TuS gewinnt zu Hause gegen Lalendorf

Meldung aus Neukalen
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Hallo Fangemeinde!

Für Euch jetzt unsere Sicht der Dinge zum Spiel der Ersten heute zu Hause gegen Lalendorf.

Vielen Dank an Luisa für die Bilder zum Spiel.

Wir wünschen Euch noch einen schönen Restsonntag und kommt alle gut in die neue Woche

4.Spieltag Landesklasse

TuS Neukalen - FC- KSG Lalendorf 5:4

Wow und einmal tief durchatmen. Feinste Krimikost zur Nachmittagsstunde, gespickt mit fast allem was die Szenerie so aufbieten kann. Das bekamen die 210 Zaungäste heuer in der Neukalener Gartsbrucharena geboten, das Spiel war jeden Cent wert. Bestes Spätsommerwetter und auf dem satten Grün gab es gleich 9 Tore zu sehen. Diese ungerade Zahl bedeutete einen Sieger und das war der TuS.

Die Peenestädter gewann nach 94 Minuten mit 5:4 gegen die Kultursportgemeinschaft Lalendorf.

Das bei Spielen der mega starken Offensive der KSG Tore fallen, das ist mittlerweile bekannt in der Liga, so auch heute in Neukalen. Das entscheidende Kriterium für diesen vielumjubelten Sieg lag in der besseren Mannschaftsstärke. Vergleicht man die individuellen Qualitäten der Spieler, lag der Vorteil beim Gast, das sind schon Könner am runden Leder. Aber es muss eben auch zusammenpassen, egal, ist nicht unsere Aufgabe.

Aus einer Partie mit einem ständigen Hin- und Her, sowohl auf dem Platz, als auch an der Anzeigentafel, ragt natürlich die 92.Minute heraus. Defensiv-Mann Asmus geht in die Spur, holt in seinem 84. Ligaspiel einen Freistoß raus. Den tritt Völker und wen findet er, Asmus. Dieser drischt ihn mit unbändigen Willen zum 5:4 in die Maschen des Lalendorfer Tores. Sein 12.Ligator bedeutete die Entscheidung. Das wird mit Sicherheit ein besonderer Moment im Leben des Fußballers Asmus bleiben.

So nun aber mal der Reihe nach. Es passierte viel und wir werden wohl heute ein paar mehr Zeilen brauchen. Beim TuS fehlte nach einen gefühlten Ewigkeit erstmals der angeschlagene Wolff in der Startformation, dafür lief Höfs als Kapitän auf. Die Beske-Elf hatte auch einige prominente Ausfälle zu beklagen, dafür gab es mit Ricardo Lewerenz die Rückkehr eines guten alten Bekannten auf der Spielfläche.

Auf der startete Lalendorf besser ins Geschehen. Die Gäste mit mehr Struktur und sie nutzen die Fehler der TuS-Mannen zu guten Chancen. Krukovskyi scheitert an Disterheft (8.). Nur 5 Minuten später hat er den nächsten Hochkaräter auf dem Fuß, da stimmte nur die Richtung noch nicht ganz. Die Neise-Elf hatte hinten voll zu tun und zeigte sich nur sporadisch im Lalendorfer Strafraum. Dann aber richtig. Fritz mit der starken Vorarbeit, Gültzow drischt das Spielgerät an den Pfosten (18.). Nur zwei Zeigerumdrehungen später vertändelt Peter aussichtsreich. Der Taktstock blieb bei der KSG. De Alba mit dem Lattenstreichler (26.), Bregulla wird vom starken Disterheft gebremst (27.). Novikow kopiert den Lattenstreicher (30.).

So blieb es beim TuS das kommende Torfestival zu eröffnen. Höhndorf mit dem ungestümen Klärungsversuch gegen Asmus, Strafstoß. Die Verantwortung übernimmt Höfs und verwandelt sicher. 1:0 (34.). Jetzt waren die letzten Blockaden gelöst. Die Gäste können prompt antworten. Freistoß Krukovsyi, starker Kopfball von N Diaye, 1:1 (36.). Kaum notiert, wieder Lalendorf, Bregulla mit einer klasse Provence, 1:2 (37.). Der TuS angeschlagen, De Alba verpasst den Ausbau (40.). Die Schlussnotiz des ersten Partes sichert sich der TuS. Rohde und Theo Ullrich verpassen den Ausgleich (43.). So reicht, Pause.

Da gab es reichlich Gesprächsstoff mit den Recken vergangener Tage. Doch mit einem Kaffee von Gisela (Dankeschön ) in der Hand ist dies immer ein interessanter Gedankenaustausch. Klasse Fußballspiel, in dem vielleicht am Ende die Puste den ausschlaggebenden Punkt geben wird.

Rein in den zweiten Abschnitt. Wir lassen uns dafür mehr Zeit als Dauerläufer Peter, an dieser Stelle unser aller größter Respekt vor diesem Pensum. Jener Peter war es auch der den TuS wieder in die Spur bugsierte. Eckball Peter, der sonst gute Nique im KSG-Tor mit dem Patzer, Höfs sagt Danke, 2:2 (48.). Jetzt sind die Gäste am taumeln. Fritz bereitet super vor, Peter nimmt die Einladung an, 3:2 (50.). Die Peenestädter mit ihrer besten Phase. Fritz per Kopf scheitert noch (59.). Dann der nächste Torschrei. Über die Stationen Ebert und Peter landet der Ball bei Rohde, drin ist er, 4:2 (63.). In dieser Phase verpasst die Neise-Elf den Deckel drauf zu machen. Das bringt die Gäste bald wieder ins Spiel. Bregulla auf N Diaye, nur noch 4:3 (69.). Gültzow trifft zum zweiten Mal nur das senkrechte Gestänge (73.). Gegenüber scheitert Novikov an Disterheft (74.).

Zeit für Wechsel, Zeit für den Ausgleich. Diesmal macht es De Alba besser und die Partie ist auf ihrem Ausgangspunkt zurück, 4:4 (84.). Das wäre wohl auch irgendwie gerechtfertigt gewesen, doch Fußball hat eben seine eigene Gesetze.

Beide warfen noch mal alles in die Waagschale, der TuS hatte hier mehr zu bieten und die oben beschriebene Szene setzte den Spektakel sein Ende.

Auch wir sind am Ende. Gratulation zu dieser Leistung Männer.

Ein extra Lob geht an die sehr gute Unparteiischen.

Nächste Woche ist Pause. Am 11.10. haben wir erneut Heimspiel. Zu Gast ist dann Einheit Tesssin.

TuS: Disterheft, Theo Ullrich, Peter, Fritz, Höfs, Rohde, Gültzow, Neise, Ebert, Düvier, Asmus, Völker, Wolff, Enno Ullrich

KSG: Nique, N Diaye, Krukovskyi, Löhning, Slipchuk, Lewerenz, Moritz Bregulla, Werner, Novikov, Höhndorf, de Alba, Maximilian Bregulla, Salow, Thom