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Daten aus der Geschichte Neukalens Teil 1 von 1174 - 1595

1174 In einer Urkunde, die der Pommernherzog Kasimir ausstellt und in welcher er die Grenzen der Besitzungen des Klosters Dargun angibt, erfolgt die erste Erwähnung des Ortes Kalen: "... stagnum, quod dicitur Kalen, cum sua urbe Kalen et tot stagno, ..." (See, der Kalen genannt wird, mit seiner Burg Kalen und dem ganzen See). Die Bezeichnung Kalen ist slawischen Ursprungs und bedeutet soviel wie Sumpf, Morast. 
1232 4. April Ersterwähnung der Dörfer Karnitz und Warsow  
1244 13. Juni Herzog Borwin baut den Ort Kalen zu einer Stadt aus und errichtet hier eine Burg. In einer Urkunde wird bestimmt, daß das Dorf Damm den Rittern der Burg gehört. Da Kalen und Damm zum Besitz des Klosters Dargun gehören, tauscht Herzog Borwin das Besitzrecht dieser beiden Dörfer gegen Dörgelin und Warsow ein. 
1253 11. Februar Verleihung des lübischen Stadtrechtes an die Stadt Kalen (heute Altkalen) durch Herzog Borwin von Rostock . 
1281 5. Juni Verlegung des Stadtrechtes von (Alt-) Kalen an den vorherigen slawischen Ort Bugelmast und Gründung Neukalens durch Fürst Waldemar von Rostock. Es erfolgte nun die planmäßige Anlage der neuen Stadt mit einem fast kreisförmigen Umriß. In der Mitte befindet sich der Marktplatz mit dem Rathaus und der St. Johannes Kirche. Dem Schutz der Einwohner dient eine umfassende Stadtmauer mit zwei Haupttore (Mühlentor, Malchiner Tor) und zwei kleinere Nebentore (Amtstor, Bleichertor). Den nordöstlichen Raum der Stadt nimmt das herzogliche Amt ein. Der Burgvogt, später Amtmann genannt, verwaltet von hier aus das Land Kalen. Altkalen wird wieder zum Dorf. 
1287 25. März  Erste Erwähnung einer Wassermühle, welche dem Landesherrn gehört. Heinrich, Herr von Werle und Vormund des Fürsten Nicolaus von Rostock, bestätigt den Brüdern Peter, Lippold und Heinrich den Pachtvertrag, den sie bereits vom Fürsten Waldemar von Rostock erhalten hatten.
1287 30. März  Ersterwähnung Schlakendorf. 
1305 1. Juni Ersterwähnung Schorrentin.
 
1318 Erste Erwähnung einer Kirche in Neukalen. 
1318 9. September Privilegium erneuert. 
1354 14. März Die Stadt Neukalen muß zu dem am 16.10.1351 festgestellten Landfriedens­kontingent zehn bewaffnete Männer auf eigene Kost stellen. 
1362 oder 1364 Am Palmsonntag brennt die Stadt vollständig ab samt allen Privilegien und geistlichen Briefen. 
1399 ... 1148 Aus dieser Zeit stammen die erhaltenen Reste des ältesten Stadtbuches. 
1439 Eine Inschrift am Kirchturm besagt, daß in diesem Jahr der Bau des Kirchtur­mes vollendet wurde. 
1504 9. September  Privilegium erneuert. 
1514 Erstmals wird eine Schützengilde erwähnt, welcher 16 Personen angehören. Das Gildefest wird am Johannistag gefeiert. 
1534 Das älteste erhalten gebliebene Kirchenvisitationsprotokoll stammt aus diesem Jahr. 
1545 8. März Privilegium erneuert. 
Zwischen 1547 und 1552 Wechsel von der katholischen zur evangelischen Kirchenführung in Neukalen (Reformation).  
1560 30. April Herzog Johan Albrecht gestattet in einem Privilegium, daß jährlich ab Sonntag vor Michaelis für zwei Tage ein offener freier Jahrmarkt durchgeführt werden kann. 
1562 Erste Nachrichten über das Amt der Leineweber in Neukalen. 
1567 23. Dezember  Privilegium erneuert. 
1572 18. April Privilegium erneuert.
 
1572 Pfingsten Die Stadt stellt den Fischern eine neue Amtsrolle aus, da der alte Amtsbrief der Fischer vor Jahren bei einem Feuer verbrannte.
1580 25. Mai In einem in Mirow unterzeichneten Vergleich werden Streitigkeiten zwischen dem fürstlichen Amt und der Stadt über Rechnungsführung und Geldausgaben geregelt („Mirower Vergleich").
1588 22. November Erneuerung des städtischen Privilegiums durch den Herzog Johann, wobei die Veränderung getroffen wird, daß fortan zweimal im Jahr für je zwei Tage ein Jahrmarkt durchgeführt werden kann. 
1592 Erste Erwähnung einer Ziegelei in Neukalen. 
1595 In diesem Jahr wird eine Amtsrolle der Schuster verfaßt.