag es definitiv nicht, eher an der Stärke des Gegners bzw. auch ein wenig an den personellen Umstellungen. Die beiden Abwehrchefs Wolff und Zick standen, ebenso wie Theo Ullrich, nicht zur Verfügung. Zudem musste auch noch Höfs zur Pause passen.

Das gibt uns aber die Gelegenheit kurz abzuschweifen. Aus gutem Grund. Wir gratulieren unserem Vizekapitän und Abwehrrecke Maximilian Wolff zur Geburt einer Tochter. Statt seines 230 Punktspiels weilte er zu Recht an der Seite seiner Steffi und eben beim Ergebnis seines schönsten Treffers.

Glückwunsch an Euch beide.

Zurück in die Gartsbrucharena. 150 Zuschauer und mittelprächtiges Aprilwetter umrahmten dieses Spitzenspiel der Landesklasse. Der FSV kam eindeutig besser in die Szenerie und bestimmte zunächst den Rhythmus der Partie. Die quirlige Offensivreihe der Gäste wirbelte gleich los. Dekrell hat die erste Notiz (5.). Die Neise-Elf übte sich da in Zurückhaltung. Einzig eine Pfitzner-Halbchance fand den Weg ins Spielprotokoll (9.). Vor den Toren blieb es danach ruhig, was man aber vom Geschehen auf dem restlichen Grün nicht behaupten kann, da war viel Feuer drin, da wurde beidseitig ordentlich gearbeitet.

Dem Spiel fehlte ein Tor zur Befreiung. Das gab es dann. Das ging aber nicht auf das Konto der Gäste, nein, der TuS war es. Gültzow ist da, mit viel Willen und Können netzt er sehenswert ein, 1:0 (28.). Starke Aktion. Es brachte seiner Elf aber nicht die erhoffte Sicherheit. Der FSV blieb gefährlicher. Feindt, Quast und Dekrell, sie schossen sich langsam ein. Als wir eigentlich den Deckel auf den ersten Part machen wollten, da schlugen sie dann richtig zu. Dekrell auf Quast, 1:1 (43.). Damit nicht genug, in der Nachspielzeit gab es den Nächsten. Feindt mit dem satten Hieb, 1:2 (45.+2). Ungünstiger kannst du die Tore nicht kriegen. Halbzeit.

Zunächst vielen Dank an Gerald Rech für den angenehmen Gedankenaustausch während des ersten Durchgangs. Dann natürlich Danke an Gisela für das jetzt nötige koffeinhaltige Getränk und rein in die Analyse mit den Experten. Deren Fazit glich dem unseren, verdiente Führung der Gäste und natürlich die Hoffnung auf die zweite Hälfte.

In der kam Düvier für Höfs. Für unsere Nummer 37 das Comeback nach langer Leidenszeit, sein erster Einsatz in dieser Spielzeit und sein 77. Punktspiel insgesamt. Vorab, er fügte sich wieder gut ein und prüfte gleich Ole Behrendt im FSV-Kasten (51.). Das Bemühen des TuS bekam aber gleich den nächsten Dämpfer. Feindt bedient Holtz und der Gast führt mit 1:3 (53.). Erneut kein günstiger Zeitpunkt. Neukalen blieb in der Spur und versuchte das Ding zu drehen. Was fehlte war dieses entscheidende Momentum. Paß auf Rohde, nein (62.). Gültzow scheitert an Behrendt (66.). Dann half bei einem Paß-Versuch die Latte des Gästegehäuses (73.). Wittwer und Co. bekamen immer einen Fuß dazwischen. Gültzow wieder zweiter Sieger gegen Behrendt (75.), ebenso Völker (82.). Mitunter standen sie sich auch selber im Weg, siehe Neise/Rohde (85.). So rannten sie dahin die Zeigerumdrehungen. Gültzow mit dem selben Willen wie beim ersten Tor, die Kugel drischt er volle Kanne ins kurze Eck, 2:3 (90.). Fünf Minuten Zuschlag gab es vom Referee Peter. Sollte noch was gehen? Gültzow hat die Möglichkeit, nein (90.+3). Er bleibt bei 35 Toren in 62 Spielen. Der Anschlusstreffer kam zu spät. Der FSV bringt den Sieg über die Zeit und zieht in der Tabelle an Neukalen vorbei. Glückwunsch von unserer Seite aus.

So einige Randnotizen stehen noch im Buch. Erwähnenswert vielleicht die zwei am meisten auf dem Feld gehörten Kommentare während der 95 Minuten Spielzeit.

Platz 1 ging an: „Die Hand ist am Körper“, knapp dahinter der Spruch: „Linker Fuß“.

So Freunde, reicht. Nächsten Samstag geht es zum “über den See Derby“ nach Pentz. Anstoß ist dort dann um 17.30 Uhr.

TuS: Disterheft, Völker, Höfs, Rohde, Gültzow, Dennis Pfitzner, Neise, Ebert, Denny Pfitzner, Schulte-Ebbert, Asmus, Düvier, Paß, Enno Ullrich

FSV: Ole Behrendt, Stubbe, Adam, Rech, Holtz, Bellin, Quast, Feindt, Dekrell, Köth, Witwer, Liebich, Hadrath