TuS I verliert in Altentreptow
Meldung aus Stadt Neukalen4. Spieltag Landesklasse
FSV 90 Altentreptow : TuS Neukalen 2:0
Hielt die weiße Weste des TuS Neukalen in der zurückliegenden Aufstiegssaison bis zum letzten Spieltag, kommt sie heuer nach dem 4. Spieltag für lange Zeit in den Spind und dass völlig zu Recht. Wie Weiland im August 2018 beim letzten Auftritt an der Stralsunder Straße, gab es einen verdienten 2:0 Heimsieg für den FSV Altentreptow. Die Höhe des Ergebnis schmeichelt eher den Gästen, denn die Gottschalk-Elf hätte diese faire Partie auch höher über die Ziellinie bringen können. Durch mangelnde Effizienz hielten sie die Partie unfreiwillig spannend.
Davor lagen 95 Minuten kämpferischer Sport. Die bessere spielerische Leistung geht an den FSV. 100 Schaulustige sahen bei bestem Spätsommerwetter einen furiosen Beginn der Einheimischen. Der TuS bekam nicht den Hauch einer Chance sich zu finden, denn ein Blick auf die Aufstellung zeigt dem Fachkundigen, da gab es so manche Abweichung vom sonstigen Grundtenor. Das steckt so leicht keiner weg, gehört aber dazu.
Häusler nach 21 Sekunden und Liebich nach nach 51 Sekunden mit zwei ersten Riesen. Aushelfer Schudek und Schulte-Ebbert können noch klären. Die Blauen ließen nicht nach. Häusler schnappt sich das Spielgerät und marschiert, das hatte schon was, Abschluss inklusive, 1:0 (4.). Keine zwei Minuten später kann Stubbe nachlegen, Disterheft mit der starken Rettung (6.).
Der TuS versucht sich zu befreien, es blieb beim Versuch. Da war sie wieder unsere “Mü“, die war der FSV in 75% der Zweikämpfe voraus, dadurch sicherten sie sich auch fast immer die zweiten Bälle. Die Torannäherungen der Peenestädter, ja, sie waren da, doch durchweg zu harmlos.
Das Niveau war bei den Tollensestädtern in diesem Punkt um einiges höher. Disterheft gegen Liebich, Klasse von beiden (19.). Es schien ruhiger zu werden, bis sich Häusler wieder das Leder nahm und ab ging er, sehenswert der Lauf und der Blick für die Lücke, 2:0 (26.). Oh man, wenn das so weitergeht. Sollte es nicht, der Gastgeber blieb bestimmend. Die Gäste fanden zwar nicht den Türöffner um richtig in die Partie zu kommen, doch bekamen sie ihre Reihen jetzt nach hinten besser sortiert.
Auf dem doch sehr löchrigen Grün schob sich der Kick jetzt recht ereignisarm Richtung Pausenpfiff.
Kaffee ( beste Grüße an Gisela) und Bratwurst von den netten Leuten von der Verpflegung, dann ab zur Analyse mit den alten Recken. Unter ihnen auch Benny. Da gab es so einiges auszuwerten. Klarer Fakt, der Rückstand ist verdient. Punkt. Alles andere bleibt hinter der Bande
Der zweite Abschnitt sollte aus TuS-Sicht nicht viel besser werden. Enno Ullrich kam rein und hatte auch gleich einen Versuch (52.). Doch richtig im Spiel drin waren die Gäste weiter nicht. Die Musik machte der FSV. Häusler (53.) und Wittwer (54.) müssen den Deckel drauf machen, beide verfehlen das Ziel knapp. FSV-Keeper Ole Behrendt darf sich dann auch auszeichnen, gut gegen Gültzow (67.). Ein kleiner Lichtblick für die Neise-Elf.
Gegenüber bleibt Altentreptow beim Abschluss fahrlässig. 2 x Luca Behrendt (67.,71.) und Wittwer (69.) ließen aus. Es wurde aber nicht bestraft, dafür war der TuS heute zu schwach vor dem gegnerischen Tor. In der Schlusssequenz der Partie notieren wir zwar ein paar Gelegenheiten durch Paß, Tonhäuser und Gültzow, alle ohne Erfolg.
„An Tagen wie diesen, kannst du noch zwei Stunden spielen und triffst den Kasten nicht“.
Dieser Aussage eines Beteiligten nach dem Abpfiff der Unparteiischen können wir nur beipflichten. Glückwunsch zum verdienten Sieg an den FSV.
Es ist ja auch nichts passiert. Mund abwischen und die Augen auf die kommende Partie gerichtet. Da gilt es mit dem ewig jungen Duell mit Traktor Pentz die nächste schwere Aufgabe im Ligaalltag zu bewältigen.
FSV: Ole Behrendt, Köppen, Wawrik, Stubbe, Adam, Mewes, Liebich, Köth, Dobbertin, Häusler, Witwer, Luca Behrendt, Rech, Jusuf
TuS: Disterheft, Schudek, Zick, Paß, Höfs, Wolff, Müller, Gültzow, Theo Ullrich, Denny Pfitzner, Schulte-Ebbert, Enno Ullrich, Neise, Tonhäuser