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TuS verliert Pokalspiel in Elmenhorst

Meldung aus Stadt Neukalen
TuS verliert Pokalspiel in Elmenhorst (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: TuS verliert Pokalspiel in Elmenhorst

Hallo Fangemeinde!

Für Euch jetzt unsere Sicht der Dinge zum Pokalspiel der Ersten heute Mittag in Elmenhorst.

Danke an Luisa für die Bilder zum Spiel!

2.Runde Landespokal

LSG Elmenhorst - TuS Neukalen 3:2

Wir machen diesen Job ja nun schon an die dreißig Jahre, aber ein Manuskript am Ostseestrand hatten wir auch noch nicht. Das Los im Landespokal mit Elmenhorst und die ungewöhnliche Anstoßzeit mit 11.00 Uhr ergaben die Chance mit Hase noch einen Abstecher an die See zu machen.

So schnell wird es das auch nicht wieder passieren, denn die Pokalzeit ist in dieser Spielzeit für den TuS Neukalen beendet.

Nach bissigen 96 Minuten gewann der Gastgeber verdient mit 3:2 und zieht damit in die nächste Runde ein. Glückwunsch an dieser Stelle und viel Erfolg auf diesem Weg.

Auf dem top gepflegten Grün der Landessportgemeinschaft sahen die 90 Zuschauer bei besten Spätsommerwetter ein enges Ding. Der Siegzuschlag für die Damerow-Elf lag im ersten Part. Der ging zu 100% an "Elmo".

Der TuS hatte zunächst seine Schwierigkeiten, so mancher Grund könnte hier angeführt werden, doch spielentscheidend war keiner.

Beispiel gefällig, gerne. Ole Völker bekam ihn nach eigener Aussage nicht hoch. Nein, seine Freundin muss sich keine Gedanken machen, gemeint war das zu bespielende Leder. Kann passieren, rein in den Kick.

Die LSG kam besser mit ihrer gewohnten Spielzeit (11.00 Uhr) und den Maßen ihres Platzes zurecht. Zudem zeigte Elmenhorst mehr Präsens, zeigte sich organisierter und bereite mit seinem robusten Auftreten dem Gast gehörige Probleme. Früh mussten Disterheft (5.) und der gute Müller (8.) Schaden abwenden. Den gab es dann doch recht bald. Der TuS legt das Ding selber auf, wählt Schütz zum Schützen, die verdiente Führung für die LSG, 1:0 (11.).

Die Intensität der Zweikämpfe wurde beidseitig ruppiger und der gelbe Karton erblickte häufig den Elmenhorster Himmel.

Die Peenestädter fingen sich so peu a peu und kamen besser rein. Völker und Neise scheitern an LSG-Keeper Pfeiffer (23.). Alle weiteren Versuche fing die Gastgeber-Defensive um den starken Römhild souverän ab. Den Rest des ersten Partes können wir als ereignislos abheften. Es war ein wirrer Kampf in der neutralen Zone. Zum Glück war dann Halbzeit.

Das gehört hier einfach her, beste Grüße an unsere Gisela. Wir vermissen dich. Kaffee gab es vom klasse Versorgungsstand der Einheimischen, vielen Dank.

Na klar, die Auswertung mit den wirklich zahlreichen Gästefans darf nicht fehlen. Verdient im Rückstand und hier fliegt noch einer vom Platz, so das Fazit. Erstes stimmte voll, das Zweite verhinderte das, trotz kleinerer Fehler, gute Unparteiischentrio.

Der TuS kam besser aus der Kabine, der zweite Part war ein Duell auf Augenhöhe.

Römhild, mit einer seiner vielen guten Aktionen, rettet vor dem einschussbereiten Pfitzner (47.). Dieses letzte Bein fehlte dem TuS wenig später hinten. Pohanka nutzt den nächsten Lapsus der Gäste und schiebt am chancenlosen Disterheft vorbei zum 2:0 (52.). Ja sie hatten das Spielglück und bedeutend mehr zweite Bälle, aber sie wollten es auch eine Mü mehr als Neukalen. Pohanka kann gleich den Sack zu machen, nein (54.). Das bringt die Peenestädter wieder ins Spiel. Erster kompletter Spielzug, Pfitzner auf Ebert, Ebert kann schießen, man lässt Ebert sich Zeit, Ebert schießt, Tor, 2:1 (55.). Jetzt geht was. Neise per Kopf (63.), dann Rohde (64.), dann Paß (66.). Erfolg Fehlanzeige und hinten hieß es höllisch aufpassen. Schulz scheitert an Disterheft (64.). Das Ding stand auf der Kippe und wippte dann weiter Richtung Vorteil LSG. Schütz zieht ab und Disterheft rutscht das Spielgerät irgendwie durch, passiert, 3:1 (67.).

Lange dauerte es nicht, dann bekam die Wippe ein neue Position. Paß verpasst noch (69.), sein Eckball ist dann präziser, findet Neise, Kopfball, drin, 3:2 (71.). Nichts für schwache Nerven heute.

Die Gäste probierten alles, der Gastgeber hatte stets eine Antwort. Das ist kurz umrissen die Schlussphase der Begegnung. Halbchancen hüben wie drüben, einen Big Point fand keiner mehr.

Die eine oder andere Szene am Rande hätte vielleicht einen Platz hier finden können, aber warum Öl auf eine Flamme kippen, die erloschen ist. Über die ganze Kampfzeit betrachtet, geht der Sieg der Elmenhorster in Ordnung, Punkt. Die Neise-Elf war eben heute die schon beschriebene Mü dahinter, das ist kein Beinbruch. Daraus können sie Erfahrungen mitnehmen, Punkt.

So, runter vom Strand, noch ein Kaffee für die Fahrt und später dann die Endfassung.

Euch noch einen schönen Restsonntag und kommt morgen alle gut in die neue Woche.

LSG: Pfeiffer, Begovic, Römhild, Schevtschuk, Henning Schütz, Pohanka, Apitz, Sobczak, Otto, Schulz, Muranko, Zieger, Schönfeld

TuS: Disterheft, Völker, Höfs, Asmus, Rohde, Müller, Gültzow, Dennis Pfitzner, Neise, Ebert, Schulte-Ebbert, Zick, Paß, Enno Ullrich, Tonhäuser