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TuS Neukalen gewinnt in Tutow

Meldung aus Stadt Neukalen
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Bild zur Meldung: TuS Neukalen gewinnt in Tutow

Hallo Fangemeinde!

Für Euch jetzt unsere Sicht der Dinge zum Spiel der Ersten heute in Tutow.

Danke an Luisa für die Bilder zum Spiel.

Kommt alle gut in die neue Woche.

19.Spieltag KOL

SV Blau-Weiß Tutow - TuS Neukalen 0:6

Pflichtaufgabe souverän gelöst. Nach einem klaren 0:6 Auswärtssieg gegen tapfer verteidigende Tutower, stehen die Peenestädter jetzt vor der weit geöffneten Meistertür.

Die Konkurrenz aus Klein Lukow stolperte am Hagedorn und brachte somit den Türspalt auf die Maximumbreite. 9 Punkte vor und noch drei Spiele vor der Brust, es ist angerichtet.

Es warten jetzt noch zwei knifflige Auftritte in der Fremde, in Demmin und Klein Lukow. Dazwischen liegt noch der Heimkick gegen die Reserve des FSV Malchin. Drei Matchbälle für die Neise-Elf. Genug, kümmern wir zunächst um das heutige Spiel.

Ok endlich Regen, aber angenehm war das Wetter wirklich nicht. Bei Novembertemperaturen hatte sich die Mehrzahl der 60 Zuschauer auf der geschützten Tribüne der schicken Sportanlage versammelt. Die Spieler suchten bei dieser Maikühle die Bewegung. Der TuS-Motor lief gleich richtig an. Ratzfatz waren sie vor dem Raatz-Gehäuse. Tutows Torwartroutinier im Glück. Höfs mit der Vorarbeit für Dennis Pfitzner, dessen Versuch dann die Außenseite der Latte streichelte (3.). Dann die Sprycha-Elf, der gefällige Lander macht sich aussichtsreich auf dem Weg, wird von Ebert stark ausgebremst (4.). Es blieb die letzte offensive Erwähnung für die Blau-Weißen.

Aktion gab es nur vor dem Gastgebertor. Auf einem herrlichen Grün gab es eine Menge Halbchancen für die Gäste. Ob Neise, Pfitzner, Wolff oder Rohde, es fehlte nicht viel. Raatz hatte ordentlich Arbeit, verständlich seine Frage in Richtung des guten Unparteiischentrio: „Wie lange ist noch zu spielen.“

Reichlich und auch die Genauigkeit nahm zu. Der gute Höfs mit dem Auge für Pfitzner, trockener Abschluss, 0:1 (19.). Es geht weiter, der gute Höfs mit dem Auge für Völker, der mit dem guten Auge für Pfitzner, 0:2 (19.). Raatz zweimal machtlos. Zu wenig Entlastung für seine Abwehr. Das bemängelte auch sein Mitstreiter Hinz. „Wir können auch ohne Stürmer spielen, die machen ja keinen Ball fest.“ Nur eine Zeigerumdrehung später wurde er selbst zum “Stürmer“. Bei einem Fehlversuch von Pfitzner stand er quasi goldrichtig und bugsierte das Spielgerät in den eigenen Kasten. Pfitzner freute sich über den servierten Hattrick binnen 14 Minuten, 3:0 (33.).

So ging es munter weiter, die Genauigkeit ging aber schon früher in die wärmende Kabine und so plätscherte das Geschehen mit nur zwei Einträgen ins Notizbuch Richtung Pausenpfiff. Völker scheitert an Raatz (40.) und Pfitzner trifft den Pfosten (41.). Halbzeit.

Ab zu Gisela, Danke für den leckeren Kaffee und wenn wir schon beim Dankeschön sind. Ein ganz großes davon an das Tutower Umfeld. Das Ganze Drum und Dran passt super, macht bitte weiter so, bei Euch fühlt man sich wohl.

Natürlich gab es auch die Fachsimpelei mit den Experten vergangener Tage, bei diesen herrschte ein sehr positiver Grundtenor. Läuft halt.

Rein in den zweiten Part. Tutow unter Dauerdruck. Sie hielten sich aber ganz gut. Pfitzner weit drüber (54.) und dann Wolff knapp vorbei (58.). Der Abwehrspezialist mit der persönlichen Aufmunterung: „Schade Marv, der nächste passt!“

In seinem 210. Punktspiel heuer sollte es nicht mehr klappen, sein Torkonto bleibt bei 8 Buden.

Zurück aufs Feld. Hier meldet sich der sympathische Raatz zum Titel Unglücksrabe an. Rohde mit dem Pfostenknaller, der Ball prallt gegen den Keeper und ist dann im Netz, 0:4 (59.). Und er bleibt weiter im Fokus des jetzt regnerischen Geschehens. Gut gegen Düvier (69.). Dann gelingt ihm nach eigener Aussage der erste perfekte Abschlag (76.). Dann folgte das kleine Duell Raatz gegen Gültzow. Die erste Runde geht an Raatz (78.), die zweite an Gültzow, starkes Dribbling durch drei Gegner und cooler Abschluss, 0:5 (83.).

Die dritte Runde sieht dann wieder den Tutower Schlussmann vorn (87.).

Alle in Blau/Weiß sehnten den Schlusspfiff entgegen. Doch kurz davor gab es dann den letzten Torpfiff. Pfitzner mit dem letzten Schuss. Er erwischt Raatz auf dem feuchten Geläuf durch die Hosenträger, 0:6 (90.). Anstoß, Abpfiff.

Übrigens Saisontor Nummer 31 und das 95. Punktspieltor in 248 Punktspielen.

Der DuS läuft.

Danke an die Gastgeber für diesen fairen Kick ohne Karte und alles Gute für die sportliche Zukunft. Die Neukalener Jungs konnten sich von den zahlreich mitgereisten Fans feiern lassen.

Jetzt geht der Blick auf den ersten Matchball kommenden Samstag beim Tabellendritten und Pokalfinalisten Demminer SV 91.

Tutow: Sebastian Raatz, Schmidt, Warras, Nast, Lander, Felgenhauer, Mayer, Ronny Ratz, Holz, Schibielsky, Hinz, Rusyniak

TuS: Burow, Schudek, Völker, Höfs, Rohde, Wolff, Gültzow, Dennis Pfitzner, Neise, Ebert, Düvier, Paß, Pfitzner, Asmus