TuS Neukalen - Güstrower SC II. 3:0
An der späten Augustsonne lag es nicht, eher an der durchweg guten Leistung der Heimelf. Da rieb sich so mancher der knapp 100 Schaulustigen die Augen. Ja, da stand ein 3:0 für den TuS auf der Anzeigetafel. Das dieser Sieg ohne jeden Zweifel verdient war, wird wohl keiner an diesem Stadtfestwochenende bestreiten. Es war ein Auftaktduell auf Augenhöhe. Bei Ballbesitz, Spielfreude, Einsatz war eigentlich alles Pari, den entscheidenden Unterschied machten die Torchancen und deren Nutzung. Während der GSC in diesem Bereich ganz wenige Akzente setzte, war da die Neise-Elf klar im Vorteil.
Dafür vorab schon mal ein ganz großes Lob an die komplette Defensive der Peenestädter. Das war die Grundlage, für die Kirschen auf der Torte sorgten die Mannen um das DuS-Duo.
Dann wollen wir mal rein ins Geschehen. Zuvor hatten die Freunde unserer Freiwilligen Feuerwehr die verdiente Respektserweisung bekommen. Klasse Umzug durch die Peenestadt, Danke an alle Mitwirkenden.
Zurück zum wieder bestens präparierten Grün. Die Partie begann mit einem Schreckmoment für die Boy-Elf. Rohde mit dem Zweikampf gegen Warnick, dann der Ableger, Pfitzner kann diesen nicht verwerten (35 Sekunden). Viel schlimmer sah es da beim GSC-Verteidiger aus. Schmerzen ohne Ende und zu Ende war leider auch sein Auftritt. An dieser Stelle wünschen wir alles Gute und hoffen das es doch nicht so schlimm ist . Für ihn kam Oldie Bohnert (gute Partie) ins Geschehen.
In diesem sah man zunächst den Gast als tonangebend, mit einem scharfen Pressing hatte die “Zwote“ der Barlachstädter leicht die Nase vorn. Was sie nicht drauf hatten war der letzte Ball/Pass, so sah es zwar gut aus, mehr jedoch nicht. Die echten Torszenen gab es nur vor dem Wruck-Gehäuse. Vom Trainer belehrend auf die 8 Sekunden Regel hingewiesen, zeigte er sich sehr sicher. Stark gegen Rohde und Asmus (17.,19.). Dann rettet Fichelmann für seinen Keeper (20.). Theo Ullrich wird von Rohde in Szene gesetzt, der Youngster scheitert an Wruck (22.). Es war aber jetzt Zeit. Genau, zwei Minuten später das erlösende 1:0. Wie schon beschrieben, das 2000. Tor der Vereinsgeschichte.
Die Gäste spielten weiter mit, hatten durch den quirligen Lipsak einen steten Unruheherd, Disterheft passt auf (32.).
Die Szenerie nahm sich eine kleine Auszeit, der TuS lief so einige Male in die gute Abseitsfalle der Boy‘s-Jungs. Zu kompliziert zeigen sich die Versuche hüben wie drüben. Lipsak per Kopf hatte die letzte Notiz des ersten Partes (41.). Halbzeit.
Schmerzlich vermisst, unsere gute Gisela, kein Kaffee. Beste Grüße von uns allen. Werde wieder gesund, bitte Das koffeinhaltige Getränk gab es dann bei Costa und ab zur Analyse zu den Recken vergangener Tage. Obwohl die ganz jungen Wilden unfreiwillig zuschauen mussten, ein sehr guter Auftritt unserer Elf, so das einhellige Fazit.
Rein in den zweiten Abschnitt, und wie. Kaum an der angestammten Beobachtungsstelle, da müssen wir schon das Buch zücken. Der TuS mit Dampf. Die Pfitzner-Brüder lassen den ersten Riesen aus (46.). Das Buch noch garnicht zugeklappt, der nächste Einsatz für den Stift. Höfs mit Übersicht, das Runde zu Pfitzner und der trifft ins Eckige und macht den Doppelpack, 2:0 (47.). Der GSC kann antworten, nein kann er nicht, Abwehrchef Wolff klärt souverän (49.). Neukalen hinten wirklich stark, sie halten die Güstrower stets auf Distanz zum Disterheft-Kasten. Interessante, rasante Duelle lieferten sich vor allem Bennöhr und Völker. Bennöhr leitet auch die beste Möglichkeit der Gäste ein, doch Strauß verpasste das Leder knapp (66.). Das konnten sie gegenüber besser. Neise mit der klugen Idee, super umgesetzt und Dennis Rohde macht den DuS-Reigen komplett, Wruck ohne Chance, 3:0 (69.).
Der Drops war gelutscht, so richtig aufbäumen konnte sich der GSC nicht und auch beim TuS lief jetzt nicht mehr alles, siehe Ende erste Hälfte. Es konnte fleißig gewechselt werden, schön das der Kader mittlerweile auch in der Breite gut aufgestellt ist.
Das unauffällig agierende Trio der Spielleitung konnte pünktlich abpfeifen. Wir bedanken uns für diese gepflegte Portion Fußball.
Nächste Woche geht auf Reisen. Neukloster, ein noch unbeschriebenes Blatt in der Chronik des TuS Neukalen 1990 e.V.
Jetzt heißt es erstmal duschen, futtern und dann ab zum Stadtfest. Bis dahin Freunde!
TuS: Disterheft, Völker, Theo Ullrich, Höfs, Rohde, Wolff, Müller, Dennis Pfitzner, Neise, Denny Pfitzner, Asmus, Zick, Ebert, Paß, Sternberg
GSC: Wruck, Otte, Fichelmann, Warnick, Bennöhr, Lipsak, Harloff, Strauß, Malchow, Schneider, Werth, Bohnet, Hagen, Gudzinski, Hein, Osterloh