Veranstaltungstipps

 

TuS Neukalen gewinnt in Demmin

Meldung aus Stadt Neukalen
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Bild zur Meldung: TuS Neukalen gewinnt in Demmin

Hallo Fangemeinde!

Für Euch jetzt unsere Sicht der Dinge zum Spiel der Ersten heute in Demmin.

Vielen Dank an Luisa für die Bilder zum Spiel.

Ecke wir kommen.

20.Spieltag KOL

Demminer SV 91 - TuS Neukalen 0:2

Einer der drei Flüsse der Hansestadt Demmin wurde heute zum Strom. Die Peene hinauf machten sich rund 180 Neukalener Fans auf den Weg ins Stadion der Jugend. Die Anlage war wieder bestens vorbereitet, ein Grün zum Zunge schnalzen und auch der gastronomische Bereich zeigte sich gut eingestellt. Mehr blieb aber nicht auf der Habenseite der Gastgeber. Obwohl definitiv gleichwertig, zogen sie, wie auch in der Hinrunde, mit 0:2 den Kürzeren.

Die Peenestädter konnten sich auf ihre Defensivabteilung verlassen. Was Wolff und Co. da heuer anbieten, Hammer. Das Wetter spielte mit, der Bus war proppenvoll, die Parkmöglichkeiten ausgeschöpft, die Stimmung war aufgeregt.

220 Interessenten fand diese Begegnung und die hatte sie auch verdient, denn es gab ansehnlichen, kurzweiligen Sport zu sehen. Man kennt sich und ließ daher eine Kennenlernphase gleich weg. Die erste Notiz ging an den Gast. Pfitzner mit dem Freistoß, Hilker auf dem Posten (5.). Leicht und sachte tendierte die Spielhoheit in Richtung Kolacki-Elf. Seegert mit einem guten Versuch, der folgende Eckball wird ebenso gefährlich (9.). Dann prüft Bräuer Disterheft (12.). Zu wenig Entlastung beim TuS, Düvier aus der Distanz (16.), mehr kam nicht. Anders der DSV. Wolff klärt stark gegen Möhle. Dann haben die Peenestädter zweimal Dusel. Berger und Ahlgrimm scheitern aussichtsreich (18.). Ja, wenn du diese Dinger nicht machst. Die Neise-Elf zeigte sich in diesem Punkt auch nicht besser. Pfitzner auf Rohde, Endstation Hilker (21.).

Frommholz zielt für Demmin knapp drüber (23.).

Das Pulver war erstmal verschossen, das Tempo blieb hoch, doch das Spielgerät bekam keine weitere Gelegenheit sich ins Netz zu legen. Zwei strittige Szenen gab es noch. Einmal ein mögliches Handspiel von Asmus im Strafraum und eine denkbar knappe Abseitsentscheidung gegen Pfitzner. Beide Male akzeptierte der Kölner Keller die Entscheidungen der guten Unparteiischen. Das war’s im ersten Part. Demmin leicht vorn, der TuS muss nachlegen. Halbzeit.

Ihr ahnt es, ja Kaffee bei Gisela, jede Menge Gespräche mit der Menge. Das Spiel steht Spitze/Knopf, wer hier das erste Tor schießt….

Die drei Euro sparen wir uns für das Bier gleich nach dem Schreiben.

Tauchen wir ab in den zweiten Abschnitt. Die Gäste brachten Völker und der sollte der Grundstein zum Erfolg werden. Das hätte gleich nach Wiederanpfiff Rohde in sein Palmareś schreiben können. Höfs mit der klasse Vorlage, nein, vorbei (47.). Neise kriegt buchstäblich welche auf‘s Ohr (52.) kann weiter machen und wie.

Eckball Völker, Neise ist irgendwie da, köpft per Ohr und irgendwie geht er auch rein. Ein “Kacktor“, egal, drin ist er, 0:1 (59.). Das weite Rund im Freudentaumel. Den Gastgebern schien der Stecker gezogen. Sie hatten viel investiert, das taten sie weiter, doch Ideen fanden sie nicht. Dafür der TuS. Völker mit dem geilen Zuspiel auf Gültzow. Den hielt keiner mehr auf. 220 Augenpaare schauten zu, geschätzt an die 100 Beine schossen mit und er macht ihn. 0:2 (69.), 360 Arme schnellten in die Höhe, Gänsehaut pur.

Zwanzig Minuten noch zu gehen. Nein oder doch. Strafstoß Demmin? Nein sagt der Keller (75.). Eckball DSV, Seegert trifft nur den Pfosten (76.). Der Rest glich dem Ende des ersten Part. Sie wechselten durch und spielten es runter. Runter musste dann noch Höfs, gelb/rot nach einer unnötigen Aktion. Wen interessiert das morgen.

Nach 95 Minuten war Schluss, der Rest war Feierei, die Meisterschaft eingetütet. Ein Gefühl wie Weiland 1987, 1994, 2007 oder 2012. Alles andere bleibt jetzt in der Ecke.

Ein großes Dankeschön an Demmin für dieses spannende Spiel auf Augenhöhe und Euch alles Gute für das Pokalfinale.

Am nächsten Sonntag kommt die Reserve des FSV Malchin in die Gartsbrucharena. Da gilt es weiterhin die Null zu verteidigen. Bis dahin Freunde.

DSV: Hilker, Köppen, Frommholz, Seegert, Möhle, Leon Ott, Ahlgrimm, Bräuer, Berger, Georg Ott, Beese, Kozanashvili, Janzer

TuS: Dieserheft, Schudek, Höfs, Rohde, Wolff, Gültzow, Dennis Pfitzner, Ebert, Düvier, Asmus, Völker, Paß, Denny Pfitzner, Zick, Chrenko